Beiträge von Radieschen

    Ist total unterschiedlich, was da wie wo und wann triggert.

    Im Extremfall hat es nichts mit dem Verhalten des Partners/der Partnerin zutun. Der Trigger kann auch aus dem Job, der Familie oder den Hobbys kommen. Oder wirklich 100%ige Projektion sein. Fantasie. Gedanken, Träume, Erinnerungen, whatever. Liebesfilme, Horrorfilme, Instagramposts.

    Gerüche, Geschmäcker....


    Trigger sind absolut individuell.

    DU kannst daran nichts beeinflussen, falls das deine Frage ist :)

    Ich glaube gar nicht, dass die Verliebtheitsphase der Kleber einer solchen Beziehung ist.

    Ich denke eher, dass es die Ungewissheit der Anfangsphase ist, die da teilweise zu absoluter Selbstüberschätzung führt.

    "Mag mein Gegenüber mich auch? Bekomme ich ihn/sie "geangelt"?

    Dann gibt man Vollgas, setzt ´ne Maske auf um zu punkten, bis man dann wirklich das Gegenüber überzeugt hat.

    Kein Mensch der Welt kann auf Dauer eine Maske halten, die gar nicht der Realität entspricht. Die fällt dann halt.


    Und Mylo hat leider Recht, an bestehenden Dynamiken lässt sich idR gar nichts verändern.

    Normalerweise werden die Rückzüge sogar schlimmer, entstehen schneller und irgendwann schwer zuordbar. (Manchmal weiß man dann einfach gar nicht mehr, warum eigentlich grade wieder das Off eingeläutet wird)

    Und jetzt die Gegenfrage:

    Wenn das Bedürfnis und/oder die Sehnsucht nach körperlicher und emotionaler (Dauer-) Nähe so groß ist, warum hält man unterbewusst an einem Potenziellen Partner fest, der das garantiert nicht geben möchte/kann?!


    :)

    Reine Rhetorik.

    Mein Fazit: das Problem ist viel weitgreifender… und ich würde mich mittelfristig dringend davon lösen auf andere Menschen zu sehr zu projizieren. Das bringt nichts.

    Am Ende ist aber auch hier das Problem, dass man denkt und nicht realistisch bleibt.


    Sagt es etwas über die Qualität der Beziehung aus, wenn ein Pärchen im Kino ist?


    Bedeutet man sieht irgendwo Paare und projiziert die eigenen Sehnsüchte hinein.

    DIE haben, was ich nicht haben kann.

    Haben sie das wirklich? Weiß man ja garnicht wirklich, oder?


    Die Wurzel dieses Problems liegt also auch hier eigentlich wieder bei einem selbst.

    Also ja, da sind Menschen, die offenbar grade zusammen Zeit verbringen.

    Mehr KANN ich die Situation nicht bewerten. Alles andere ist eigene Interpretation und Projektion. Nothing more.

    Die dadurch entstehenden Gefühle sind also wieder nicht „Realität“. Also natürlich sind sie da und werden gefühlt, aber nicht, weil eine reale Situation diese ausgelöst hat, sondern wieder das eigene Unterbewusste.

    Ich habe mich das auch gefragt...

    Also du schreibst dass du froh warst nicht alleine dort gewesen zu sein, weil alle anderen (deiner Ansicht nach) nicht alleine dort waren.

    Da steht für mich übersetzt jetzt aber eigentlich gar nicht dass DU nicht im Stande wärst dir alleine einen Film anzusehen, sondern dass du nicht die "Sonderling" Person sein möchtest, zu der du dich aber ja selber ernennst (weil deine Ansprüche entsprechend sind).


    Ich zB achte überhaupt nicht auf ander Menschen wenn ich in´s Kino gehe. Ich wüsste überhaupt nicht, wer da mit wem oder alleine, weil ich auf die anderen Besucher so gar nicht achte. Null. Selbst wenn direkt neben mir jemand sitzt weiß ich am Ende der Vorstellung garnicht, ob die Person einzeln dort war, oder nicht.

    Ich konzentriere mich im Kino mehr auf mich, meine Begleitung (Wenn jemand dabei ist) und dann den Film und meine Snacks.
    Mir würde jetzt so spontan nicht eine Situation einfallen, bei der mir eine Einzelperson irgendwo überhaupt auch nur aufgefallen wäre.

    Man "Interagiert" im Kino doch eigentlich nur mit den anderen, wenn der Film schon läuft?

    Also in witzigen Szenen, wenn alle lachen. In gruseligen, wenn sich mehrere erschrecken usw. Das ist der einzige Kontakt, den ich normalerweise mit den anderen habe :)

    Long Story short: So unterschiedlich sind Menschen offenbar.

    Ich kommuniziere meine Ängste eigentlich immer. Also mein engeres Umfeld (zB Freunde usw) kennen mich da ganz genau.

    Wir machen aber kein großes Thema draus.


    Ich versuche aber auch wirklich immer rein zu gehen. Also bewusst IN die Ängste zu tauchen und Dinge eben nicht nur „trotzdem“ zu machen, sondern grade weil ich da Angst habe. Das ist ne harte Nummer und klappt natürlich auch nicht immer. Aber es hilft mir ungemein und hat schon große Teile meiner Ängste sehr gut gelöst.


    Immer volle Kanone rein :)

    Und wenn ich dabei eins gelernt habe: Panikattacken gehen vorbei. Und egal was die sagen, tödlich sind sie am Ende eben nicht.

    Ich bin mit meinen Ängsten übrigens alleine nach Bangkok und New York.


    Ich hatte alleine auf dem Flug nach BKK 2 Panik Attacken, inklusive Schreien.

    In Bangkok selber habe ich dann 2 von 4 Tagen im Hotel verbracht.


    Also habe ich direkt danach New York gebucht.

    Auch da habe ich mir viel Zeit im Hotel gegönnt, ABER keine Panik.

    Ich alleine bei dem großen Weihnachtsbaum. Das war der Game-Changer Urlaub überhaupt. Ab da wurde alles mit mir alleine ein bisschen besser :)



    Lea, ich kann und will dich zu nichts überreden.

    Aber wenn du zB doch gerne nach Norwegen willst, dann Probier es doch vielleicht mal?

    Und wenn du mit dem Auto fährst, kannst Doch auch wirklich jederzeit umdrehen.

    Mein persönlich aller größtes Problem mit diesem Mann wäre, dass er klar gezeigt hat, dass er einfach nicht alleine sein kann.

    Und dass es auch darüber keine Kommunikation gab.


    Direkt nach eurer Trennung hat er sich an eine andere Frau „gebunden“. Temporär, offensichtlich, aber er hat sofort ein Rebound gesucht. Dann kommt er plötzlich wieder so bei dir an, dass du anbeißt.

    Er hat genau die Punkte getroffen, die bei dir wirken und wieder ist er nicht allein.

    Warum?

    Hat ER die Geschichte mit der anderen Frau beendet UM wieder bei dir andackeln zu können?

    Oder hat die Frau diese Anfänge im Keim erstickt? Und er kam daraufhin wieder an?

    Alleine diese Frage würde mich sehr beschäftigen. Ohne Fokus auf diese andere Frau, würde mich sein Verhalten dabei (unabhängig von der eben gestellten frage) so immens stören, dass alleine das für mich ein NoGo wäre.


    Ich weiß, dass für Mich ein derart sprunghafter Mann niemals zu einer konstanten Geschichte führen könnte, weil sowas meine Unsicherheiten schürt.

    Huch. Jetzt verstehe ich’s grade glaube ich nicht.

    Du schreibst und denkst doch viel über seine Ängste?

    Und jetzt sagst du, es ginge dich nichts an?!


    Möchtest du dich davon distanzieren?

    Jetzt schmeiße ich mal was in den Raum.



    Ihr flüchtet wenn, dann beide. :)

    Du haust hier genauso das Buch zu, wenn wir konkreter fragen, oder dir mit deinen Ängsten zu nahe treten.


    Auch das letzte Off sehe ich gar nicht so klar bei ihm. Wahrscheinlich fokussiert er sich genauso auf Deine Baustellen wie du auf seine.

    Und so kommt ihr immer wieder ins Stocken.


    So wäre zumindest bislang meine Vermutung.

    Ich treffe meine Entscheidungen aus Überzeugung und ich bin nicht davon überzeugt mich gegen ihn zu entscheiden.


    Mylo, das weiß ich nicht und das ist auch nicht meine Sache. Ich werde das auch zum jetzigen Zeitpunkt sicher nicht ansprechen. So was kann ich dann machen, wenn wir offiziell wieder ein Paar wären...

    Hmmm Achtung. Hier stehst du dir ein bisschen selber auf dem Fuß.

    Du gehst davon aus dass er für dich empfindet, wie du für ihn.

    Während die Beziehung jetzt aber ohne Kommunikation und Verbindlichkeit geführt werden soll(?)!


    Damit lauft ihr sehr kalkulierbare Gefahr, dass ihr euch gegen die Wand setzt. Und zwar sehr bald.

    Meiner Meinung nach fehlt es hier an allem.

    Das Risiko, dass deine Interpretation und Annahme am Ende nicht der Realität entspricht, finde ich klar hoch.



    Du glaubst zu wissen was er fühlt und denkt und nimmst als Bewertungsgrundlage deine Gefühle.

    Das hat 0 Bestand um irgendwo eine Besserung herbei zu führen.

    Ich weiß. Und Lea wirklich, ich verstehe das!

    So So So gut!


    Aber wenn du nur anfangen würdest dich nur einen mini kleinen Schritt, nur gedanklich, aus der Situation zu lösen… Freude mit dir selber zu finden, deinen Hobbys (Pferd?), deinen Freunden, dir selbst… es würde sich dir eine großartige Welt öffnen.


    Und es würde jede noch folgende Beziehung ein bisschen mehr stabilisieren.


    Jeder noch so klein wirkende Schritt bringt dort einen großen Hebeleffekt mit sich.

    Ich verstehe das Lea.


    Aber in gleichen Moment klammerst du an Menschen, die sicher niemals mit dir ihr Leben verbringen werden.

    Du betrügst dich damit quasi jeden Tag selber.


    Und.

    Du verpasst dein Leben.