Wenn ich dazu etwas schreiben darf.
Bei Gott, es IST mords anstrengend sich mit sich selber und seiner Vergangenheit und seinen Mustern auseinander zu setzen.
Wäre dem nicht so, gäbe es ja absolut keinen Grund für Vermeidung.
Und - die inneren Schubladen springen auch nicht von alleine auf. Ganz im Gegenteil. Die krallen sich fest. Und alles was man fühlt ist häufig ein „ich will das ja gar nicht. Ich brauche das gar nicht“.
Welcome to the Kernpunkt of Bindungsangst.
Und wer sich jetzt mal etwas Zeit nehmen mag, den lade ich herzlich dazu ein, diesen thread einmal durchzustöbern. Eben auch genau dieses Verhalten von Verteidigen, Gegenhalten und uns etwas weg schubsen, wiederholt sich hier mit jedem Beziehungsanlauf.
Normalerweise spitzt sich die Situation hier jetzt zu. Wir zicken uns alle gegenseitig an, ziehen uns aus dem Thread zurück usw usw usw.
Und auch diese Wiederholungen sind ok für mich. Es ist ok.
Muster entstehen in einer Abwärtsspirale. Und eben genau diese muss man in der Entwicklung auch wieder hinauf klettern. Dabei kommt man unweigerlich immer wieder an den selben Themen vorbei.
Alles ok!
Was mich dabei etwas frustriert ist, dass ich das Gefühl habe, dass es für Lea nicht ok ist.
Also dass bei jedem Mann über Wochen und Monate unterstrichen werden muss, dass dieser vollkommen außerhalb jeglichen Musters liegt.
Es geht aber nicht um den Mann. Nie.
Lea ist der gemeinsame Nenner. Und sofern sie sich nicht plötzlich in 2 Personen geteilt hat, ist und bleibt sie die selbe.
Auf dem Wege ihrer Entwicklung, irgendwo am Spirale nach oben klettern. 