Weg vom Drama

  • Und dann bin ich hoffentlich mittlerweile so schlau das zu erkennen, bevor ich Scheiße baue :shock:


    Ich denke, dass es einfach wichtig ist, dass Du wachsam bleibst. Die Trigger werden kommen, ohne dass ich das irgendwie heraufbeschwören möchte. Schau Dir Radieschen an: Tolle stabile Beziehung und dennoch kamen Trigger. Die hat jede und jeder von uns mit solch starken Mustern im Hintergrund. ´Die Frage für Menschen wie uns ist nicht: Sind die Trigger weg? Sondern: Kann ich die Trigger erkennen, mich spüren, mich regulieren und mich (kognitiv) wieder sortieren. Dabei ist es im Grunde "egal", ob man aktive oder passive Bindungsangst hat. Der Weg da raus, ist aus meiner Sicht sehr ähnlich.


    Schau einfach wie es sich entwickelt. Vor allem in den ersten 100 bis 200 Tagen einer Beziehung können noch schnell Dynamiken ausbrechen, wo man kurz vorher noch gedacht hat: DAS wird garantiert nicht passieren mit ihm/ihr.


    Die Wahrscheinlichkeit, dass man als VA bzw. BA plötzlich - mehr oder weniger aus Zufall - an einen bindungssicheren Menschen gerät, ist äußerst gering. Und selbst bei einem bindungssicheren Menschen als Gegenüber können Trigger kommen. Der Film läuft in UNS ab, nicht in ihm oder ihr.

  • Hallo Mylo, schön dich mal wieder zu lesen :-)


    Ja, dem bin ich mir sehr bewusst dass das so sein wird. Ich bin mir ebenso bewusst, dass nicht nur ich mein Päckchen mitbringe, sondern auch er.

    Mein oder unser Vorteil ist, dass die Kommunikation (bisher) sehr gut funktioniert und wir über all die Dinge, die so da sind sprechen können.

    Haben wir erst heute Morgen beim Frühstück getan. Ich hab ihm auch gesagt, dass ich Beklemmungen haben werde die ersten Nächte bei ihm zu Hause, einfach weil ich mich kenne. Ich muss diese Dinge gottlob nicht mit mir alleine ausmachen, sondern kann ihm das sagen. Auch in der Situation selbst, was mir schon sehr viel Druck raus nimmt. Er hat gestern das erste Mal bei mir übernachtet und es war total entspannt.


    Das Problem mit meinem Hund haben wir aus der Welt geschafft. Darüber muss ich mir schon mal keine Gedanken mehr machen.

    Ganz bindungssicher ist er gewiss nicht. Zumindest aber weit mehr stabiler und reflektierter als die letzten beiden Kerle.


    Meine Trigger sind gerade eher diese ganz alltäglichen Dinge, die für mich so gar nicht gewohnt und alltäglich waren, weil meine vorigen Kerle so was gar nicht zugelassen haben. Morgen zum Beispiel sind wir bei seiner besten Freundin und ihrem Partner zum Kaffee eingeladen. Ich kenne sie noch von früher und dennoch bin ich ein bisschen nervös. Hab sie über 20 Jahre nicht gesehen. Nächste Woche sind wir auf einer Halloween Party alle zusammen.

    Das mag jetzt für den Otto Normalbürger was völlig normales sein, für mich ist das besonders, weil mich die Kerle immer von ihren Freunden ferngehalten haben und ich in solche Situationen gar nicht erst kam viele Jahre (genau zu sein über ein Jahrzehnt!), als Paar irgendwo aufzutreten. Ich hab es angesprochen heute Morgen. Er kann sehr gut auf meine Ängste eingehen und macht mir da auch überhaupt keinen Druck.


    Und ich schaue mir die Situationen immer direkt und sehr genau an, bei denen ich auch nur einen Hauch an Beklemmungen kriege.

  • Ich drehe mal ein paar Sätze, weil sie das Gesamtbild dann komplett verändern:


    „Bislang habe ich mir Kerle ausgesucht, die mich von ihren Freunden fernhielten und ich dann in solche Situationen gar nicht kam“.

    Wenn du mehr Eigenverantwortung übernimmst, hast du einen viel größeren Hebel in der Hand.

    I can buy myself flowers

    Write my name in the sand

    Talk to myself for hours

    Say things you don't understand

    I can take myself dancing

    And I can hold my own hand

    Yeah, I can love me better than you can

  • Ich möchte einfach nur an diesen Post von Dir aus dem Sommer 2024 erinnern.


    Ich sehe da irgendwie krasse Parallelen zu Deinen Beiträgen der letzten Tage.


    Auch letzten Sommer hast du u. a. geschrieben, dass es der erste Kerl ist, der dich mit zu Freunden nimmt.


    Sei bloß vorsichtig. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Du schon wieder voll in Deinem Tunnel bist und wir Dich schon wieder nur noch schwer erreichen können.

  • Ich drehe mal ein paar Sätze, weil sie das Gesamtbild dann komplett verändern:


    „Bislang habe ich mir Kerle ausgesucht, die mich von ihren Freunden fernhielten und ich dann in solche Situationen gar nicht kam“.

    Wenn du mehr Eigenverantwortung übernimmst, hast du einen viel größeren Hebel in der Hand.

    Das!!! Das finde ich megagut und das muss in unser aller Bewusstsein rücken. Wir haben uns diese Partner ausgesucht, weil wir selbst etwas vermeiden (auch wenn das mitunter unbewusst/halbbwusst geschieht).


    Die Angst Freunden und Familie vorgestellt zu werden, weil man vielleicht Angst vor Ablehnung oder einer Beurteilung hat, weil man sich insgeheim vielleicht wirklich nicht für liebenswert hält ist ein Paket, das man prima vermeiden kann, indem man es gar nicht dazu kommen lässt. Dann kann man sogar Sehnsucht danach haben, weil die Probe in der Realität nie stattfindet. Die Strategie kann man beliebig übertragen. :)

  • Yes!

    Genau das meine ich.

    Das sind ja keine Zufälle, oder irgendwie Pech.

    Wir suchen uns diese Partner aus und wir bleiben dann auch dabei.

    Anders würden wir sie viel schneller abstreifen und uns „besseres“ suchen.


    Also könnte man jetzt mal in die Tiefe schauen und fragen: was ist denn so gruselig daran, Familie und Freunde kennenzulernen?

    Oder wie kann ich es für mich angenehmer gestalten?

    Ich selber habe zB den weg so gefunden, dass die Beziehung zu meinem Partner erst ein Jahr wachsen durfte, ehe wir seine Familie besucht haben. Das war für mich irgendwie leichter.

    Gibt aber sicherlich andere Wege :)

    Wichtig ist erstmal, zu erkennen, warum (!!!).

    I can buy myself flowers

    Write my name in the sand

    Talk to myself for hours

    Say things you don't understand

    I can take myself dancing

    And I can hold my own hand

    Yeah, I can love me better than you can

  • Ja, nur das ich nicht einen einzigen seiner Freunde kennengelernt habe und auch nie mit zum Schützenverein durfte. Der Hund nicht in seine Bude durfte, ich nicht bei ihm übernachten, er nicht mehr bei mir schlafen wollte etc.


    Ich finde diese Vergleiche gerade ein bisschen anstrengend. Muss ich ehrlich sagen. Ich meine was soll ich darauf denn schreiben?


    Vor allem dann noch, wenn ich die Dinge gerade wirklich erlebe. Ich war nämlich gestern mit ihm bei seinen Freunden. Bei ihm war das nicht nur "Blablabla" Futurefaking, sondern Realität, die er genauso umgesetzt hat wie er es sagte. Genauso wie ich das ganze Wochenende mit ihm verbracht habe und nicht nur ein paar Stunden, wie ich das vorher gewohnt gewesen bin. Mein Hund mit dabei gewesen ist. Sowohl in seiner Wohnung, in seinem Bett, auf seinem Sofa und zuletzt noch in seinem Auto und bei seinen Freunden.


    In welchem Tunnel soll ich denn sein? Wir kennen uns seit 25 Jahren, waren jahrelang befreundet bevor wir uns wieder getroffen haben.

    Jetzt sind wir das alles sehr langsam angegangen, es fühlt sich bisher gut an. Was soll ich noch schreiben, damit ich nicht in einem Tunnel stecke?

    Ich genieße die Zeit mit ihm, beobachte alles um mich herum, mich selbst. Wie ich mich fühle, was ich brauche.

    Ich hab ihm klar gesagt, was für mich geht und was nicht. Wir reden offen über alles, ich bin bisher bei jeder meiner Grenzen geblieben.

    Was also noch?

  • Es geht darum, dass du 2024 genauso geschrieben hast und genauso überzeugt warst, dass dieses Mal alles anders ist.


    Jetzt ist 2025 und die frage , die wir uns stellen ist: ist es dieses Mal wirklich anders oder wird es wieder den selben Verlauf nehmen, wie bisher immer?


    Also verstehe mich nicht falsch, du machst Fortschritte und die Beziehungen werden immer "gesünder" aber bisher war der Verlauf immer recht gleich.

    Du warst anfangs begeistert, hast geschwärmt, wieviel gesünder die Person ist. Dann hattest du plötzlich BA und dachtest, du seist das Problem.

    Nach ein paar Wochen ging es dann los und es kam der Umbruch.

    Es gab die ersten Dramen und geendet hat es damit, dass du völlig am Boden zerstört warst.


    Wir sehen aktuell sehr sehr viel Ähnlichkeiten.

    Daher fragen wir uns, ob das wieder den gleichen Verlauf nehmen wird.


    Ich fände es grob fahrlässig, meine Bedenken nicht zu äußern, denn ich weiß noch gut, wie schlecht es dir oft ging

  • Wenn du sagst, du findest die Vergleiche anstrengend, wäre es ja vielleicht auch interessant sich das mal anzusehen. Was genau daran ist anstrengend? Was ist deine Erwartung und wo wird sie nicht erfüllt?


    Ich schreibe hier mal einen Gedanken von mir, aber bitte lies ihn erst, nachdem du dir die Fragen selbst gestellt hast. Das gilt auch für alle Mitleser. Mich interessiert was ihr von dem Gedanken haltet.


  • SugarLea


    Ich kann deinen Frust verstehen. Auch wenn ich hier einige der Bedenken schon nachvollziehen kann und ich es sinnvoll finde sich zu Sorgen und dich beschützen zu wollen, habe ich das Gefühl, dass wir uns hier im Kreis drehen.


    Da wir ihn überhaupt nicht kennen und du deine eigenen neuen Erfahrungen sammeln solltest (und sogar musst!), halte ich es nicht für hilfreich immer und immer wieder auf vergangenes rumzureiten.


    Das schlimmste was passieren kann ist, dass es mit ihm scheitert und du danach traurig ist. Aber davor kann man sowieso niemanden bewahren. Das ist der Lauf der Dinge und kann in jeder Beziehung vorkommen. Auch mit "Niederlagen" kann/sollte man lernen umzugehen.


    Außerdem würde es, wenn überhaupt, dann auch davon abhängen wie das ganze dann endet. Es muss ja nicht mal mehr unter Leid und Tränen enden. Wenn er wirklich so ehrlich ist und dir so viel entgegen kommt.


    Du achtest auf dich und deine Bedürfnisse und hältst deine Grenzen ein. Ich finde mehr kannst du im jetzigen Moment gar nicht tun. Solange du dir treu bleibst und auf dich acht gibst, bist du auf dem richtigen Weg.


    Wenn sich bei seinem Verhalten etwas ändern sollte oder er plötzlich komisch wird oder du leidest. Dann sollten wir hellhörig werden und dann ist es auch an der Zeit dir Ratschläge und Tipps zu geben und dir unter die Arme zu greifen.

    "I lived the sweet and I lived the sour

    Been living life locked up in tower

    But now I'm blooming like a flower

    Welcome to my world! Princess of power"

    Marina - Princess Of Power

  • Ich gebe dir recht Laurentia95 Nur in einem Punkt muss ich dir widersprechen. Nicht mal wegen Lea. Sondern Allgemein und wegen eventueller (stiller) Mitleser.

    Das schlimmste was passieren kann ist, dass es mit ihm scheitert und du danach traurig ist.


    Ich wünschte das wäre jetzt wahr. Aber es kann leider sehr viel mehr als das passieren. Ich kenne Geschichten die ganze Lebensläufe nachhaltig geprägt haben. Eine toxische Beziehung kann dein ganzes Leben ruinieren. Beispiele gibt es genug: Ich z.B. gestalkt mit Polizei und allem. Habe fast die gesamte soziale Umgebung dadurch verloren. Jemand wurde gewürgt. Ein anderer hat sehr viel Geld nie wieder gesehen. Andere standen mit Kindern alleine da. Oder mit einer ungeplanten Schwangerschaft. Eine andere hat ihre berufliche Laufbahn in den Sand gesetzt. Bei der einer anderen hat der Kerl ihren Job gekündigt.


    Ich wünschte jemand hätte mir als ich jung war erklärt wie gefährlich eine falsche Beziehung sein kann und wie wichtig Selbstschutz ist. Stattdessen bin ich romantisch verklärt in die Welt geschickt worden. Und niemand hat mich beschützt.


    Das hat aber zugegeben gerade nicht unbedingt was mit Leas Lage zu tun. Konnte das aber gerade nicht unterdrücken. Ich finde Beziehungen haben mehr Gefahrenpotential als der Strassenverkehr.

  • Das hat aber zugegeben gerade nicht unbedingt was mit Leas Lage zu tun. Konnte das aber gerade nicht unterdrücken. Ich finde Beziehungen haben mehr Gefahrenpotential als der Strassenverkehr.

    Wie du sagst haben deine Beispiele nichts mit ihrer derzeitigen Situation zu tun. Ich habe nicht allgemein gesprochen sondern alles nur explizit auf ihre jetzigen Situation bezogen. Ich finde es sehr unangemessen solche Beispiele mit ihrem jetzigen Freund zu vergleichen der fernab solcher Personen agiert.


    Ich sehe in ihrer derzeitigen Situation (momentan!) keine toxische Beziehung eher sogar in Gegenteil. Er scheint laut Lea auch an sich zu arbeiten und nimmt ihre Bedürfnisse ernst und akzeptiert sogar ihren Hund.


    Warum sollten wir gleich von den schlimmsten ausgehen wenn doch erstmal alle Anzeichen für eine ausgewogene und gesunde Beziehung stehen??


    Wenn ich jedes Mal beim neuen kennlenren davon ausgehen würde, dass mich jemand würgt oder vergewaltigt. Dann kann ich das Dating auch gleich lassen und mich auf ewig einigeln. Und genau da sehe ist die Gefahr bei BA, dass man dann aufgibt und sich aus vermeintlichen "Selbstschutz" niemanden mehr an sich ran lässt.


    Findest du das in Leas situation angemessen?

    "I lived the sweet and I lived the sour

    Been living life locked up in tower

    But now I'm blooming like a flower

    Welcome to my world! Princess of power"

    Marina - Princess Of Power

  • Außerdem können in JEDER Beziehung irgendwannn toxische dynamken entstehen. Manchmal sogar erst nach Jahren in der Beziehung. Davor ist niemand gefeit, denn oft schleicht sich das langsam mit der Zeit ein. Besonders dann wenn man erste Anzeichen übersieht.


    Dann aber jemand liebenswerten so etwas schon vorzuwerfen, bevor überhaupt etwas passiert finde ich nicht richtig.

    "I lived the sweet and I lived the sour

    Been living life locked up in tower

    But now I'm blooming like a flower

    Welcome to my world! Princess of power"

    Marina - Princess Of Power

  • Ich finde, dass du meine Worte verdrehst und zwar in folgenden Punkten:


    - solche Beispiele mit ihrem jetzigen Freund zu vergleichen -> habe ich nicht

    - Warum sollten wir gleich von den schlimmsten ausgehen -> bin ich nicht

    - Wenn ich jedes Mal beim neuen kennlernen davon ausgehen würde, dass mich jemand würgt oder vergewaltigt -> Das war nicht das was ich geschrieben habe

    - Dann aber jemand liebenswerten so etwas schon vorzuwerfen, bevor überhaupt etwas passiert finde ich nicht richtig. -> würde ich auch nicht richtig finden und ich habe gar keiner konkreten Person irgendwas vorgeworfen oder es vorgehabt


    Meiner Meinung nach interpretierst du zu viel und zu fern meine Worte hinein statt länger nachzudenken wie meine Worte gemeint sein könnten. So wird der vielleicht sinnvolle und wichtige Punkt meiner Gedanken leicht übersehen.

    Sowohl ich alsauch Lea haben schon Schaden aus Beziehungen getragen, der über Traurigkeit hinausgeht und ich habe das auch nicht für sie allein, sondern für alle geschrieben, weil es meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt ist.


    Und eigentlich schreibst du selbst gute Punkte, denen ich zustimmen würde:

    Zitat

    Außerdem können in JEDER Beziehung irgendwannn toxische dynamken entstehen. Manchmal sogar erst nach Jahren in der Beziehung. Davor ist niemand gefeit, denn oft schleicht sich das langsam mit der Zeit ein. Besonders dann wenn man erste Anzeichen übersieht.

    Genau das ist in meiner letzten Beziehung ja nach ca. 1,5 Jahren passiert, die Dynamiken sind ins ungesunde gekippt, deswegen stimme ich dir zu. Deswegen ist es ja so wichtig gut auf sich zu achten. Denn es kann viel Schlimmeres passieren als Trauer nach einem Beziehungsende.

  • Deswegen ist es ja so wichtig gut auf sich zu achten. Denn es kann viel Schlimmeres passieren als Trauer nach einem Beziehungsende.

    Das macht sie aber bereits. Daher brauchst sie meines Erachtens diesen Ratschlag nicht.

    "I lived the sweet and I lived the sour

    Been living life locked up in tower

    But now I'm blooming like a flower

    Welcome to my world! Princess of power"

    Marina - Princess Of Power

  • Meiner Meinung nach interpretierst du zu viel und zu fern meine Worte hinein statt länger nachzudenken wie meine Worte gemeint sein könnten. So wird der vielleicht sinnvolle und wichtige Punkt meiner Gedanken leicht übersehen.

    Sowohl ich alsauch Lea haben schon Schaden aus Beziehungen getragen, der über Traurigkeit hinausgeht und ich habe das auch nicht für sie allein, sondern für alle geschrieben, weil es meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt ist.

    Kannst mich gerne beleidigen und behaupten ich würde nicht richtig nachdenken. Auch wenn ich es sehr gemein von dir finde.


    Ich bleibe dabei, dass ich es unangemessen fand zu verallgemeinern und zu behaupten ich hätte geschrieben, dass nichts schlimmeres passieren kann beim Ende einer Beziehung. Dabei sollte allen hier klar sein, dass dem nicht so ist.


    Auch gehen du und andere hier schon länger von dem Schlimmsten bei Lea aus und warnen sie die ganze Zeit vor. Aber streite es ruhig ab. Für mich ist das Thema durch.


    Ich sehe es nicht ein mich schon wieder erklären zu müssen, wo meine Sicht sowieso nicht verstanden und akzeptiert wird. Es wird lieber jeder Satz einmal schon fein säuberlich auseinander genommen und wenn es mal wieder einen Satz gibt der einem von mir "Stört" wird gleich darauf rumgepocht.

    "I lived the sweet and I lived the sour

    Been living life locked up in tower

    But now I'm blooming like a flower

    Welcome to my world! Princess of power"

    Marina - Princess Of Power

  • Ein Forum ist dazu da Gedanken auszutauschen und das habe ich gemacht. Und mich dabei auf einen Satz von dir bezogen. Du fühlst dich scheinbar angegriffen, interpretierst meine Worte um, eine Richtigstellung von mir empfindest du als weiteren Angriff, empfindest meine Kritik, die ich als Meinung formuliert habe als Beleidigung, empfindest mich als gemein. Okay. Dass du mich gemein findest ist okay für mich, beleidigt habe ich dich nicht, aber meine Worte will ich richtig verstanden wissen, weil sie nicht nur an dich gerichtet sind und ich mir meist viel Mühe mit meinen Beiträgen hier gebe.


    Und diesen Satz empfinde ich als Projektion deinerseits

    Zitat

    Ich sehe es nicht ein mich schon wieder erklären zu müssen, wo meine Sicht sowieso nicht verstanden und akzeptiert wird. Es wird lieber jeder Satz einmal schon fein säuberlich auseinander genommen und wenn es mal wieder einen Satz gibt der einem von mir "Stört" wird gleich darauf rumgepocht.

    Ich finde du könntest versuchen meine Sicht und die der anderen Schreibenden zu verstehen und / oder zu akzeptieren, statt dir einzureden dass du hier nicht verstanden oder akzeptiert wirst. Woher kommt denn dieser Gedanke? Nicht jede Meinung die von deiner abweicht ist "gegen dich". Warum so selbstunsicher? Deine Meinung ist doch valide, es ist eben nur nicht meine. Du schießt gegen Gespenster (meiner Meinung nach).

  • Laurentia hat es gut formuliert. Mich strengt das an, das ich ständig meine alten Geschichten mit der jetzigen vergleichen soll. Das möchte ich eben nicht! Ich habe einen neuen Partner, der keiner der vergangenen Kerle ist, sondern eben ein eigenständiger Mensch, der ganz anders fühlt, reagiert und handelt. Und ich habe mich definitiv auch verändert und zwar sehr deutlich. Ich spüre es ja selbst, das in mir keine Aufregung herrscht und ich nicht so verblendet bin, dass ich nicht mehr klar denken kann, weil alles auf Alarm geschalten ist.


    Ich habe auch nirgendswo geschrieben, dass ich überzeugt bin, dass es dieses Mal anders ist. Im MOMENT IST ES ABER ANDERS und zwar deutlich. Und zwar von beiden Seiten. Ich kann ja immer nur schreiben, was ich aktuell wahrnehme und das ist nun mal positiv. Ich bin deswegen in keinem Tunnel, rede von irgendwelchen Überzeugungen oder flippe deswegen komplett aus. Ich hab unzählige Male nun geschrieben, dass ich sehr auf mich achte, wie ich mich wirklich fühle, auf meine Grenzen, das wir sehr viel kommunizieren, das wir selbst Dinge, die für mich schwierig waren zu besprechen ansprechen und darüber sprechen - von Angesicht zu Angesicht. Nicht über WhatsApp. Wir haben nicht eine einzige Sache über WhatsApp besprochen, sondern immer persönlich oder im Gespräch am Telefon.


    Im Moment (ich schreib es extra nochmal so!) ist es so, wie ich es mir gewünscht habe. Offene Kommunikation, die Dinge offen ansprechen können, Wertschätzung und Respekt auf beiden Seiten, ein zueinander stehen, Fürsorge für beide (und meinen Hund) - stinknormal halt einfach. Das was für andere Leute ohne meine Vergangenheit eine simple, völlig selbstverständliche Basis in einer Beziehung ist. Mir ist klar, dass es der Anfang ist unserer Reise und das es da noch einiges geben wird, was da kommen könnte. Oder eben auch nicht. Weiß man das wirklich schon jetzt? Wenn ich dauernd mit dem Gedanken reingehe, wieder nur auf die Schnauze zu fallen, könnte ich es auch direkt bleiben lassen...


    Und ja, ich habe schwer gelitten. Auch das mit der ungewollten Schwangerschaft und sitzengelassen werden habe ich hinter mir. Aber ich werde das jetzt nicht auf ihn übertragen, er ist nicht einer meiner Ex. Er hat gewiss auch sein Päckchen zu tragen, wie wir alle. Wir packen unsere Päckchen gerade miteinander aus und darüber bin ich sehr froh. Wie das in ein paar Wochen, Monate oder Jahren ist weiß ich nicht. Das werde ich sehen, wenn die Situationen kommen.


    Ich hab am Wochenende das erste Mal bei ihm geschlafen (und ja, tatsächlich geschlafen und nicht wie früher immer die halbe Nacht wach gelegen und irgendwelche Ängste geschoben) und ich habe mich pudelwohl gefühlt. Sehr sicher und geborgen. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass ich wirklich willkommen bei ihm bin, ebenso mein Hund, der friedlich neben mir schlafen durfte (und nicht eingesperrt in einen Käfig am anderen Ende des Raumes).


    Im Moment fühle ich mich sehr gut damit wie es ist. Alles andere wird sich dann zeigen, wenn es die Situation erfordert.


    Im übrigen hab ich heute nach zwei Monaten Untersuchungen und Ungewissheiten die Gewissheit bekommen, dass die Krebsdiagnose bei meinem Hund eine Fehldiagnose seitens der Pathologie gewesen ist. Mein Hund ist gesund! Ihr könnt euch nicht vorstellen, was mir das bedeutet! <3