Beiträge von Radieschen

    Ich würde so gerne.., aber tausend Fragen und Sorgen in der Birne.

    Ich weiß nicht, ob ich mutig genug bin.

    Meine Therapeutin sagt immer: Alkohol ist schummeln.


    Mist 🤣

    Dieses vor sich selbst warnen ist doch nur Ausdruck der Minderwertigkeitskomplexe, die da zu 99,9% automatisch stark mitschwingen.

    Das ist doch keine reflektierte Kommunikation.

    (Oder nur extrem selten)

    Ich schreibe es ja immer wieder; solche Muster wollen nicht ins Bewusstsein kommen.

    Und überhaupt; unser Bewusstsein ist oft nur ein Bruchteil unserer gesamten Psyche. Viele Menschen sind null reflektiert und leben eben so in den Tag hinein.

    Als ich in dieses Forum kam, war ich eine von Dutzenden „mein Partner hat Ba, ich aber nicht“ Userinnen.

    Und nun? Ich bin schon ganz gut bindungsproblematisch.


    Man kann sowas ziemlich lang ziemlich gut vermeiden. Vielleicht wird man dann eben depressiv, oder man trinkt, raucht oder „frisst“ das Problem eben weg. Wie viele Millionen Menschen in Deutschland haben psychosomatische Befunde? Zähneknirschen beheben die meisten stumpf mit einer Knirschschiene. Dass die nicht das Problem löst, sondern nur das Symptom dämpft, ist klar. Auch das sind Verarbeitungsprozesse im Schlaf. Aber von was?

    Wie viele Menschen haben einen Reizdarm, Bluthochdruck, Migräne, Schuppenflechte, Rückenschmerzen, Panikattacken, Zähneknirschen usw usw?

    Prozentual gesehen… wie viele davon gehen der möglichen psychischen Ursache auf den Grund?


    Und nochmal: Bindungsangst ist keine psychologische Diagnose. Bedeutet dass kein Therapeut in den Bericht „Bindungsangst“ schreiben wird. Das ist auch nur ein Symptom von…, Ja… von Traumata oder eben Begleiterscheinung einer anderen psychischen Diagnose.

    Wo fangen wir denn mal an...


    In meiner schlimmsten Zeit hatte ich:

    - noch 30% Lungenvolumen

    - Über Monate starke Zwischenblutungen

    - Panikattacken (Herzrasen, Herzschmerzen, Atemprobleme, Wahnvorstellungen)

    - Zähneknirschen

    - Rückenschmerzen

    - Übelkeit, Durchfall + Schwindel und Schüttelfrost (das stärkste führte dazu, dass ich eine Woche im Krankenhaus am Tropf lag. 2 Tage davon fast ohne Bewusstsein)

    - Schwindelanfälle


    Nach der Therapie:

    - Zähneknirschen

    - Magenprobleme + Schwindel


    Es wird besser :D

    Hi du!


    Wow.


    Also; zuerst mein Lieblingsspruch: Bindungsangst ist in der Psychologie keine Diagnose. Es ist eine Begleiterscheinung.


    Dein Kerl nutzt dich zu seinen Vorzügen und Gunsten aus. Für mich ist das narzisstisch, oder sadistisch, oder was weiß ich. Jedenfalls schwer toxisch für Dich.

    Das hat mit Liebe nichts zutun und dieses Verhalten ist auch nichts „typisch ängstliches“.

    Hi Synne,


    wie soll man da eine pauschale Antwort geben können?

    Solche Ängste haben unterschiedliche Ursachen. Die Menschen unterschiedliche Strategien um damit umzugehen.

    Da kann es doch keine einheitliche Entwicklung geben.

    Es gibt Menschen, die gehen einfach voll vermeidend rein. Andere nehmen Drogen oder fangen das Trinken an (auch vermeidend, aber mit „Helferchen“). Wieder andere werden krank, weil sie sich in unpassende Beziehungen zwingen usw usw.

    Ich glaube nicht, dass die Angst als solches im Alter größer wird. Die Muster verfestigen sich vielleicht teilweise.

    das wären dann aber die BAs wo die Gefühle wiederkommen, die Sie dann aber verdrängen oder?

    Gefühle verschwinden NIE von 100 auf 0. Wenn Gefühle plötzlich weg sind, werden sie meistens "nur" überlagert. Oder aber das ganze staute sich länger auf (Wobei sie dann genaugenommen auch überlagert werden).


    Was weiß ich....

    Nehmen wir mal eine nicht toxische Beziehung. Man ist seit Ewigkeiten zusammen. Alltag spielt sich ein. Kinder, Haushalt, Jobs, fehlende Kommunikation, zu wenig Intimität und Sexualität.

    Sowas kommt ja nicht von heute auf morgen. Das fängt irgendwo an und schaukelt sich hoch. Auch da verschwindet die Liebe nicht BUMS. Irgendwann ärgert sich irgendwer in der Beziehung darüber. Vielleicht die Frau, weil sie sich nicht mehr so geliebt oder unterstützt fühlt. Oder der Mann, weil die Frau nur noch Augen für die Kinder hat und an ihm immer rummeckert.

    Ohne wirkliche Arbeit an der Beziehung wird die Liebe der zwei durch die Wut (Frust, Langeweile...) verdrängt.


    Ähnlich geht das bei BAs. Nur gerne in Lichtgeschwindigkeit.

    Nicht selten starten BA-Beziehungen ja super intensiv. Große Liebe, schnelle Liebe, großes Glück.

    Daraus entsteht im BA häufig eine wahnsinnig große Wut und Frustration. Aus Angst zieht der Ba keine Grenzen, geht alles mit und überschlägt sich dabei tierisch. Für einen BA ist so eine Beziehung die totale Selbstaufgabe. Irgendwann steht er in der Ecke und weiß nicht weiter. Weil überhaupt kein Vertrauen in die Beständigkeit und in die eigene Person besteht folgt dann häufig die gewaltsame (emotional) Trennung.

    Und/Oder Untreue/Alkohol....was auch immer.

    Die Gefühle werden einfach überlegert. An der Stelle kann man das auch nicht wieder umkehren. Man müsste die Beziehung vollkommen neu erfinden und schauen, was der BA denn eigentlich überhaupt mitgehen kann. Das was da überbleibt ist dann meistens erschreckend wenig.

    Das macht Therapien zu großen Teilen sogar unmöglich, ja. Es gibt diverse Ba die aufgrund ihrer massiven Ängste nicht den Weg zur Therapie gehen können.


    Im Übrigen gibt es da Möglichkeiten diese offs durchzuziehen. Andere Partner, Affären, Alkohol oder Drogenkonsum...

    Ich finds irrelevant.

    Die ganzen unreflektierten Bindungsängstler geben sowieso an, dass sie täglich Kontakt und Wunderwas enge Beziehungen haben wollen... wer prüft den grad der Reflexion?!


    Ich finde Datingapps so oder so relativ schwierig. Ich habe darüber schon Menschen kennengelernt, aber es ist deutlich mühsamer als außerhalb (finde ich)

    Ach ihr Lieben,


    das Jahr ist bald zu Ende.

    Noch ein paar Stündchen, dann können wir den Prosecco vom Balkon holen.


    Für alle, die mit Trennungen und Isolation (gefühlter) ein Problem haben, war es sicherlich kein leichtes 2020.

    Für alle vom Virus betroffenen und/oder Angehörigen ebenso.

    Ich hoffe und wünsche euch, dass es besser wird. Und zwar in alle Richtungen.

    Und ich wünsche mir, dass jeder hier selber sein bestmögliches dafür tut!

    Das geht nämlich. Man kann aus jeder Situation eine (Minimum etwas) bessere machen. Wenn nicht heute, dann morgen.


    Habt euch lieb, habt eure Freunde und Familien und Partner und Haustiere lieb.


    Kommt gut in das neue Jahr, esst was schönes und erfreut euch an positiver (digitaler?) Gesellschaft.

    Lasst die Hände vom Handy auf der Suche nach negativem Kontakt. Wenigstens heute :)

    BAs laufen nicht weg. Das können „die“ garnicht.


    Wir lesen uns!

    Danke, für den Austausch, den ich hier mit euch erleben darf.

    <3

    Hey und willkommen in der Runde hier,


    blöderweise werden die Probleme nicht direkt etwas mit deinem Partner oder dieser Beziehung zutun haben.

    Also es ist nicht "DIESE" Beziehung, sondern grundlegend eher ein knick in der Beziehung zu Dir selbst.


    Daher ist mein einziger, wirklich erfolgsversprechender Rat: Eine geeignete Therapie.

    Hey Du!

    Willkommen.

    Ich bin 29, komme aus Norddeutschland :)


    Darf ich ein paar Fragen stellen, um ein besseres Bild zu bekommen?


    Du warst bei einer Therapeutin?

    Wie lange?

    Welche Therapieform?


    Und... wie ist es bei Menschen, die du sympathisch findest, die aber nicht erreichbar sind?

    Vielleicht weil sie vergeben sind, älter, oder unnahbar scheinen?

    Wie fühlst du da?

    Dankeschön, Bianca! Das ging ja jetzt wirklich super schnell.

    War also Spam?


    Ich gehöre leider wohl zu den 1% der Bevölkerung, die sich auch über ein 17 Millionen Dollar Erbe von einem Afrikanischen Großonkel freuen :D haha