Beiträge von SunFlower

    Ich habe es gesucht, dachte, ich mach was falsch. Es war eine gute Möglichkeit, schnell zu sehen, was es Neues gibt und ich habe es immer genutzt. Ich nehme an, dass ich ohne es noch seltener hier sein werde, weil es mich mehr Zeit kosten würde, nach den Themen zu schauen, die mich interessieren würden oder die neue Nachrichten haben.

    Hihi @Sukramine, da kommt bei Dir jetzt die Stahl durch. :) Ich glaube nicht, dass Verliebtheit nur Verlustangst oder wie sie es irgendwie ausdrückte, Prüfungsangst ist. Klar, ganz bei Trost ist man nicht, wenn man verliebt ist, aber es ist trotzdem schön.


    SugarLea, also die echten Gefühle, ich würde ja sagen, Freundschaft, zuneigung usw. ist auch alles ein echtes Gefühl. Bei mir war es wie gesagt so, dass ich mich dann trotzdem verliebt gefühlt habe. Weil es ja schon was Besonderes ist, dass man sich füreinander so interessiert, dass man viel übereinander lernen möchte. Und dann lernst Du nochmal viel mehr dazu, als Du wusstest, als Du "nur" befreundet warst... Aber wie auch schon gesagt, ich weiß nicht, ob ich's so trocken durchziehen würde/könnte ,wie in dem Artikel...

    Ich finde das sehr nachvollziehbar. Mit Liebe auf den ersten Blick oder von mir aus beim ersten Treffen, konnte ich nie viel anfangen. Mit Menschen, mit denen ich eine Beziehung hatte, war ich immer vorher befreundet. Ich konnte mich dann auch danach noch verlieben. Also der Weg mit der Vernunftehe, wie es der Artikel beschreibt, kommt mir extremer vor, als ich es geplant handhaben würde, aber ich stimme vielem zu.

    Warum, was ist mit ihr? Kann man das in einem Video schon so deutlich beurteilen? Er hat auf mich immer nicht so echt gewirkt, als ob er es mit den Beziehungen wirklich drauf hat, zu viel Universum und sein Ding machen und Snowboarden. Keine Entspanntheit bei dem Gedanken, auf eine normale Art, wie's meiner Meinung nach in Beziehungen eben ist, "abhängig" zu sein. Mir gefällt das Wort interdependent, nur geht das nicht so gut auf Deutsch. Mir ist der Gedanke aus Heller und Levin plausibel, dass es drauf ankommt, dass man mit dem richtigen Menschen voneinander abhängig ist.

    Aha, hab Dein Institut gefunden, ist, wie ich dachte, ein Ausbildungsinstitut für Psychotherapeuten, d.h. die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man da einen Azubi-Therapeuten hat, was ja aber nicht schlecht sein muss, schließlich wird der, ob er will oder nicht, sehr engmaschig überwacht. Aber ein fertiger Therapeut ist ja nicht mehr verpflichtet, denk ich, Supervision zu haben, selbst wenn es gut für ihn und seine Patienten wär, er kann das entscheiden. daher ist der Ausbildungskandidat vielleicht sogar ein Vorteil. Psychotherapeuten sind ja oft naturgemäß keine jungen Hüner von der Uni. Bevor die am Institut behandeln dürfen, müssen die ja erstmal ein Studium abschließen, dann mindestens ein Jahr (oder länger, wenn sie die ich glaube 1600 Stunden Psychiatrie und ich glaube 900 stunden Neurologie in der Zeit nicht zusammen kriegen) im Krankenhaus arbeiten, und dann geht es ja erst im Fortgeschritteneren Stadium der Ausbildung los mit Behandlungen.


    Außer ein Verhaltenstherapeutisches Institut hat ausdrücklich Schematherapie in der Ausbildung, würde ich da diese Expertise nicht erwarten und dann eben doch eher woanders suchen.

    Also weiß nicht, was für ein Institut Radieschen meint. Wenn ich von Institut lese, dann denk ich an Ausbildungsinstitute für angehende Therapeuten, die da unter sehr enger supervision behandeln. Da würde ich persönlich nicht mit Schematherapeuten rechenen, weil ich den Eindruck habe, dass die Kompetenzen da in Weiterbildung erworben werden, d.h. Weiterbildung für fertige Therapeuten. Wenn ich nach Schematherapie suchen würde, würde ich auf eine offizielle Seite zu Schematherapie gehen und gucken, ob die eine Therapeutenliste haben. Ich wette, das hast Du aber schon gemacht..

    Ah, , haben sich die Antworten überschnitten.


    Als ich mich mit Schematherapie beschäftigt hab, hab ich gelernt, dass dafür die Beziehung zum Therapeuten noch besser sein muss und wichtiger ist als bei normaler Verhaltenstherapie, wurde ja von Verhaltenstherapeuten entwickelt.
    Wenn er die also nicht aufbauen kann, ist er halt der Falsche. Und erklären muss man ihm das nicht auch noch, man ist nicht für die Weiterbildung des Therapeuten verantwortlich. Wenn man will, kann man, aber gibt aus meiner Sicht keinen Grund, warum man sollen müsste.

    Alles gut Radieschen. So explizit, wie Du das alles ausgeführt hast, habe ich Dir das alles auch gar nicht unterstellen wollen.
    Manchmal ist es angebracht, kritische Fragen zu stellen, aber nicht zu jedem Zeitpunkt. Aus meiner Sicht war das gerade nicht der Richtige.
    Und nein, ich habe nicht angenommen, Du wolltest ihr zu einer Analyse raten. Hab das nur geschrieben, weil es durchaus Gründe geben kann, warum man damit nicht klar kommt, und sie ihre beendet hat. Ich hab das auch so in erinnerung, dass Anonymous mal eine erwähnt hat.
    Aber ich glaub, Du und ich sind schon einer Meinung, wir haben uns nur für verschiedenes Verhalten aufgrund einer sehr ähnlichen Meinung entschieden.☺️

    Ich verstehe, Radieschen, was Du meinst.Ich finde aber, solange sie uns jetzt nicht alle 6 Wochen von neuen, blöden Therapeuten berichtet, kann man erstmal damit abwarten, ihr Fehler einzureden.
    Du hast mit der Psychoanalyse gute Erfahrungen gemacht, das ist super. Bei Psychoanalyse kann es aber sehr verschieden sein, au abhängig davon, wie orthodox der Analytiker so drauf ist. es gibt Analysen, die traumatisch verlaufen sind, das sind zum Teil Berichte von Leuten, die später selber Therapeuten geworden sind. Darum würde ich jetzt die eine Analyse, von der sie berichtet hat, auch nicht als Indiz für irgendwas nehmen, sondern einfach nur sehen, wie die Geschichte weitergeht. Jetzt gleich nach Fehlern bei Anonymous zu tasten, finde ich falsch, weil es ohnehin schon schwer ist und Energie kostet, weiter zu suchen.


    Und Psychotherapie kann eben auch negative Nebenwirkungen haben, auch wenn darüber immer nicht gern gesprochen wird. Wenn es dann schon am Anfang knirscht, dann sollte man darauf hören. Denn Grundlage einer Erfolgreichen Therapie ist eine vertrauensvolle Beziehung, und wenn die nicht geht, sollte man weitersuchen.

    Nur aus Neugier, welches Buch hat er Dir gegeben?


    Du könntest Deine Suchstrategie erweitern und auch fragen, ob die therapeuten auch in der Behandlung von Traumata ausgebildet sind. Vielleicht findest Du ja einen, der beides tut. Wegen der ganzen Imaginativsachen, die da stattfinden, hätte ich eigentlich auch gedacht, dass Schematherapeuten da sensibilisiert sind.


    Vielleicht könntest Du wirklich einfach beschließen, dass er nicht passt und es positiv sehen, dass Du es so schnell gemerkt hast.


    Und wenn Du wieder kannst, dann kannst Du bestimmt auch weitersuchen!

    Ach, das tut mir leid, dass Du so ein schlechtes Vorgespräch hattest. Vielleicht ist er ja ohnehin nicht der richtige Therapeut für Dich? Dann würdest Du "einfach" weitersuchen, wenn Du wieder Energie dafür hast. Immerhin, Du hättest dann jetzt gleich am Anfang gemerkt, dass er nicht zu Dir passt, das wäre doch auch was, oder?


    Was die Schematherapie angeht, es gibt hier ein bindungsängstliches Forenmitglied, die damit prima Erfahrungen gemacht hat und jetzt in einer glücklichen Partnerschaft zu leben scheint. Sie sagt nur Gutes davon. Wie viel weißt Du denn schon darüber? Du könntest Dir ein Buch dazu besorgen und schauen, ob dass ist, das zu Dir passen könnte. Ich hab mich mal mit Schematherapie beschäftigt, weil meine Therapeutin darin eine Weiterbildung machte, und da irgendwie Elemente nutzen wollte. Das hat nicht funktioniert, weil wir uns da schon zu schlecht verstanden haben, aber ich kann mir vorstellen, dass es sehr effektiv sein kann, und es scheint gut wissenschaftlich evaluiert zu sein. Aber es kann noch so gut sein, der Mensch muss zu Dir passen. Vielleicht schaffst Du es, weiter zu suchen. Ich wünsch es Dir.

    Stahl sagt ja in manchen Interviews, dass sie es eher spät im Leben dann doch hinbekommen hat, eine glückliche Beziehung mit dem richtigen Partner zu führen. Mit 46 ging es für sie glaub ich los. Und sie wirkte auch warm auf mich, als sie das sagte, sodass ich es ihr abnehme. Bei Hemschemeier weiß ich nicht, ich hab den noch nie was über eine gute Beziehung reden hören, nur wie cool das Snowboarden ist, deshalb überzeugt mich persönlich das weniger. Poschenrieder kenn ich nicht.

    Zitat von Anonymus

    In meiner Familie sieht man klar dass es Auswirkungen des Krieges sind, die sich von Generation zu Generation weitergegeben werden, auch wenn sie sich abschwächen. Krieg ist in meinen Augen aus vielen Gründen unbedingt zu vermeiden, weil die Traumata eben so lange noch fortgesetzt werden.


    Ja, genau so sehe ich das auch, Krieg ist sicher ein ganz wichtiger Faktor beim Entstehen dieser Problematik, weil er alle Sicherheiten zerstören kann, und Menschen dann nur noch mit Überleben beschäftigt sind. Und wir hatten Glück, dass wir jetzt schon 73 Jahre frieden hatten, um es Schritt für Schritt, Generation für Generation, ein bisschen besser zu machen.

    Nachdem ich dieses Thema vor genau einem Jahr begonnen habe, will ich jetzt nochmal ein Update schreiben.


    Ein weiterer von den vielen kleinen unerwarteten Schritten, die ich hier so oft erwähnt habe, war mein eigener Geburtstag, den mein Ex ebenso wie ich vorher den seinen auch ignoriert hat. Wir sind uns also einig, dass wir keinen Kontakt mehr haben.


    Mein Ex wird mir immer fremder. Ich erinnere mich noch daran, wie sich der Mensch, den ich geliebt habe, angefühlt hat. Warum ich ihn geliebt habe. Das Gefühl des Entschlusses, es trotz seiner Macken ernst zu meinen (was für mich aber nicht die BA-Dinge wie Ignorieren einschließt) kann ich mir noch immer vergegenwärtigen. Ich mag, wie ich mich während der Beziehung verändert habe, ich bin eine etwas bessere Version von mir selber geworden, als ich vorher war. Ob er das von sich selber sagen würde, will ich hier nicht mutmaßen. Aber den ganzen BA-Zirkus und BA-Schmerz habe ich dafür nicht unbedingt gebraucht, die Dinge, von denen ich heute noch profitiere habe ich erlebt, bevor es mit der BA schlimm wurde.


    Auch aus heutiger Sicht würde ich es noch immer schön finden, wenn wir uns aufeinander hätten einlassen können und zusammen bessere Versionen von uns selber geworden wären. Ich habe das sehr lange für möglich gehalten. Das wäre schwierig für mich gewesen, ich wäre ins Ausland gezogen und hätte mehrere neue Sprachen lernen müssen, um da richtig zurechtzukommen. Aber ich hatte mich dafür entschieden, auch für die schwereren Aufgaben.


    Und er hat sich gegen uns entschieden, auch wenn es keine bewusste Entscheidung sondern eine Flucht war. Aber eben eine zu viel. Schade, aber ich trauere dem nicht mehr nach, wie noch vor einem Jahr.


    Ich bin jetzt ein bisschen anders als vorher, und bestimmt ist er es auch. Wir werden Fremde, und das ist ok.