Gestern ist mir etwas spannendes passiert, aber auch sehr trauriges.
Momentan geht es mir so:
Nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin, hatte etwas in mir ja erwartet, dass eine Ernüchterung kommt. Aber die kam nicht. Mir geht es richtig, richtig gut (ich bin allerdings auch viel unterwegs) ich fühle mich mega wohl mit mir selbst.
Manchmal denke ich noch an "ihn" und dann denkt eine Stimme, dass es mir doch damit schlechter gehen müsste aber das tut es nicht.
Es hat sich also definitiv etwas geändert in mir. Meinem System fällt das auf.
Aber!
Ich war gestern im Auto, hörte einen Psychologisch angehauchten Podcast und da fragte die Moderatorin den weiblichen Gast (der immer an die falschen Partner gerät) "hälst du dich selbst denn für liebenswert von einem solchen Partner?"
Ich stellte mir die selbe Frage und versuchte sofort zu antworten ohne nachzudenken. Es kam "nein"
Ich war etwas geschockt.
Ich meine, ich weiß, dass ich das Thema habe. Ich weiß, was ich für glaubenssätze habe.
Aber ich habe inzwischen so viel an meinem Selbstwertgefühl gearbeitet.
Und es ist inzwischen wirklich gut.
Also wenn ich mir die frage stelle: "liebst du dich?" Das kann ich leider nicht mit ja beantworten, das ist zu viel.
Aber: "magst du dich wirklich selbst sehr sehr gerne?" Ja, absolut!
Ich rede inzwischen sehr gut mit mir selbst. Liebevoll, supportend. Keine Abwertungen mehr.
Ich finde mich wirklich gut, bin wirklich stolz auf mich und trotzdem doch nicht liebenswert von einem tollen Menschen.
Spannend und traurig.
Dachte, da wäre schon "mehr".
Eine Freundin meinte, ich solle jetzt noch eine Schippe drauf legen und nicht nur verständnisvoll mir mir sein, sondern mir immer wieder sagen, wie wertvoll und liebenswert ich sei
Was meint Ihr?