Beiträge von Anonymus

    Ich verstehe, dass dir ein Partner fehlt, aber nutz die Zeit so gut es geht um am Bindungsthema zu arbeiten. Umso eher besteht ja auch die Chance, dass deine nächste Beziehung wieder besser wird als alle bisher <3

    Ich fand es deswegen interessant, weil hier im Forum immer wieder die Fragen kommen: Warum tut der BAler das? wie fühlt er? Ist es bewusst/Absicht? Sie ist natürlich keine Stellervertreterin für alle BAler. Aber für einen Teil kann sie sicher sprechen, daher denke ich das ist für viele Mitglieder interessant.

    Fand ich superspannend, da sehr ehrlich. So ehrlich wären wohl nicht viele und beantwortet manchen hier im Forum vielleicht auch die ein oder andere Frage zum wieso, weshalb, warum. Aber bitte achtet auf euch, es besteht durchaus Triggergefahr.


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    Ich wünsche euch allen auch ein frohes, neues Jahr? Habt ihr gute Vorsätze gefasst, vielleicht auch rund um das Thema hier? Lasst doch gerne mal hören, eventuell klaue ich euch dann den ein oder anderen Vorsatz :)

    Ich fand und finde es alleinerziehend auch wirklich schwer eine Beziehung zu führen und Zeit dafür zu finden. Vor allem wenn "alleinerziehend" nicht nur bedeutet "ohne Partner", sondern auch "ohne Rückhalt durch eine eigene Familie". Wenn dann noch Faktoren hinzukommen, wie eine Erkrankung des Kindes oder eine Entwicklungsverzögerung oder -störung oder Mobbing... Bei mir gab es auch viele Jahre in denen ich einfach nur versucht habe durch zu kommen und ich bin auch mehrmals dadurch länger krank geworden, z.B. mit einer Erschöpfungsdepression.

    Ja, die beschriebenen Aktionen klingen nach "zu schnell zu viel", aber deswegen die Person abzuwerten ist eine bindungsängstliche Reaktion. Eine sicher gebundene Person hätte es vermutlich einfach angesprochen und gesagt, dass kleine Schritte besser passen, damit sich die Beziehung langsam aufbauen und festigen kann. Also drüber gesprochen. Wenn der andere nicht zuhört ist das natürlich eien Sackgasse. Aber ehe man gesprochen hat weiß man ja auch nicht warum jemand nun mit Rosen ankommt. Ggf. hat die letzte Partnerin sich über zu wenig Aufmerksamkeit beklagt und es ist ein Versuch es diemal besser zu machen? Man weiß es einfach nicht, ehe man miteinander gesprochen hat, aber in dem Gespräch lernt man sich kennen.

    Liebe und Beziehung sind nicht das gleiche. Liebe ist bedingungslos. Sieht man ja schon daran dass man sich schwer aussuchen kann wen man wie lange und intensiv liebt. Aber eine (gesunde) Beziehung ist an Bedingungen geknüpft, auch die zwischen Kind und Eltern macht da keine Ausnahme. Werde ich meine Tochter immer lieben? Da habe ich keinen Zweifel. Könnte sie oder könnte ich unsere Beziehung zerstören? Natürlich ist das möglich und auch nötig, wenn wir nicht aufeinander achten. Ich habe mich von meiner Mutter getrennt, schon vor langer Zeit.

    Zitat

    Und seit dem versuche ich einen Spagat zwischen ihr den Freiraum geben und sie wissen zu lassen, dass sie etwas wert ist, und ich sie nicht wie die anderen Männer als ... nicht akzeptiere wie sie ist

    Vielleicht hatten die anderen Männer nicht ganz unrecht? Natürlich kann man niemanden ändern. Aber wie kommt diese Frau darauf, dass die Männer respektloses Verhalten hinnehmen sollen, statt dass sei sich selbst vornimmt respektvoller zu sein?

    Ja, das würde ich für mich selbst auch so entscheiden. Zehn Dates sind wirklich nicht viel. Da würde ich mich gar nicht in einer Beziehung sehen, die man beenden muss. Das ist für mich eher eine Kennenlernphase. Und du schreibst "all die Monate", d.h. die zehn Dates haben in einem Zeitraum von mehreren Monaten stattgefunden?


    Fragen, die vielleicht wichtig für deinen weiteren Weg sind, wären in meinen Augen:

    Wieso bleibe ich an einer Person dran, die schon 10 Schluss gemacht hat und bewusst gemein zu mir ist?

    Warum versuche ich keinen Druck auszuüben, statt meine eigenen Bedürfnisse an die erste Stelle zu setzen?

    Wenn ich an dieser Beziehung weiter festhalte - wo sehe ich mich und meine Entwicklung in 1, 5, 10 Jahren?


    Meistens ist es so, dass Menschen so ein Verhalten akzeptieren, weil sie es schon aus der Kindheit kennen so behandelt zu werden und es nicht als ungewöhnlich empfinden.

    Für mich ist nicht mehr so wichtig woher das alles kommt. Für mich geht es mehr um die Frage wie es mir mit dem Menschen geht, komme ich da zu kurz oder werden meine Bedürfnisse gehört? Das kann man auch leichter beantworten, als die Frage warum jetzt bei dem anderen das und das ist. Für mich ist ja nicht entscheidend warum jemand das was ich mir wünsche nicht geben kann

    Ja, kann sein, dass es in diese Richtung geht. Auf jeden Fall blieb bei mir der Eindruck dass für mich weniger Raum übrig bleibt, da es mehrmals am Tag darum ging wie es ihm geht, wie er funktioniert etc. Lauter Begrenzungen. Bestimmt soll das auch irgendwo Nähe verhindern. Oder ihm passt etwas nicht und statt es zu kommunizieren kommen dann Symptome wie Atemnot oder so?

    Das denke ich auch.


    Und ich frage mich ob das mit dem keine Luft bekommen in geschlossenen Räumen trotz offenem Fenster auch eher was psychisches ist. Ich habe leider ziemlich viel Erfahrung mit solchen Macken bei Menschen mit Bindungsthemen. Wenn ich mit meinen Dates sowas erlebt habe, hat mich oft das Gefühl beschlichen, dass da irgendwas anderes reinspielt, kann aber kaum fassen was das sein soll.


    Mein letztes Date zum Beispiel hat ständig so ein Gewese um "frische Luft" / "atmen können" / "die Luft muss sich bewegen" gemacht, bis mir das komisch vorkam, einfach weil auch ständig Unruhe im Raum war wegen dem Thema.

    Das freut mich und das würde ich gerne machen, weil ich glaube ich kann da vielleicht was hilfreiches beitragen. Ich bin nur gerade unsicher, ob wir das hier weiterführen sollen, weil es ja Leas Strang ist. In deinem passt es auch nicht gut, da du den wie ein Tagebuch benutzt. Privat würde ich die Kommunikation auf deinen Wunsch hin zwar auch führen, aber lieber wäre mir, dass wir öffentlich weiter sprechen ggf. hier sogar verlinken, damit still (oder laut) Mitlesende möglicherweise auch teilhaben können. Vielleicht sind ja auch noch andere Fories interessiert sich einzuklinken? Wie wäre es dir am liebsten?

    Lebenleben Gerade wenn es mir nicht gut geht hilft mir Humor. Das mag für manche Menschen unpassend wirken, für mich war und ist es eine große Hilfe. Für mich ist das wichtig um den Belastungen im Leben stand halten zu können und auch in meiner Therapie war es eine wichtige Strategie und wenn ich lachen konnte, hat es sich angefühlt als würde ich den Kopf wieder etwas mehr über Wasser kriegen. Das erst mal als Versuch dir zu erklären wie das zusammen passen kann.


    Mir ist aufgefallen, dass dir ganz wichtig ist, dass Menschen sich geradlinig und konsistent verhalten/äußern. Zumindest wirkt es so für mich. Sehe ich das richtig und würdest du zustimmen, dass dir das wichtig ist? Sicher gibt es einen Grund dass scheinbare Widersprüche dich so irritieren. Vielleicht waren frühe Lebenserfahrungen von dir von sehr viel Unsicherheit geprägt und du hast ein Radar für Unstimmigkeiten entwickelt und dich durch dieses Frühwarnsystem geschützt? Ich weiß es nicht, aber so würde es für mich Sinn machen. Wenn es eine Schutzstategie von dir ist, kann es sein, dass du sie manchmal im Erwachsenenleben zu stark gewichtest. In jedem Menschen vereinen sich Gegensätze und auch in Worten und Taten zeigen sie sich. Warum irritiert dich das so stark? Kommen dir die User unehrlich oder nicht authentisch vor?


    Ich glaube dir dass deine Beiträge im Kern gut gemeint sind, aber dennoch bist du hier im Forum mehrmals angeeckt. War das deine Absicht anzugreifen, vielleicht weil da auch ein Muster bei dir aktiv wird oder willst du wirklich nur verstehen und es gibt quasi einen "Übersetzungsfehler"? Wenn deine Absicht ist zu verstehen und in dieser Absicht falsch verstanden wirst, stört dich das? Würdest du daran gerne arbeiten um deinem eigentlichen Ziel "Verstehen" näher zu kommen? Dann kann das Forum dir möglicherweise durch ehrliches Feedback dabei helfen aufzudröseln wo genau es hakt. Sag doch mal ob ich mit dem ganzen Text irgendwas richtig verstanden habe.


    Auf jeden Fall weiß ich dass viele Menschen es anstrengend finden wenn sie analysiert werden und ihre Worte auf die Goldwaage gelegt werden (Bsp. "dein Kardiologe") und dann eher Abstand nehmen. Da sollte man lieber abwarten bis man vom Gegenüber konkret dazu eingeladen wird.

    Hallo Lea, ich schicke dir erst mal eine dicke Umarmung und ich hoffe du hältst uns auf dem Laufenden was alles Weitere angeht. Wenn du über deine Arbeit schreibst merkt man schon wie viel Leidenschaft du dafür hast, das finde ich stark. Und nun irgendwie Glück im Unglück, dass du rechtzeitig untersucht wurdest und nun wohl in den allerbesten Händen bist, aber natürlich musst du das erst mal veratmen.


    Und auch voll gut, dass du den Rechtfertigungsmodus schnell bemerkt und fallen gelassen hast. Mich freut, dass du immer stärker klingst, wenn ich von dir lese, selbst in Situationen wie deiner momentanen. Irgendwie hast du die Trennung, die dir zu schaffen gemacht hat doch etwas hinter dir gelassen oder täusche ich mich da?


    Ich denke an dich :)

    Ich muss echt darüber nachdenken. Wie gessgt waren ja meine Probleme so groß dass ich wenig Kapazitäten für andere hatte, aber das betraf dann eher Geld oder Zeit. Reden und zuhören habe ich dagegen hinbekommen.


    Auch bei der Charakterbeschreibung: Irgendwie ja und nein. Tatsächlich sind meine Bedürfnisse oft zu kurz gekommen. Aber eher bei den leisen Energievampiren (die sich nicht melden, keine Zeit haben). Bei den lauten Energievampiren (die sich viel oder nur melden wenn sie Probleme haben) konnte ich die Grenze besser ziehen.

    Also so wie im Artikel beschrieben war ich eher der Energievampir, allerdings mit der Abweichung, dass ich mir auch gerne die Probleme anderer Menschen anhöre. Das ist mir viel lieber als Smalltalk. So erfahre ich wirklich etwas über die Person und mich belastet das auch nicht wenn mir andere von ihren Problemen erzählen. Mir tut das eher gut wenn man sich mal loswerden kann, aber auch umgekehrt finde ich es schafft eher Verbundenheit wenn sich jemand in dieser Art öffnet.


    Aber ich kenne das und kann es auch vom Kopf her verstehen, nur emotional geht es mir ganz anders. Mich belasten die Probleme anderer eher, wenn sie nicht reden und mich ihre Probleme spüren lassen, ich mir aber keinen Reim auf das Verhalten machen kann. Drüber zu sprechen oder zuhören fällt mir leicht