deine Schilderung gehen mir sehr nahe. Ich kann nur erahnen wie sich das anfühlen muss, ständig in diesem Kreislauf zu sein und immer wieder Enttäuschungen zu erleben.
Ich hätte gehofft mir gebe mal jemand eine Chance nach einem Gespräch über meine Blockade es eine Zeit lang ohne körperliche Nähe zu versuchen aber diese Chance gibt mir leider keiner. Alle beenden die Geschichte, sobald ich meine Blockade anspreche.
Genau das finde ich so schade. Viele sind in Paarbeziehungen so sehr auf ihr eigenes wohl bedacht, dass die Bedürfnisse einer bindungsängstlichen Person hinten rüber fallen.
Damit will ich nicht sagen, dass das Bedürfnis nach Nähe und emotionaler Verfügbarkeit falsch wäre. Doch vielen mangelt es an Empathievermögen und der Wille sich auch auf diese Hürden einzulassen. Da zeigt sich für mich dann aber auch, ob einem jemand wirklich mag mit all seinen/ ihren Facetten. Ob man eben auch noch da ist, wenn das Gegenüber mal nicht "kann" oder schlechte Stimmung hat. Oder wer einer Illusion von Beziehung nachjagt.
So viele verlassen ihre Partner sobald einer Depression hat oder mal nicht so "funktioniert". Viele können damit nicht umgehen. Hab auch mal gehört, dass es für viele auch eine "Red Flag" ist beim online Dating wenn jemand mentale Probleme hat wie Depression. Dabei heißt es ja nicht gleich, dass man nur im Bett liegt und nicht den Alltag meistern kann.
Dennoch:
In vielen Fällen ist, meiner Meinung nach, eine Beziehung zu einem massiven BA nicht möglich, sofern keine Therapie stattgefunden hat oder der-/diejenige bereit ist an sich zu arbeiten. Bei dir scheint es mir so, als das du bereit wärest daran zu arbeiten. Sofern dein Gegenüber dann auch bereit wäre sich darauf einzulassen.
Daher finde ich es wirklich tragisch, dass du bisher niemanden hattest, der bereit war sich darauf einzulassen.