Hallo,
ich probiere mich gerade neu im Daten aus. Die krasse Trennung durch die bindungsängstliche Partnerin liegt noch nicht so lange zurück, ca. 3 Monate.
Es war so schlimm am Anfang, aber ist jetzt viel besser.
Nun habe ich eine Frau kennengelernt, die echt nett ist und total gut aussieht. Ich bin recht zurückhaltend mit meinen Gefühlen, also spüre nicht so viel.
Wahrscheinlich auch, weil mein Nervensystem nach der krassen Erfahrung immer noch am Runterkommen oder Umjustieren ist.
Eine Aussage vom Beziehungscoach Christian Hemschemeyer gibt mir aber auch zu denken: Er meint, die erste Hürde sei es, sich aus toxischen Beziehungen zu befreien. Und dann folgt die zweite Hürde: In gesunden Beziehungen zu bleiben bzw. diese auszuhalten...
Denn hier zeigt sich dann die gegenläufige passive Bindungsangst: Das Zusammensein wirkt fad und fast langweilig.
Weil das Nervensystem immernoch an die krasse Aufgeladenheit der vorherigen Beziehungen gewöhnt ist, und dieser Schmerz und die Intensität vermisst wird
Ich glaube mir geht es da fast ein wenig ähnlich gerade. Es könnte aber eine sinnvolle Aufgabe sein, dass Nervensystem nun auf weniger Stress und mehr Sicherheit zu trainieren. Auch wenn es sich anfangs so ungewohnt und sogar unvertraut anfühlt. Es lohnt sich schon, hier nicht gleich ausbrechen zu wollen.
Das wäre die gesündere Option.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?