Beiträge von Radieschen

    Ich möchte richtigen, regelmäßigen Sex. Nicht mit unbekannten. Das wären ja ONS und ohne ein gewisses Maß an Vertrauen ist bei mir keine Freiheit im Kopf für Körperlichkeit möglich.

    Jeder Bekannte startete als Unbekannter.

    Und man kann ja auch herrlich vertrauten Sex mit jemandem aufbauen, mit dem man dann aber nicht noch ins Kino geht, oder essen oder oder oder (also wirklich nur einen ToyBoy, keine F+)

    Du meinst ich soll einen vorhandenen Freund fragen, ob er gelegentlich mit mir auf Tuchfühlung gehen wollen können würde?

    Ich muss sagen, dass ich in regelmäßigen Begegnungen dieser Art ein großes Risiko bei sehe, die emotionale Bindung zu unterbinden dauerhaft.

    Ne ich dachte, keine F+?

    Also wenn das Bedürfnis wirklich Sex ist, dann würde ich auch genau danach suchen. Nichts mit Freundschaften vermischen.

    Es gibt Dutzende Seiten, Apps, Foren… was weiß ich, wo man rein sexuelle Kontakte suchen kann. Oder du bist da eher der F2F Jäger in Bars/Clubs….



    Oder, Synnes Weg, selbst ran! :)

    Ersetzt keinen Körperkontakt, aber den könnte man ja wirklich bei Freunden und Familie finden.

    Und dann irgendwo das Gleichgewicht einpendeln?

    Wenn Männer nicht mehr so können, dann gibts Hilfsmittel jeglicher Art ;)

    F+ finde ich ich schwierig. Aber man könnte das + weg lassen. Dann ist die Konstellation klarer.

    Also, wenn es dir vorrangig grade darum geht.

    Ich bin mir nicht sicher, wie sehr unser Hirn und austricksen kann.

    Wenn mir das Dopamin fehlt, mache ich aus einer Mücke einen Elefanten, weißte ?

    Oder ich stalke die Kerle, die auf jeden Fall toxisch für mich waren/wären/sind.

    Oooooder ich denke zurück an solche Kerle. Oder ich versuche sogar irgendwie Kontakt aufzunehmen.


    Der Klassiker, das Handy. Ohne dem ginge nichts davon

    Ja also… wissenschaftlich gesehen liegt die Spanne für neue Gewohnheiten so ganz grob bei 18 - 254 Tagen.

    Das finde ich nicht all zu viel!

    Und irgendwie finde ich es auch mega motivierend.

    Selbst wenn es je nach Person und Gewohnheit bestimmt abweicht….


    :)

    Die Frage ist, wo starten?

    Gerade ein tolles Zitat gelesen: "Wenn Du voller Liebe bist, verwirrst Du Menschen, die voller Bullshit sind!"


    Fühle ich 😄

    Yes yes and yes!

    Ich liebe es. Je öfter ich es lese, desto mehr.


    Ich finde bei mir immer mehr heraus, wie doll man Menschen/Männer direkt sortieren kann.

    „Das einzige“ was ich lernen musste war: wenn mich ein Mensch beschäftigt, also im Nervensystem, wenn ich mich Frage was er von mir denkt, wie er mich findet, wie er findet was ich sage oder poste oder oder oder…. Dann nimm deine sch*** Füße in die Hand und lauf.

    Weg da.

    Und da wo es ruhig wird und unaufgeregt, da steht der Topf voll Gold.


    Nicht - und niemals wieder - zu Bullshit!

    Egal wie glitzernd und anziehend das sein mag. Nicht an das Nutella in der Mausefalle! Das Ding knallt und bricht dir das Genick.

    Du kannst, sollst und musst in deinem Leben immer alles für dich Notwendige kommunizieren, was dich, deine Gefühle, Grenzen und Bedürfnisse betrifft.

    Was dein Gegenüber damit macht, liegt nur bedingt in deiner Hand.

    Nur wenn du mit deinem Verhalten jemanden persönlich verletzt, würde ich Bedarf zum Nachjustieren sehen ;)

    Aber solange du nur bei dir bleibst, kann das eigentlich nicht passieren.


    Kleines Achtung:

    Das Puzzle bei Bindungsangst ist häufig ein vermeidender Part, der (aus diversen Gründen) nicht oder nur extrem eingeschränkt kommuniziert und ein Part, der denkt er dürfe es nicht, weil sonst die Ablehnung droht.

    (Wobei sich hier die Frage stellt, ob die Gründe nicht sogar stellenweise deckungsgleich sind)

    Egal!

    Werd weder Part a noch Part b.

    Versuch immer kommunikativ für dich einzustehen.

    Erstmal noch frohe Weihnachten auch von mir :)

    Es freut mich, wenn ihr eine „ruhige“ (also Drama-Freie) Kennenlernzeit habt!

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das den Akku super auflädt!

    Hilft, wenn mal Wellen (egal wo im Leben) kommen sollten.

    Die Analogie mit dem Virus finde ich sehr gut. Ich bin starker BA und egal wie toll die Frau ist, ab einer gewissen Zeit bricht von einer Sekunde der Virus aus, alle Gefühle sind weg und ich könnte einfach so aus der Tür gehen. Egal ( oder vielleicht genau deswegen ) wie schön die gemeinsame Zeit war. Es ist wirklich wie eine Psychose die reinknallt. Die einzigen starken Gefühle die ich jahrelang halten konnte, war für unerreichbaren Frauen, die mich nicht wollten. Ich habe meine Muster komplett durchschaut und verstehe sie, trotzdem bekomme ich mein Herz nicht mehr geöffnet. Es belastet mich sehr. Ich weiss echt nicht mehr weiter.

    Ich stimme den mal nicht zu :)


    Für mich ist es kein Virus. Und es ist auch nichts, was plötzlich irgendwo aus dem nichts auftaucht. Es ist nichts, was man nicht verstehen kann.


    Man kann es unglaublich gut kennenlernen. Erleben lernen. Man kann die Wellen beobachten, mal flach und freundlich, mal stürmisch und schnell. Man kann die kleinen Vorzeichen entdecken. Das kleine Zucken. Der klitze kleine Gedanke, das unbekannte Gefühl.

    Man kann SO wunderbar daran arbeiten.

    Es ist eine Reise und ja, sie begleitet einen vermutlich jeden Tag. Aber genau darum geht es im Leben Doch?! :) sich selbst entdecken.


    Deutlich unterstreichen und irgendwo an den Badezimmerspiegel hängen: es passiert nicht plötzlich. Der Hammer kommt nur, wenn das leise klopfen überhört wurde :)

    Ich kann mich dem nur anschließen.

    Am Ende ist jeder Mensch erstmal für sein eigenes Wohl verantwortlich. Das stimmt schon. Und sofern nicht irgendwo schutzbedürftige Angehörige (Kinder…) im Spiel sind, könnte man dies auch recht knapp so stehen lassen.


    Eine BA Beziehung ist in 99% nichts, wo die Partner mal durch eine etwas stürmische Zeit gehen. In einem Großteil der Fälle ist sie in ihrer gesamten Dynamik toxisch.

    Und sie wird um so toxischer, je weniger die Beteiligten auf ihr eigenes wohl, ihre eigenen Bedürfnisse und überhaupt sich selbst achten.

    In dem Strudel frisst so eine Dynamik einfach auf.

    Ich hab ja geschrieben, hier im Thread wiederholen sich die Geschichten. Auch mit den anderen Foris involviert.


    Und an Leas stelle fände ich das schon interessant und auch irgendwo wertvoll, weil man das außerhalb des Forums eben auch selten gespiegelt bekommt und eben auch einfach technisch nicht nachlesen kann. Hier geht das.

    Damit könnte man das Forum als ein echt wichtiges Werkzeug in der eigenen Entwicklung nutzen :)

    Geht überhaupt nicht um das Muster lösen!

    Null.

    Das dauert Jahre. Wenn nicht ein ganzes Leben.


    Geht mir um das annehmen. Akzeptieren.

    Nur hier im thread. In unserer Kommunikation hier. Nicht einmal auf die Männer bezogen.


    Hier im Thread zeigen sich unter unserer Kommunikation Muster und Wiederholungen.

    Wenn wir uns das anschauen wollen, wäre es eine Mega Übung im absoluten Safe Space :)

    Wenn ich dazu etwas schreiben darf.

    Bei Gott, es IST mords anstrengend sich mit sich selber und seiner Vergangenheit und seinen Mustern auseinander zu setzen.

    Wäre dem nicht so, gäbe es ja absolut keinen Grund für Vermeidung.

    Und - die inneren Schubladen springen auch nicht von alleine auf. Ganz im Gegenteil. Die krallen sich fest. Und alles was man fühlt ist häufig ein „ich will das ja gar nicht. Ich brauche das gar nicht“.

    Welcome to the Kernpunkt of Bindungsangst.


    Und wer sich jetzt mal etwas Zeit nehmen mag, den lade ich herzlich dazu ein, diesen thread einmal durchzustöbern. Eben auch genau dieses Verhalten von Verteidigen, Gegenhalten und uns etwas weg schubsen, wiederholt sich hier mit jedem Beziehungsanlauf.

    Normalerweise spitzt sich die Situation hier jetzt zu. Wir zicken uns alle gegenseitig an, ziehen uns aus dem Thread zurück usw usw usw.


    Und auch diese Wiederholungen sind ok für mich. Es ist ok.

    Muster entstehen in einer Abwärtsspirale. Und eben genau diese muss man in der Entwicklung auch wieder hinauf klettern. Dabei kommt man unweigerlich immer wieder an den selben Themen vorbei.

    Alles ok!


    Was mich dabei etwas frustriert ist, dass ich das Gefühl habe, dass es für Lea nicht ok ist.

    Also dass bei jedem Mann über Wochen und Monate unterstrichen werden muss, dass dieser vollkommen außerhalb jeglichen Musters liegt.

    Es geht aber nicht um den Mann. Nie.

    Lea ist der gemeinsame Nenner. Und sofern sie sich nicht plötzlich in 2 Personen geteilt hat, ist und bleibt sie die selbe.

    Auf dem Wege ihrer Entwicklung, irgendwo am Spirale nach oben klettern. :)

    Yes!

    Genau das meine ich.

    Das sind ja keine Zufälle, oder irgendwie Pech.

    Wir suchen uns diese Partner aus und wir bleiben dann auch dabei.

    Anders würden wir sie viel schneller abstreifen und uns „besseres“ suchen.


    Also könnte man jetzt mal in die Tiefe schauen und fragen: was ist denn so gruselig daran, Familie und Freunde kennenzulernen?

    Oder wie kann ich es für mich angenehmer gestalten?

    Ich selber habe zB den weg so gefunden, dass die Beziehung zu meinem Partner erst ein Jahr wachsen durfte, ehe wir seine Familie besucht haben. Das war für mich irgendwie leichter.

    Gibt aber sicherlich andere Wege :)

    Wichtig ist erstmal, zu erkennen, warum (!!!).