Ich möchte noch einen anderen Punkt in die Diskussion einbringen:
Auch ohne BA gibt es Frauen,
* die gerne Kinder haben und gerne Mutter sind,
* solche, die Kinder wollten, dann aber merken, wie anstrengend das ist und dass sie es sich anders vorgestellt haben und überfordert sind, und
* solche, die aus verschiedenen Gründen keine Kinder bekommen können oder keine Kinder haben (wollen).
Man ist nicht nur dann eine vollwertige Frau, wenn man Kinder hat!
Oft werden kinderlose Frauen als egoistisch bezeichnet, aber man könnte genauso gut jene als egoistisch bezeichnen, die unbedingt Kinder haben wollen, um "glücklich" zu sein ... nur um zu merken, dass das Kind vielleicht doch nicht so oder das wird, was man sich vorgestellt hat oder sich nicht so um einen kümmert, wie man es gerne wollte usw. Kinder werden oft schon mit Erwartungen in die Welt gesetzt ... und damit belastet!
Ich finde es - unabhängig von BA - einfach richtig, sich (wenn's nicht eh' von selbst passiert) diese Frage gut durchzudenken, die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse damit in Verbindung zu setzen und dann sich zu entscheiden. "Der Gusto kommt mit dem Essen" ist in dem Fall ein schlechter Ratgeber, denn einem Kind gegenüber hat man einfach die volle Verantwortung.
Dass sich BÄ diese Frage stellen finde ich sehr vernünftig.
Ich kenne Kinder aus Beziehungen, wo ein Partner BÄ hatte - bei diesen Familien war es der Vater. Die Kinder/der junge Erwachsene litt darunter, weil weder die Mutter ihr das Verhalten des Vaters erklären konnte (wußte es ja selbst nicht einzuordnen), noch das Kind in der Lage war, sich einen bzw. den richtigen Reim darauf zu machen!
Judith