Bootcamp der Seele - Selbstliebe-Speicher auffüllen

  • :bruell:Bootcamp (deutsch; englisch: boot camp) steht für: umgangssprachlich den Prozess bzw. den Ort der Grundausbildung in mehreren Teilen des US-amerikanischen Militärs. daran angelehnte Umerziehungslager für Straftäter oder schwer erziehbare Jugendliche, siehe Bootcamp (Strafvollzug) (Fitness-)Training generell. [Quelle: Wikipedia]


    Erstmal ein Dankeschön an dieses Forum. :dank: An euch, die ihr hier schreibt und kämpft. Ihr seid inspirierend, motivierend und so ausdauernd - und oftmals sehr sweet und witzig :love:. Das hat mich jetzt auch zu dem Schritt gebracht, selbst wieder in Therapie zu gehen und hier mein Bootcamp für meine von mir selbst zu oft geschundene Seele einzurichten. Auf dass sie stärker werde, den Fröhlichkeitsmuskel wieder trainiere, die Heiterkeit und leichte Seite nicht verachte und ich mich selbst wieder etwas lieber habe.


    Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Regeln sind einfach: Über sich selbst - und andere - nur wertschätzendes schreiben; wenn kritisch, dann liebevoll. Ich leg mal los. Was sind unverrückbar, tief in mir, meine Grundstärken. Meine "Resilienz"faktoren. Die Aspekte in mir, auf dieich mich immer immer immer verlassen kann? Immer nur einen Aspekt schreiben, nach und nach gibt es dann vielleicht ein Bild?!


    - Entschlossenheit. Ich habe den festen Willen, die Dinge die zu tun sind, zu tun; Meine Haltung ist immer entschlossen. Ob ich den Müll raustrage, den Rettungssschwimmer anfange, mich in meine eigene Verzweiflung stürze, gegen mein Bauchfett angehe oder auch: mich in den falschen Mann verliebe. Ich tus mit vollster Entschlossenheit!


    Ich bin so entschlossen, dass ich es schon mal geschafft habe, ein wirklich unsportliches Mädchen erfolgreich über die Hochsprunglatte zu labern (ich glaube, sie hätte keine Minute mehr länger meinen Prep-Talk ertragen); oder - immer wieder witzig - ich habe meine Freundin 1999 davon so entschlossen erzählt, dass es einen Computercrash geben wird zum Jahr 2000, dass sie alles Geld in bar abgehoben und ihr Testament gemacht hat... Entschlossenheit - egal in welchen Bereichen - ich muss natürlich dahinter stehen - das ist meine absolute Stärke.


    Mein Ziel ist es, diese Entschlossenheit stärker für mich und meine mir bis jetzt noch nicht so klaren Ziele einzusetzen. In der Liebe neue Wege finden - entschlossen und furchtlos. Die Angst davor loslassen, dass ich allein bleiben könnte. Dass ich "übrig" bleibe. Wie in der Schule beim Volleyball. Dass ich gegen das Gefühl der Mutlosigkeit entschlossen angehe und mich frei schwimme. Durch die Wellen hindurch, von denen ihr schreibt. Mit einem Lächeln.


    An euch da draußen: eine entschlossene gute Nacht von Kat.

  • So, bin heute gut in den Tag gestartet. Habe mich und meine Gedanken der Unzulänglichkeit freundlich angeschaut. Es zumindest versucht.


    In einem Moment als ich in der Öffentlichkeit stehen musste, und mein Auftritt gut war kam es: ein Seitenblick auf den Spiegel; danach noch ein Foto auf dem mein Mund schief ist...


    ich fand mich nicht hübsch und sofort kam der Gedanke: "kein Wunder, dass er dich nicht wollte"


    Wie schrecklich ist das denn? Jedem anderen menschen/ Frau würde ich gut zureden, sowas niemals zu denken und zu vermuten.... aber ich denke es von mir selbst? Kommt das in momenten, wenn ich Angst vor meiner eigenen Courage habe? Wenn ich zu groß war; wenn ich etwas zu gut geschafft habe? Warum verbiete ich mir das?


    Auf jeden Fall habe ich den Gedanken in Watte gepackt und mich angelächelt und gesagt: "Nein, das stimmt beides nicht. Ich bin nicht hässlich und er ist nicht gegangen, weil ich nicht hübsch genug bin." Mein bootcamp Einsatz heute....

  • Ich will hier mal was ergänzen: Ich war gerade in der Tagesklinik, habe in kurzer Zeit 40 Menschen kennengelernt. Und mir ging es dort ganz gut, habe mich mit allen und allem verbunden gefühlt und ich habe an jedem etwas liebenswertes gefunden. An jedem. Klar hatten alle Eigenarten. Eigen-Arten. Ihre eigene Art. Ein eigenes Wesen. Und die unverstellte bunte Gesellschaft voller Leute, die es irgendwie in so eine Klinik gebracht hat hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte jeden annehmen. Trotz dass meine ersten Gedanken zu den Leuten nicht unbedingt gleich so wertschätzend waren, sondern eher negativ, aber das war mehr mein eigenes Mißtrauen gegenüber der Welt. Und ich denke dass das Liebe war, verstehst du? Die Liebe die ich leider auch nicht durchgängig fühle und die mir vor allem im Elternhaus sehr gefehlt hat.


    Ich denke, wenn jemand so über dich denken würde, dann weil er von dieser Liebesquelle abgetrennt ist. Man liebt andere Menschen nicht weil sie lauter supertolle Eigenschaften haben, sondern weil sie in einem irgendeine Saite zum klingen bringen oder weil sie einem vertraut sind. Kann schon sein dass Topmodels ein bißchen mehr Fans haben, aber das hat vermutlich mehr mit Projektion, Minderwertigkeitsgefühlen und dem Wunsch nach Aufwertung des eigenen Selbst zu tun. Kann schon sein dass du dich ein bißchen selbst sabotierst, gerade wenn es gut läuft. Könnte das sowas sein?

  • Liebe Anonymous,

    herzlich willkommen im Bootcamp und danke für Deine Gedanken! Erstmal: :respekt: für Deinen Mut in die Tagesklinik zu gehen! Und sehr schön, wie Du beschreibst, wie es sich dort mit Deinen Mitstreiter/innen angefühlt hat. So sollte es eigentlich sein im Leben, in der Welt. Und es ist echt auch bestimmt eine (an)gespannte Situation, weil ja die meisten dort spezielle Gründe haben, dort zu sein. Verletzungen, charakterliche Besonderheiten. Um so wichtiger, sich diese liebevolle gegenseitige Wertschätzung fern von Äußerlichkeiten zu schenken. Ja, ich bin eigentlich auch so ein Mensch, der sich bei anderen nicht von Äußerlichkeiten lenken lässt, sondern eher von dem was auf einer anderen Ebene passiert. (und besagter Mann ist auch nicht so. Das dichte ich ihm definitiv an. Der ist wegen anderen Sachen weg, bzw. nicht weitergegangen.)


    Nur bei mir selbst bin ich so gemein, und yepp, da sabotiere ich mich gewaltig selbst. Warum auch immer. Der Gedanke beim Lesen Deiner Worte kam mir: Vielleicht hab ich die eigene Liebe zu mir abgeschnitten. Wie Du schreibst "...weil er von dieser Liebesquelle abgetrennt ist". Und dieses "selbst abschneiden" ist mein eigenes Ding mit mir... und nicht, weil ich keine Liebe bekommen habe. Ich kann meinen Eltern vieles vorwerfen und hab schon viele Dinge abgearbeitet in meiner früheren Therapie... aber an dieser Grundliebe hat es mir glücklicherweise nicht gemangelt. Warum also um alles in der Welt, tu ich mir das an?


    Vielleicht ist es genau mein "Job" gerade, diese Beziehung zu mir aufzunehmen. Herauszufinden, warum ich mir das selbst verwehre. Nur wenn ich die Liebe zu mir finden kann, ist der Weg für meine Liebe ja auch nach außen frei, oder? Klar, das ist basic stuff - aber scheinbar habe ich diese Lektion verpasst, oder noch nicht so verinnerlicht.


    Interessanterweise habe ich vorgestern nach der Veranstaltung ein Gruppenbild gepostet - und drei! Antworten bekommen "wow, siehst du gut aus" - und ich konnte es nicht sehen/fühlen, habe es sogar ins Gegenteil verkehrt... wie schräg.


    Übrigens: Ich finde Deine Beiträge hier für mich eine riesige Bereicherung - und fand es schön zu lesen, dass Du auch so begeistert von Levine/Hellers "Warum wir uns ..." bist. Das Buch hat mich sehr erleichtert, weil es mit der Annahme aufräumt, "nicht bedürftig sein zu dürfen" und "autark" zu leben. Allein der Gedanke hat mich echt ohne shice immer heulen zu lassen z.B. in Büchern von Thomas Troben "Liebe Lernen". Da geht es mir zu sehr um "SChmerz" durchfühlen. Jo, wo muss ich noch lang.


    Du arbeitest echt - wie viele hier - sehr hart an Dir. Das hat meinen tiefsten *respect* und ich nehm mir ein Beispiel dran. Ich bin sehr gespannt. Anfang Februar hab ich zwei Erstgesprächtermine: erst bei einem Speziaistenehepaar für Hypno- u. Traumatherapie u. dann bei einer Therapeutin tiefenpsychologisch fundiert... die erste Praxis ist Selbstzahler und ich bin ein wenig skeptisch, da ich Angeboten wie "hier kommen sie so viel schneller ans Ziel" ein wenig misstraue - aber ich wollte es mal ausprobieren.


    Heute Bootcamp-Aufgabe: Meinen angefutterten Bauch lieb haben und mich über die leckeren Sachen freuen, die ich für meine Freundin und mich gebacken und gekocht hatte! Wertschääääätzung. Liebe Grüße<3:!:

  • Danke, ich bin inzwischen auch weg davon dass meine Abhängigkeit nicht sein darf, das hat mir nur weh getan. Ich hoffe sie haben in dem Buch recht damit, aber es fühlt sich besser an das so anzugehen. So Richtung radikale Selbstakzeptanz (wenigstens versuchen). Quasi: Ich bin okay wie ich bin, nichts an mir ist so schlimm dass ich deswegen nicht mehr liebenswert wäre. Das glaube ich übrigens wirklich, denn so schlecht finde ich mich ernsthaft nicht. Außerdem könnten meine Mitmenschen ja auch versuchen mit mir zu reden, wenn sie etwas stört. Das habe ich früher nicht mal in Betracht gezogen, sondern gedacht ich müsste gleich mal alles wissen und machen. Also so unbewusst.


    Und ich drücke dir die Daumen für deine Gespräche! Gerade bin ich auch wieder etwas "abgeschnitten", aber zum freundlichen Umgang mit mir selbst gehört ja jetzt, dass ich mir nun ganz lieb selbst sagen werde, dass das okay ist und dass es reicht wenn ich es immer wieder fühle und dazwischen bin ich einfach rücksichtsvoll mit mir, weil jeder nur auf dem Weg und niemand schon da ist und es völlig reicht einfach zu gehen.


    Und das sage ich mir jetzt ganz viel vor.

  • Ich will hier mal was ergänzen: Ich war gerade in der Tagesklinik, habe in kurzer Zeit 40 Menschen kennengelernt. Und mir ging es dort ganz gut, habe mich mit allen und allem verbunden gefühlt und ich habe an jedem etwas liebenswertes gefunden. An jedem. Klar hatten alle Eigenarten. Eigen-Arten. Ihre eigene Art. Ein eigenes Wesen. Und die unverstellte bunte Gesellschaft voller Leute, die es irgendwie in so eine Klinik gebracht hat hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte jeden annehmen. Trotz dass meine ersten Gedanken zu den Leuten nicht unbedingt gleich so wertschätzend waren, sondern eher negativ, aber das war mehr mein eigenes Mißtrauen gegenüber der Welt. Und ich denke dass das Liebe war, verstehst du? Die Liebe die ich leider auch nicht durchgängig fühle und die mir vor allem im Elternhaus sehr gefehlt hat.

    Ich kenne die Situation und das Gefühl, was du da beschreibst, sehr, sehr gut. Zwar nicht aus der Tagesklinik, aber aus anderen Kontexten, Retreats, Seminaren usw. und teilweise auch von der Arbeit. Diese bunt gewürfelten Haufen von Menschen mit vielen Eigen-Arten. Und eigentlich denke ich dann immer, aus all meinen Erfahrungen, das dürfte doch gar nicht funktionieren. Ich meine, ein Haufen Leute, sehr verschieden mit ihren Problem, das MÜSSTE doch dann auch sehr schwierig sein. Iss es aber nicht. Es ist dann oft viel einfacher als mit sogenannten "normalen" Menschen, in "normalen" Umgebungen. Und ja, ich glaube, das ist Liebe.


    Und ich finde es schön, dass du in dieser Umgebung kennenlernen konntest, wie sich das anfühlt, wenn irgendwie alles stimmig ist.


    Ich für mich habe halt immer noch die Schwierigkeit, dieses mit in den Alltag zu nehmen, also in Kontexte, wo halt gar nix mehr stimmig erscheint.


    Keine Ahnung, wie das geht. Aber das Gefühl, dass es so was gibt und dass man sich da aufgehoben, akzeptiert und wohl fühlen kann in einer Gruppe von Menschen mit seinem So-Sein, (also genauso wie man ist, nicht, wie man sein sollte oder könnte), das alleine zu wissen, ist schon toll, finde ich.

  • ...das hat mir nur weh getan. Ich hoffe sie haben in dem Buch recht damit....

    hey, mir ging es ähnlich und beim Lesen der anderen Konzepte war mir oft schlecht, ich war traurig und hoffnungslos. ich fand das lesen von levine/heller allein ein solches aha Erlebnis, das ich förmlich körperlich als Wohltat empfunden habe. Und ich glaube, das sie damit recht haben. Ich hoffe es.


    Auch wenn das dann auch heißen würde, dass ich dem Wahrscheinlichkeitsprinzip folgend seeeehr viel Daten müsste. Das will ich nicht mehr.


    Ich bin noch immer verwundet, als sei es nicht 5 Monate her, sondern als sei alles gestern erst passiert. Mir geht es so, als würde ich aussichtslos Entzug machen. Ich zähle die Tage des letzten Kontakt und sage mir immer, in noch ein paar Wochen ist die Wunde dann bestimmt geschlossen und vernarbt...


    Mein bootcamp heute war auf dem Platz... laufen, sprinten. Die eigene Kraft das eigene Feuer fühlen. Es nicht erlöschen lassen, nur weil er sich nicht dran wärmen will....


    Die Körperlichkeit, das embodiement, von dem du Sukramine auch geschrieben hast, ist sehr hilfreich. Lässt auch anders fühlen...


    Habt eine gute Woche...

    Kat

  • Ach, das kenne ich. Da war so eine Geschichte, die hat länger geschmerzt als sie gedauert hat. Ich habe mich da auch irre über mich geärgert, dass mir das so viel Zeit versaut, aber ich konnte es nicht abstellen oder beschleunigen. Weil es mal wieder so plötzlich umgeschwungen ist und damit komme ich nicht so gut klar. Ich habe gestern Abend Sport gemacht und es war toll. Ich habe einfach an gar nichts mehr außer an mich, das was ich tue und die Menschen mit denen ich gerade zusammen bin gedacht.

  • Und mir ging es dort ganz gut, habe mich mit allen und allem verbunden gefühlt und ich habe an jedem etwas liebenswertes gefunden.

    Was mir dazu noch eingefallen ist, weil du ja in dem anderen Thread mal gefragt hast, ob das dein authentisches Ich ist. Ich kann es natürlich auch nicht mit Sicherheit sagen, aber für mich klingt es so, als ob du da gut mit deinem "True Self" in Kontakt warst.

    (Und, wenn ich das mal als Rückmeldung geben darf, ich finde, du hast davon auch viel ins Forum hier mitgebracht, diese Veränderung war für mich so deutlich sichtbar).


    Ich habe das auch zum ersten Mal in einer Gruppe so ganz bewusst erlebt, was das eigentlich ist. Und für mich war das eine wichtige Erfahrung, weil ich zum ersten Mal wirklich klar hatte, was ich eigentlich genau suche.


    Für mich war das so ein Gefühl,wie du es beschreibst, mit allen und allem verbunden zu sein. Eine Liebe und freundliche Zuneigung zu allen Menschen, zu allem, was ist.
    Weiterhin war es so, dass die Hauptenergie, also mein "Zentrum" vom Kopf eher in die Brust/Bauchgegend gerutscht ist. Das heißt jetzt nicht, dass man nicht mehr denkt, aber es ist eher ein funktionales Denken, kein ewiges Grübeln und "Rumgehirne". Und dadurch, dass das eigene Zentrum nicht mehr im kritischen Denken, sondern in der Herzgegend ist, kann man zu anderen Menschen auch eher Beziehungen auf Herzensebene aufbauen.

    Es ist auch viel Akzeptanz, Fühlen, dass es so, wie es gerade ist, genau richtig ist (was aber natürlich einschließt auch "Nein" sagen zu können).


    Und es bedeutet nicht, dass man nicht auch Gefühle wie Traurigkeit, Ärger etc. erlebt. Diese sind normal und gehören zum Leben dazu. Aber sie haben eine ganz andere Qualität. Sie fühlen sich irgendwie sehr "lebendig" an, nicht quälend oder energieraubend. Und sie gehen irgendwie durch einen hindurch, bleiben nicht stecken.


    Es ist alles irgendwie im "Flow". So eine Leichtigkeit.


    Manchmal wird ja so postuliert, dass Arbeit (allgemein oder auch an sich selbst) immer sehr schwierig, schmerzlich und hart sein muss,damit es gut ist. Ich glaube das nicht. Es kann durchaus auch leicht sein.


    So in etwa. Weiß nicht, ob du damit was anfangen kannst.


    Und naja, ich konnte das anfangs tatsächlich sogar über Monate mit in mein Leben und in meinen Alltag mitnehmen. Die Beziehung zu meinen Mitmenschen änderte sich dadurch grundlegend.

    Aber irgendwann kamen dann die Trigger und aus die Maus.:(


    Ich denke, manche Menschen können recht stabil im True self sein, selbst unter den widrigsten Umständen. Andere haben halt mehr Triggerpunkte.


    Ich habe auch keine Ahnung, wie man das "aufrechterhält" oder da wieder hinkommt. Da bin ich jetzt selbst noch am Suchen. Aber immerhin weiß ich, was ich suche.:)

    Einmal editiert, zuletzt von Sukramine ()

  • sehr schön in Worte gefasst! Ich kenne das Gefühl inzwischen auch gut. Mit Freunden, bei der Arbeit und Familie konnte ich es bislang gut im täglichen miteinander erhalten und hab es schon gar nicht mehr hinterfragt. Bis letztes Jahr.


    Trotz diesen Gefühls, was für mich immer ein Garant für "es läuft gut" war, sind 9! Freundschaftliche Beziehungen in die Luft gegangen und die romantische Begegnung endete abrupt.


    In romantischen Beziehungen hatte ich dieses, "alles fließt" Gefühl eh noch nie. Da ist es immer von Anfang an oder ziemlich schnell verkopft, anstrengend, schmerzhaft.


    Hätte diesmal ja mein rauchende Colt sein können. Ich hab es aber ignoriert...


    Wenn du das "Rezept" kennst, sag bitte bescheid :-).

  • Heute dahoam geblieben weil kränk. Bootcamp der Seele ganz soft: lieb sein zu mir, pflegen, sich freuen aufs wieder gesund sein. Gestern die Mail, rein beruflich natürlich, von ihm. Uff. ich kann förmlich seine Verunsicherung durch alle Zeilen lesen, er will mir nicht weh tun und ganz ganz sachlich sein. Das genau das so weh tat/tut, das versteht er nicht. Oder versteh ich vielleicht nicht, dass es anders noch schlimmer wäre? Vielleicht aus seiner Sicht.


    Rückblickend sind genau die Beziehungen/Verbindungen für mich schmerzfreier geendet, wenn der Gegenüber sich klar äußern konnte und gesagt hat, dass es für ihn nicht gereicht hat, oder das er eine andere Idee von Liebe hat. Damit konnte ich abschließen.


    Verzweifelt83 Du hast an anderer Stelle über die Dualseelensache geschrieben. Bist Du damit durch? Glaubst Du rückblickend, dass es das bei Dir war? Wie fühlt es sich jetzt an, an die Frau zu denken? Du schreibst zwar oft "Ich habs 8x (oder 7x?) probiert" und rätst anderen, nicht so viele Schleifen zu nehmen, aber glaubst Du, Du hättest es vorher ruhen lassen können?


    Ich bin diesen Sommer ziemlich schnell ungeklärt aus der ganzen Sache rausgegangen. Würde mich sogar nicht wundern, wenn er rückblickend behauptet, ich hätte es beendet. Aber ich wollte keine Schleifen mehr durchlaufen. Umso vezweifelter bin ich nun, dass der Endschmerz so unglaublich lange anhält und ich mich noch nicht "fertig" fühle damit. Eben, als wäre es gestern, nicht vor 5 Monaten... pffff


    Bootcamp-Aufgabe der nächsten Tage: 3xtäglich innerlich mit Goldlicht aufpumpen, bis die letzten dunklen Schatten weggedrückt sind und bei jedem! Vorbeilaufen am Spiegel lächeln! Fake lächeln geht auch, aber es muss gelächelt werden. Und dann: gesund werden!

  • Hi Katharina2019


    Du liest sehr aufmerksam hier im Forum mit :mrgreen: Ja das mit den Schleifen liest man ja überall, ich glaube auch in meinem Thread wurde das thematisiert. Ich hätte es nicht früher geschafft. Aber wie Hemschemeier sagen würde, jeder dreht so lange, wie er persönlich braucht. Bei mir waren es nun mal 7 oder vielleicht doch auch 8x. Ich hab irgendwann tatsächlich den Überblick verloren. Mir hat auch einfach die Kraft gefehlt, generell.


    Das DS Thema ist / war sehr interessant. Ich habe Dinge gefühlt / gespürt, gesehen und erträumt etc, die ich vorher für unmöglich hielt. Man könnte meinen, ich hätte "Pferde kotzen gesehen". Ich kann es so gar nicht haargenau beschreiben. Es ist und bleibt gruselig. Auch läuft der bisherige Weg genau so, wie es in den Büchern steht. Bisher ist alles so zu 100% eingetreten. Wie gesagt, würde ich das nicht live erleben, würde ich sonst sagen, DS ist voll der Quatsch. Freaky.


    Wenn ich jetzt an sie denke wird mir warm ums Herz. Ich bin weder traurig noch wütend oder sauer. Ich schmunzel eher, wenn ich an ihre Klöpse denke, oder wenn sie wieder die Eule im Büro macht. Ich weiß einfach, das sie mich liebt, ich sie so tief berührt habe, wie kein anderer Mensch. Ich spüre das.

    Irgendwie ehrt es mich ja auch, das ich noch so einen hohen Stellenwert bei ihr habe. Das kleine verliebte Mädchen und ich, ihr persönlicher Rockstar.


    Aber nüchtern betrachtet wird die DS Reise zu 99% nicht geklärt. Nicht in diesem Leben. Dafür wiegt ihre Vergangenheit viel zu schwer. Das was ich viel zu einfach hatte, hat sie auf Grund der Dualität viel zu schwer. Und dann kommt ja noch der freie ( einfachere / bequemere ) Wille. Ich bin ihr aber trotzdem dankbar. Ohne sie hätte es viele anschließende Gespräche mit meinem Bruder nicht gegeben etc. Möge sie in Frieden ihren Weg gehen :thumbup:


    Gruß

    zweifli

  • Hey Zweifli,

    und dass mit der Dualseelensache - Du hast Dich eher rational gelesen, wusstest Du VOR den Zahlen-Sachen (ich habs nochmal nachgelesen) davon, oder hast es erst erfahren, nachdem Dir diese "Zufälle" aufgefallen waren?


    Ich hab keinen Bock auf das Dualseelending. Direkt nachdem es anfing, meinte eine Freundin, dass es das sein könne und ich hab sogar aus Interesse ein Coaching am Anfang mitgemacht, einfach um es mal zu probieren. Das war auch insofern gut, dass ich mit der Liebelei nicht alle Freunde zugetextet habe und sehr früh den Exit gemacht habe, ohne Schleife. Oder nur eine mini-mini-Schleife ganz am Anfang. Ich hatte gerade am Anfang viele Klarträume, eine unbändige Energie und wie eine "Standleitung" zu seinem Unterbewußtsein. Auch etwas gruselig. Er hat es eher belächelt, aber für mich war es echt schräg.


    Und auch bei den "Lernaufgaben" passt die Idee des Dualseelendings sehr - er ist gerne oberflächlich, hat keine Mühe Dinge gehen zu lassen "Ich nehme die Dinge wie sie sind" und eine scheinbar fröhliche unbeschwerte Natur (Teflon!!!!) und ich die Wadenbeißerin, die melancholische, die Nachdenkliche... hmmmf.

    Naja, das Ergebnis wie im Bilderbuch. Es kam zum näheren Kontakt, es war wunderbar innig und liebevoll; dann der plötzliche Kontaktabbruch. Ich bin relativ schnell und zügig raus, und mache genau das jetzt mir zum Vorwurf. Bekloppt, oder?


    Wie lange hat es bei Dir gedauert, vom Moment des letzten Loslassens bis zu einem befreiteren Lebensgefühl? Ich will nicht so lange dran hängen - ich bin so ein schrecklicher Wadenbeißer, der schwer loslässt. Das ist meine Stärke, beruflich gesehen, und meine Schwäche, zwischenmenschlich, wo ich öfter schneller hätte gehen sollen.


    Ich hab Schiss - wenn ich lese, dass es für Dich wichtig war, weil Du mit Deinem Bruder noch viel geklärt hast (hattest Du davon in Deinem Thread geschrieben?); wenn ich lese, dass Rasu das als Anstoß brauchte, um seine Verlustangst zu klären, weil er in der Folge mit noch größeren Sachen (Verlusten) konfrontiert war, denen er daraufhin gut begegnen konnte. Was wartet denn da auf mich. *schluck*

  • P.S.:ich hab gerade nochmal bei Dir Verzweifelt83 gelesen und die "GraueSteinMethode" angeschaut. Die hab ich wohl intuitiv bei unserem letzten Treffen (sind auch beruflich verbandelt, sehen uns aber nur 2-3 mal im Jahr für seminare) angewendet. Und er fand es shice .. *grins*, dass es dafür einen Namen gibt, hätte ich nicht gedacht. Aber schön. Vielleicht hab ich es doch nicht "falsch" gemacht, sondern nur anders und muss jetzt weiter gehen.


    Nur. Wohin?

  • Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Die Regeln sind einfach: Über sich selbst - und andere - nur wertschätzendes schreiben; wenn kritisch, dann liebevoll.

    Das mache ich doch gerne. :-)


    - Dankbarkeit: Ich fühle gerade viel Dankbarkeit, bin dankbar für dieses wundervolle Forum hier, für den Austausch und die gegenseitige Unterstützung hier. Einen herzlichen Dank an euch alle. :dank:<3

    (wollte mal gesagt sein).

  • So, ich musste nochmal bei Amazon die Bestellungen prüfen, damit ich das noch einigermaßen chronologisch hin bekomme. Wird auch ein bissl mehr Text


    Ich bin Mitte Mai durch Flogi :flower: auf das DS Thema aufmerksam geworden. Ich hatte dann wild Online rum gelesen, und mir die ganze Zeit gedacht, Boah ist das ein kitschiger Scheiß, Walt-Disney lässt grüßen. So ein richtiges Frauending. Dann war ja direkt danach der beinah Herzinfarkt-Moment, mit dem Kennzeichen vor dem Fenster. Das war dann der Start meiner Reise. Ich hatte dann die ersten 3 Bücher bestellt und verschlungen. Die waren echt gut. Die haben mir tatsächlich noch mehr die Augen geöffnet. Kann ich nur empfehlen.


    Aber dann kam natürlich die Situation, das man wirklich seine eigenen Leichen im Keller betrachten muss. Davor habe ich mich ewig gedrückt. Ich wusste also von der DS Thematik, und dann hatten wir 4 Wochen später das Sommerfest, Mitte Juni, was mich aber nicht daran hinderte, wieder zu flirten und zu shakern, was auf Gegenseitigkeit beruhte. Montags nach Feierabend gemütlich geredet, bis sie plötzlich wieder von jetzt auf gleich zum Eisblock mutierte. Gefühl ist weg, blabla. Am nächsten Morgen traf ich sie "natürlich" wieder in der Küche, und es war, als hätte es das Gespräch am Vortag nie gegeben. Und dann kam Impulsiv der berühmte Klickmoment. Mir war das einfach zu viel. Ich wollte einfach nicht mehr.


    Ich hab lange rückwirkend daran geknabbert, muss ich ehrlich gestehen. War das zu hart, ungerecht, eigentlich kenne ich ja die Basis / Gründe. Aber ich wollte auch nicht mehr zurück, mein Ego war gekränkt. Und ich wäre mir dämlich vorgekommen, wenn ich dann meine Worte zurückgenommen hätte. Ab da musste ich eisern den GreyRock anwenden, ob ich wollte oder nicht. Das Stahl Buch mit dem inneren Kind hab ich dann erst Ende Juli gelesen. Da fand ich dann den Mut. Und da hab ich dann auch meine Leiche im Keller ausgebuddelt, meinen Bruder :mrgreen:


    Er ist knapp 4 Jahre jünger, und sollte eine Schwester werden. Hat nicht geklappt, was meine Eltern nicht davon abhielt, ihn zu betüdeln. Dementsprechend hatte er mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ich hab immer mehr machen müssen, meist negatives, um die gleiche Beachtung zu erhalten. Schlechte Werbung ist besser, als gar keine. Aber ansonsten hat es uns an nichts gefehlt. Eltern total liebevoll, chillig und jung geblieben, total bodenständig. Alles top, nur die fehlende Aufmerksamkeit. Damit kam ich nicht klar. Ich hab also als Herzi gelernt, das ich mehr wie 100% geben muss. Ich muss mein Umfeld auslesen und mich wie ein Chamäleon anpassen. Bis ich das dann verstanden habe, puh.


    Wir haben dann kurz danach geredet, und zu meiner Verwunderung wusste er das alles schon. Auch hatte er immer selbst das Gefühl, das er bevorzugt wird. Er war Stolz auf mich, das ich als grober Hobel anfange, mich weiter zu entwickeln. :mrgreen: Dualseelen, Astralreisen, luzides Träumen und aussenden von Energien ( Dankbar sein für Dinge, als würde man sie schon besitzen ) und so ein Zeugs. Viel Bier und viele KG Grillfleisch, und wir wurden aus Schwarz / Weiß = Grau. Ich bin und bleibe wie mein Bruder ein vollwertiges Familienmitglied, daran wird sich nichts ändern. Das Gespräch und das Wissen, das man empathisch seine Mitmenschen studiert, und Dinge tut, die man gar nicht will, rückten so einiges in ein ganz anderes Licht.


    Um Deine Frage zu beantworten, meine Reise des los lassen begann so Mitte Juni, erst holprig, dann konstant. Aber ich hatte auch Mega Glück :thumbup:Meine Baustelle war tatsächlich nicht wirklich riesig, wobei das Grenzen setzen und auf Dinge zu s***** schon noch Herausforderungen sind. Ich hab durch Zufall ( ja Zufälle gibt es nicht :oops: ) via Facebook auch eine andere XXL Herzi Dame kennen gelernt. Sie könnte fast meine Mutter sein. Aber sie leitet mich. Ihr vertraue ich mittlerweile blind. Gibt aber auch zwischendurch warme Ohren :mrgreen: Aber ich hab das gebraucht. Ziemlich viele Faktoren die erstmal nur wild gemischt wirken, aber rückwirkend aufeinander aufbauen, und den Weg zeigen :thumbup:


    Das Wissen um die DS Geschichte wird bei Dir vermutlich auch viele Aha-Momente auslösen. Vielleicht bist Du selbst ein Herzi ;)

    Wenn Du Zeit hast, und gerne liest, bestell Dir die 4 Bücher. Im 4. wird auch kurz das berufliche angeschnitten ( kalte Schulter / GreyRock )

    Empfehlenswert sind auch die Videos vom Dualseelenkompass auf Youtube :thumbup:


    Ich hoffe das war nicht zu viel Chaos und hat so deine wichtigsten Fragen beantwortet, ansonsten fühl Dich frei, und stelle weitere :flower:


    gruß

    zweifli

  • Hey Zweifli,

    danke für Deine Gedanken und die Geschichte! Ach schön, die Geschichte mit Deinem Bruder und Dir... ich muss echt grinsen, Du liest Dich echt nicht wie jemand, der viel mit ESO-Sachen zu tun hat *kicher*. Um so schöner finde ich Deine Geschichte. Wurde es für Dich danach leichter, nach den Gesprächen?

    Hehe, luzides Träumen also auch? Was hast Du geträumt, wenn ich fragen darf? Hattest Du es danach in anderen Kontexten nochmal?


    Das hat mich echt zur Strecke gebracht bei ihm. Ich wäre sonst nie nie nie auf die IDee gekommen, es mit ihm zu probieren. Ich war so super mutig, diesen Sommer und bin auf ihn zugegangen und hab mich offenbart - und ... Bäm.


    Mir fällt es so unglaublich schwer loszulassen - die Idee loszulassen, dass das zwischen uns was hätte sein können. Durch diese bekloppten Träume. Die ich jetzt vermisse. Und ich weiß ehrlich nicht mehr, wo ich anfangen sollte zu arbeiten. Ich hab viele viele Jahre Therapie hinter mir, hab noch ne Ladung Esoterik drauf gehauen (Ablösung, Familienaufstellung, Kinesiologie, EFT, Schamanismus...) also alles durch. Jeden Kindheitsstein gedreht, meine inneren Kinder umarmt, geherzt und mit ihnen gebacken, bis der Ofen nicht mehr wollte, mich also sehr lieb gehabt. Die Beziehung zu meinem Vater ist schon lange intensiv bearbeitet worden, die zu meiner Mutter können wir glücklicherweise im Hier und jetzt gemeinsam betrachten. Das ist richtig schön.


    Aber wie gesagt, ich weiß nicht mehr WAS ich mir anschauen soll... vielleicht "einfach nur leben" und dabei nicht nach Beziehung zu suchen? Es ist doch nix schlimmes, wenn man einen Partner/Partnerin möchte. Mich nervt das so, immer dieses "raus aus der Bedürftigkeit" Ding... als ob man ein Schwerverbrechen begeht, wenn man sagt, "Ich vermiss Dich", wenn man sich länger nicht gesehen hat. Das ist doch nix schlimmes... aber scheinbar schon, bei den Männern, die ich mir suche.


    Definitiv bin ich ein Herzmensch. <3 Der Begriff "Verbindlichtkeit" wurde quasi von mir erfunden - das ist auch ein Teil des Bootcamps hier, das ein wenig abzulegen und nicht IMMER ALLES so vebindlich anzugehen. Witzig, als ich das letztes Jahr auch auch schon anfing, dass ich mehr für mich und meine Bedürfnisse eingestanden bin, hat es sage und schreibe 9!Freundschaften zerdeppert, von denen ich mich heute frage, was wollte ich mit denen eigentlich?:lmaa:


    So, ich hau mich jetzt in die Falle. Bist Du eigentlich noch verliebt in die neue Frau an Deiner Seite, wie ging das weiter? Das hörte sich sweet an, mit interkultureller Komponente und so...

  • Ich bin grad bei, nennen wir sie einfach Katja :mrgreen: sie telefoniert noch mit der Familie in Brasilien. Ja die Frau fasziniert mich völlig. Sie ist so komplett anders. Ich muss morgen mal mehr dazu schreiben. Wünsche euch noch einen schönen Abend. :)

  • Aber wie gesagt, ich weiß nicht mehr WAS ich mir anschauen soll... vielleicht "einfach nur leben" und dabei nicht nach Beziehung zu suchen? Es ist doch nix schlimmes, wenn man einen Partner/Partnerin möchte. Mich nervt das so, immer dieses "raus aus der Bedürftigkeit" Ding... als ob man ein Schwerverbrechen begeht, wenn man sagt, "Ich vermiss Dich", wenn man sich länger nicht gesehen hat. Das ist doch nix schlimmes... aber scheinbar schon, bei den Männern, die ich mir suche.


    Definitiv bin ich ein Herzmensch. <3 Der Begriff "Verbindlichtkeit" wurde quasi von mir erfunden - das ist auch ein Teil des Bootcamps hier, das ein wenig abzulegen und nicht IMMER ALLES so vebindlich anzugehen. Witzig, als ich das letztes Jahr auch auch schon anfing, dass ich mehr für mich und meine Bedürfnisse eingestanden bin, hat es sage und schreibe 9!Freundschaften zerdeppert, von denen ich mich heute frage, was wollte ich mit denen eigentlich?:lmaa:

    Dazu mag ich gerne was sagen: Nein, es ist völlig normal einen Partner zu wollen und auch die Bedürftigkeit - mir geht es besser seit ich versuche die anzunehmen, also nicht weniger, sondern mehr davon in den Raum zu stellen. Meine Beziehungen laufen seitdem verrückterweise auch besser, auch wenn da noch alles Baustelle ist. Du wirst andere Männer treffen wenn du in diese Richtung gehst vermute ich. So war es bei mir. Die Bedürftigkeit zu bekämpfen hat mich nur Kraft gekostet und mir weh getan, ich kann nicht dazu raten. Zumal ich eh schon nicht sooo bedürftig bin, also innerlich enorm, aber äußerlich würde ich sagen weit unter Durchschnitt. Ich komme mit wenig aus, weil ich es so gewohnt bin. Deswegen stehen ja auch eher Männer auf mich, die das eh nicht leisten können. ;)


    Und das mit den Freundschaften ist normal fürchte ich, bei mir hat auch nur eine überlebt, aber inzwischen entstehen neue Freundschaften und damit ist es auch wieder gut.