Beiträge von Ellis

    Das Vid fand ich spannend bzw. interessant und die KIStimme war angenehm beruhigend, hehe.

    Mich hatte das mit der Überforderung interessiert, auch wenn der Rest nicht so passt (langjährige Beziehung). Habs noch nicht ganz zu Ende gesehen... aber meinst du z. B. das, dass d Vermeider immer wieder unheimlich Anstrengungen unternimmt zum Verdrängen, anders wirken als er ist, die Fassade wahrt.. usw. usf. (hier gings ja um die ÜBeziehg), was sich aber immer wieder nicht aufrecht erhalten lässt, starke Ambivalenzen hervorbringt und Druck und dann kann es z. B. zu diesem Gefühl kommen? Oder meintest du anderes? War spät heute nacht, ich hör da auch nochmal rein und zu Ende.

    Hey cool Synne. Klingt beides gut, auch wenn der Lehrer nich tso geil war... total cool, dass

    du das gemacht hast : -) Und dass du an den Typen nicht denkst, ist richtig MEGA. :thumbup:

    Ich glaube, zum Scheitern verurteilt kann es wohl sein, wenn Lea die gleichen Verhaltensweisen zeigt wie sonst auch und ich glaube, dass es darum doch geht in dem, was alle eigentlich sagen möchten, zumindest ziehe ich das daraus, was ich hier grad so gelesen habe. Dass sie achtsam sein soll und es nicht macht „wie immer“ oder „wie sonst“. Vom „wie sonst“ haben hier manche mehr mitbekommen als andere und ich finde da alle Betrachtungsweisen und Blickwinkel wichtig und tatsächlich auch nachvollziehbar.



    SO:

    Ich komm immer noch nicht klar darauf, wie gut es mir gerade geht, nach dem Abbruch.

    Ich hätte bei jede Wette dagegen gewettet.

    Kann ich mir sehr gut vorstellen. Da passiert jetzt auch Veränderung und neue Verknüpfungen : -)

    Ja, zäh und mühselig, frustrierend manchmal und schmerzhaft.... aber eben, es gibt auch diese positiven Erfahrungen, zunächst mehr mit sich selbst und

    dann im guten Fall auhc hier und da mal mit einem/dem Ggü und so wird laaaaangsam ersetzt. Hattest du nen Kinderwunsch Synne, falls das nicht zu privat ist? Ihc hab das nicht im Kopf, bei irgendwem hier war das Thema. Weil sowas einen ja doch auch unter nen Druck setzen kann.


    Urlaub und Tauchen ist auf jeden Fall bestimmt ne tolle Belohnung und auhc mal Ablenkung. NAISGEIL! : -)

    Ich hätte eher aussteigen müssen, als ich merkte, da stimmt etwas gewaltig nicht zwischen dem was er sagt und dem was er tut.

    Beim nächsten Mal, falls es eines gibt....

    Naja, Haken wir es als weiteres Learning ab.

    Ja, es ist ein Prozess und diese Wege, auch wenn sie manchmal länger siind, als wirs mögen oder hinterher für gut befinden, sind wichtig mit all ihren Schritten.

    Gerade bin ich einfach zufrieden, dass es mir gut geht. Ich tolle Menschen in meinem Leben habe und mich gut mit mir selbst fühle.

    Die Aufregung /Abenteuer die er in mein Leben gebracht hat, vermisse ich etwas. Aber gerade genieße ich die Ruhe und Verbundenheit mehr.

    Ich werde in ein paar Tagen Urlaub machen und einen Tauchschein machen. Ein großer Traum von mir und ich bin sehr aufgeregt

    Ich freue mich drauf

    Das klingt toll. Du kannst echt stolz sein und ich wünsche dir einen ganz wunderbaren Urlaub und

    ganz viel Freude beim Tauchen. GÖNN dir : -)

    Synne, fühl dich einfach mal gedrückt! Das hast du sowas von gut gemacht und das weißt du auch und

    dass es sich jetzt nicht nur toll anfühlt, ist ja klar. Aber befreiend, oder? Genau wie du sagst, wenn jemand erstmal diese Macht über einen nicht mehr hat.... wenn man das checkt, welche Macht er hatte und wie frei man plötzlich ist.


    Viele liebe Gedanken für dich!!!

    Das sehe ich auch so Shameless, es sollte beides angesprochen werden können. Gerade hier, ich finde das sogar wichtig und

    potentiell echt auch gewinnbringend.


    Dennoch habe ich hier glaube ich noch nicht irgendwo gelesen, dass das so gemacht wird. Und wie es manchmal geschieht,

    ist eben nicht schön, weil es dann schon so eine Dynamik bekommt, wenn alle mal ordentlich über die und ihre BAs abziehen(das ist verständlich) ... noch hab sowas hier noch nciht gelesen und ich bin mir sicher, dass darauf nicht sooo entspannt reagiert werden würde, wenn es so liefe, wie es zu Teilen eben läuft, wenn man über die BAs "herzieht". Ich formulier extra etwas überspitzt und nmöchte hier keineswegs ein Feuer entfachen.


    Ich wei´ß auhc, dass es so wahrgenommen wird, als würden die BAs hier immer wieder in Schutz genommen und ich erlebe es so eher anderum, was sicher auch Gründe hat, die mit mir zu tun haben : -) Dennoch glaube ich, dass, jeder, der berechtigt auf BAs geschimpft hat, in diesem oder anderen Strängen, nicht mehr so entspannt wäre damit, wenn er die Texte liest und BA(Weisen) mit VA(Weisen) ersetzt und sich drauf einlässt, vor allem, wenns kein EInzelbeitrag ist, sondern dann mehrere sich da immer mehr raufpushen dahingehend. : -)

    Ich lese aber auch ganz viel Empathisches und gute Kommunikation. Mir gehts echt nur drum, das irgendwie verständlich zu machen, was ich meine udn wie so eine Dynamik eben aus etwas anderer Perspektive schnell diesem Bild mit Fackeln und Mistgabeln ähneln kann, ohne dass es je so gemeint gewesen sein muss. : -)

    Das meinte ich mit missverstanden. Ich rede von unreflektierten Betroffenen die sich keiner Schuld bewusst sind. Finde es schade dass immer die einbezogen werden die an sich arbeiten. Dabei geht es um diese doch garnicht. Auch hat hier niemand behauptet dass es einfach ist an sich zu arbeiten. Es dauert Jahre wenn nicht ein Leben lang.


    Und genau das meine ich. Wenn ich vermeide egal ob bewusst oder unbewusst dann habe ich keinen Zugang zu meinen Emotionen. Wie also soll sich derjenige Weiterentwickeln bzw. wie sollen dann andere damit umgehen wenn derjenige nicht mit seinen Gefühlen klar kommt?

    Ich beziehe diese doch nur deshalb mit ein, um es zu veranschaulichen, wenns bei DENEN schon so schwer ist... udn sie aus manchen Mustern nicht rauskommen, wenn sie bei einem Date trotzdem schon BA haben oder however.... wie soll es dann bei denen sein, die es vlt nicht mal raffen. Es geht nur um den Vergleich : -) Zum Veranschaulichen. Dass du nicht diese meinst, kommt deutlich an.

    Bin leider momentan auch nicht so gut drauf und die Debatte gestern war zwar sehr gut aber auch für mich etwas anstrengend

    Verstehe ich, geht mir genauso : -)

    Wobei ichs jetzt nicht schlimm anstrengend fand, war ja aber auhc nicht direkt betroffen. Ich verstehe das. Und ich verstehe auch, wenn man sich abgrenzt, wenn man merkt, tut nicht gut. Ist vollkommen in Ordnung : -)

    Dennoch stellt sich mir die frage, ob betroffene wirklich nichts an ihrem Verhalten ändern können? Weil wie soll ich mir das vorstellen? Man ist gefangen in seinen Mustern und so bleibt es dann auch? Dann könnte man doch auch behaupten sie wären Bindungsunfähgig und Krank und sollten erst gar keine Beziehung mehr führen. Denn so sind sie nun mal. Zumindest wenn man sich darauf beruht, dass sie nicht anders können. Finde einfach ein extremes Vermeiden toxisch und nicht gesund. Jeder würde einem Abraten mit so jemanden eine Beziehung zu führen. Auch betroffene die selbst diese Probleme haben und kennen.

    Jetzt steig ich hier doch nochmal ein. Manche Betroffenen, wie hier schon einige Male erwähnt, haben keinen Leidensdruck oder können es nicht zuordnen.

    Ich weiß nicht, hast du dir mal manchen langen Strang durchgelesen von reflektierten BA hier..... ??? Wie schwer es selbst für die ist, irgendwie Schritte zu machen, obwohl sie jahrelang Therapie machen, es versuchen und versuchen..... Wenn man das Ganze eben mal auf einien extremen Vermeider überträgt, ich stell mir jemanden vor, der da selbst quasi null Zugang zu sich auch hat diesbezüglich.


    Mal ganz ehrlich, aber wie soll denn so jemand auch nur auf die Idee kommen, dass er mal Therapie machen könnte z.B.? Es gehört doch quasi zu seiner Strategie... wahrscheinlich dringt bei den krassen Fällen oft nicht mal was ins Bewusstsein und man baut sich seine Welt drumherum und empfindet sich z.B. als Opfer oder gibt anderen die Schuld. Das ist ein so ekelhaftes Verhalten, wenn man es abbekommt. Aber es ist Teil einer Strategie, die es manchmal selbst verunmöglicht oder enorm erschwert, ins Erkennen geschweige denn ins aktiv Hilfesuchen zu gehen.

    Daher habe ich für mich selbst dann irgendwann die Haltung eingenommen, dass das Verhalten einfach nicht in Ordnung ist, egal welche emotionale Befindlichkeit dahinter steckt.

    Das finde ich gut und gesund. Und es stimmt ja auch und ist der richtige Weg. Es spielt keine Rolle in dem Moment, wenn es mir wehtut, schadet... ob der BA jetzt in Not ist oder nur ein Arschloch.


    Aber klar, ich kann nur an mir arbeiten und mich fragen, warum ich an solche Fälle gerate (und da liegt die Ursache in der Kindheit) und dafür sorgen, dass so etwas künftig nicht mehr geschieht.

    Genau. Und ich finde auhc das Wütendsein in nem Maß wichtig und total nachvollziehbar, aber schlussendlich ist es genau das. Dass der BA DICH so anzieht, liegt in deiner Vergangenheit und du merkst ja vlt auhc selbst, wie schwer es ist, manche Themen zu bearbeiten und dann auch aktiv etwas nachhaltig zu verändern, grad wenn es unglaublich schmerzhaft ist und man eben gelernt hat, sich dem NICHT zu stellen : -) . Wenn jemand verdrängt und weniger Leidensdruck hat oder den schlechter ausmachen kann dadurch.... sind das andere Weisen aber kein unlauterer Wettbewerb : -) (kommt von ir und wurde nicht gesagt), sondern einfach eine andere, früh erlernte dysfunktionale/toxische Weise - die einen als Ggü in den Wahnsinn treiben kann, verletzen usw. Keine Frage.


    Nicht böse gemeint aber ich weiß nicht, ob ich mich noch weiter dazu äußern werde. Denke es sind zu viele Emotionen im Spiel und ich möchte auch niemanden zu Nahe treten oder sonstiges. Mich zermürbt es jedoch, wenn dann eigene Aussagen verdreht werden oder diese auf die Goldwaage gelegt werden.

    Das fände ich auch sehr schade und falls ich jetzt irgendwas geschrieben habe, was dich getroffen oder verletzt hat, dann entschuldige ich mich.

    Ich habe mit einigem nicht dich persönlich gemeint und das auch wiederholt betont, aber ich kann verstehen, es geht halt schnell mit den Missverständnissen.


    Dass du es so empfindest, dass deine Worte verdreht werden oder auf die Goldwaage gelegt, tut mir auch leid. Ich empfinde das anders, ich kann aber verstehen, wenn man auch emotional involviert ist, dass das schnell passiert.


    Aber ich möchte auhc sagen dürfen, was ich verstanden habe oder denke. Mein Bestreben dabei ist keineswegs, jemandem vor den Kopf zu stoßen. Und wenn ich mich durch eine Aussage angesprochen fühle, however, dann sage ich dazu etwas und versuche dabei auch höflich und wohlwollend zu sein.

    Ich sehe jetzt nicht, wo ich etwas auf die Goldwaage(impliziert ja ein wenig, dass man übertreibt oder zu empfindlich ist, oder?) lege.... und erstrecht nicht, wo ich dir was verdrehe, falls du mich meintest. Aber natürlich kann sowas passieren. Nimm es nicht persönlich, liebe Laurentia, das wäre mein WUnsch diesbezüglich. Aber klar, wenn die Emotionen hoch kochen, dann kanns auch gut sein, wenn man dann sagt, ich bin erstmal raus, mir tuts nicht gut.


    Schade fänd ich aber, wenn deine letzten Worte hierzu dein Fazit blieben.

    Mir gings hier jetzt nur drum, in dieser Forensituation sich mal vorzustellen, wie es sich für "euch" anfühlen würde, wenn es andersrum liefe, hier im Forum. Als Empathieübung von mir aus, aber gescheitert. Gut, dass ich sowas nich tberuflich mache : -)

    Ich würde mal ganz frech behaupten dass die wenigsten Bindungsängstler über 30 noch keinen Schimmer haben, dass mit ihnen nicht etwas stimmt. Doch sie verdrängen weiterhin und wollen es nicht sehen und wahrhaben. Sind sie dann immernoch Opfer, wenn sie nichts an ihrem Verhalten verändern wollen?

    Keine Ahnung, wie das mit den über 30 jährigen ist. Ich gaube nicht, dass die Mehrzahl der BA dann weiß, ok mit mir(also so im Sinne, ich hab hier wirklich dysfunktiionale Weisen) stimmt was nicht. Ist nur ne Vermutung meinerseits.


    Was ich aber wirklich nochma, sagen möchte: Verdrängen ist keine bewusste Entscheidung. Genauso wenig ob ich mal eben damit aufhöre. Es ist nicht einfach eine Wahl, wie z.B. trink ich heute Kaffee oder Tee oder lass ch mal den Zucker weg. Verdrängung ist ein unbewusster Abwehrmechanismus und was BA da abspulen, ist ja häufig wirklich eine Überlebensstrategie, wenn man den Ursprung ansieht, sich ins Kind versetzt. Es geht ja nicht nur drum, dass das Kind jetzt trotzig und wütend ist, weils eben abgelehnt wurde (hast du auch nicht gesagt)... es war einst oft Überlebensstrategie udn eine Reaktion auf eine sehr dysfunktionale Umgebung in der ein Kind (das wisst ihr teils ja aus eigener Erfahrung vlt) irgendwie versucht, mit dem ganzen unsäglichen Scheiß (sorry : -) ) klarzukommen, so überdramatisch sich das jetzt anhören mag.


    Und ich mag einfach mal- das geht nicht an dich persönlich Laurentia, sondern meint alle, denen vlt noch nicht verständlich ist, warum es aus BA Sicht manchmal nicht schön ist, - in den Raum stellen, wie sich das anfühlen würde, wenn hier die angeregt BA darüber reden würden, wie anstrengend VA sind, wenn sie klammern und man sich bedrängt fühlt, unterstellt, dass sies doch einfach ändern könnten aber nicht wollen... ganz egal eigentlich.



    Ich finde nämlich, dass es hier schon eine gewaltigen Unterschied gibt: Das Verhalten des BA ist schädlich und böse (und in seiner Wirkung ist das leider oft auch so) ud das Verhalten der VA ist zuträglich, förderlich für ein gesundes Miteinander, weil ja empathisch und redebereit (was ja auch wichtig ist, aber hier doch auch jedes Maß verlieren kann und eben NICHT mehr zuträglich ist, aber ich will das gar nicht bewerten). Es hat wirklich immer wieder dieses Geschmäckle.... gut und böse. Täter und Opfer. Und unterstellt(das ist tatsächlich etwas, wo es mir dann auch schwer fällt, mich nicht auch persönlich gepiekst zu fühlen), dass man also BA doch meist einfach nicht will. Und weiter verdrängt, weiter verletzt, weiter vermeidet usw. usf.



    Wenn ich hier manche Sätze lese, die dann für mich doch auch pauschalisierend klingen und das ist ja auch kein Verbrechen, dann denk ich mir auch, vielen Dank auch (meint wieder nicht speziell deinen Beitrag, Laurentia), fühle mich nicht verstanden, nicht gesehen und vor allem irgendwie in eine Schublade gesteckt, wo ganz groß Täter drauf steht oder Nichtanderswoller oder Machtsichszueinfach... ich nehms halt nur nicht persönlich bzw. versuche es. : -)


    Ich möchte hier niemandem Vorwürfe machen oder so, sondern wirklich auch ein wenig das Verständnis wecken, wie sich hier so manches aus BA Sicht darstellen kann udn finde bei sowas immer hilfreich, wenn man mal versucht, die Perspektiven zu tauschen.


    Aber mal ganz ehrlich, stellt euch mal vor, was hier los wäre, wenn zwei, drei, vier BAler solche Unterhaltung mit solchen Abwertungen und Zuschreibungen hier führen würden. : -)

    Ich empfinde Synne nicht so. Für mich schreibt Synne meist angenehm klar und sachlich und

    das kann mitunter so wirken, wie es offenbar z.B. auf dich wirkt, Laurentia. Ich glaube, hier wird dann auch schnell missverstanden, von beiden Seiten.

    Wahrscheinlich haben wir alle viel weniger wirklich erfasst von dem, was wir hier gelesen und beantwortet haben, als wir glauben wollen. So ist das mit Sprache

    leider oft. : -) Ihr habt euch offenbar gegenseitig gepiekst und es war ja auch schon Fahrt drin, in der Gesprächsdynamik. Tut mir echt irgendwie leid für euch beide und den Austausch. Vielleicht hilft ja atmen : -) (Ich mache mich nicht lustig!! Im Gegenteil). Keine wollte wem etwas Böses, so hab ichs gelesen.

    Ich hab das auch nicht an bestimmte Personen gerichtet erlebt Synne und Laurentia.

    Ich hab selbst auch einen kleinen Schreck bekommen, wie schnell es (aus jeiner Sicht, bin ja hier nach längerer Zeit wieder reingerauscht) von (für mich)

    leichtes unverfängliches Thema Sternzeichen und so zu sowas wurde, dass auch ich als grad noch geoutete BA und Vermeiderin so dachte... Hui... das ist ja jetzt hier eine Stimmung plötzlich : -) Das stimmt schon, das wiederhoölt sich im Forum und es ist auch verständlich. Aber ich finde es auhc legitim, wenn man darauf hinweist. Unterschiedliche Ansichten sind gut und konstruktiv.

    Schaut euch doch mal an, wie wenige sich wirklich Hilfe holen. Das liegt doch nur daran, dass sie eben nicht deutlich genug leiden. Sonst würden sie sich doch Hilfe holen. Die Priorität ist nicht so stark gegeben.

    Ich finde tatsächlich erstmal nicht, dass man das jemandem ankreiden kann. : -) Aber ich weiß,w as du meinst und es stimmt teilweise. Manche leiden aber auhc ganz arg, erkennen es aber eben nicht. All dieses "Opferhaltung", "Projizieren" und "Schuld/Verantwortung dem Partner zuschieben" ist doch auch Teil dieser Strategie. ich habs in einem Beitrsag heute schonmal geschrieben, wenn man es sieht, bemerkt, dann gibt es eben auch BA, denen das furchtbar unangenehm ist, die darunter leiden, DASS sie verletzen, Scham, Abwertung, potentiell Verlustangt. Wenn ich VA spüre, dann bin ich meist erstmal weg. und ich setze mich doll auseinander mit mir und habe eine Anspruch an mich. Aber ich sehe es auch so, dass man sich bemühen sollte, also einfach Hände heben und sagen, mir doch alles egal... fängt natürlich an irgendeiner Stelle auch an, beschissener Charakter sein zu können. Aber niemand kann von außen beurteilen, wann das ist und wie krass BA tatsächlich sein und wirken kann für Betroffene und wie oft sie eben doch leiden, auch während sie andere verletzen.

    Laurentia95, es ist ganz unterschiedlich, manchmal merke ich es schnell.... ein tag oder vlt ein paar, es kann aber auch sein, dass ich es gar incht merke, das kommt aufs Gegenüber an. Wenn jemand mir ggü sowas nicht markert (ich bin sozial auch manchmal echt nicht gut und merk es einfach nicht, wenn ich unhöflich oder verletzend bin), dann ist es manchmal schwierig.


    Wenn ich in der Situation bin, die sind ja nich timmer goeich "schlimm", aber nehem wir mal eine wirklich heftige, dann kann es sein, dass ich das sehr wohl wahrnehme und auch versuche, gegenzusteuern, aber es manchmal nicht schaffe, weil ich dann wirklich körperlich reagiere, mich wie in einer Schraubzwinge empfinde und da erstmal raus muss, um überhaupt irgendwas zu können. Oder ich bin so im Film, dass ich es gar nicht merke. Das passiert selten.


    Ein bisschen so, wie du es auch bei dir beschreibst, kenn ich es schon auch. Aber manchmal kann ich dann nach außen nichts mehr einfach positiv beeinflussen, bis ich mich selbst irgendwie befreit habe. Das Hinterher ist bei gutem Sein miteinander, also wenn mir jemand wichtig ist und beiden dran gelegen ist, bei guter Kommunikation schon so, dass ich da durchaus Verantwortung übernehme. Mir ist das tatsächlich sogar wichtig, aber manchmal sehe ich es nicht, merke es nicht oder bin halt zu sehr damit beschäftigt, mich erstmal irgendwie zu retten. Einmal ist es mir sogar passiert(von dem ich weiß), dass ich es total verdrängt hatte, dass jemand mir zu nahe gekommen war und einfach nur extreme Panikgefühle (plus uneingestandene Anziehung) dieser Person ggü hatte- aber ich hatte einige Minuten meines Lebens vollkommen "gelöscht" und brauchte Monate, um da halbwegs hinter zu kommen.


    Laurentia, beantwortet das deine Frage?


    (am Rande: irgendjemand schrieb hier grad, vermeidende, verdrängende Menschen seien emotional unreif udn dagegen möchte ich mein Veto einlegen. Ich tue das und ich bin als Gesamtwesen alles andere als emotional unreif. : -) )