Beiträge von Anonymus

    Ich kenne das leider, dass sich Arbeitsbedingungen über die Jahre verschlechtern, vor allem jetzt gerade. Bei uns ist das eine Entwicklung, die schon über lange Jahre geht und sich fortsetzt. Wir haben auch sehr viele Wechsel in der Führungsebene und das kann natürlich immer auch Veränderungen/Verschlechterungen mit sich bringen, mit denen man dann zurecht kommen muss, wenn man das Unternehmen nicht verlassen möchte.


    Und ich kenne den Gedanken abzuwägen, ob man eher das Risiko der Veränderung eingeht oder die Veränderung im Unternehmen mitgeht und integriert, denn sonst wird man ja immer unzufriedener. Ist wirklich nicht so leicht abzuwägen, vor allem da du ja auch viele positive Punkte nennst, die man teilweise in einem Bewerbungsgespräch nicht gut abklopfen kann. Arbeitsweg und Geld kann man vorher feststellen, aber wie das Team ist erfährt man ja häufig erst wenn man drin ist.


    Ich weiß ja nicht was du beruflich machst, aber die örtliche Bindung ist heute manchmal kein Problem mehr, da Homeoffice manchmal etwas mehr Flexibilität ermöglicht, je nachdem welchem Beruf man nachgeht.


    Und auch was deine Chefin angeht: Habt ihr einen Betriebsrat? Oder Coaches/Mediatoren? Das ist bei Konzernen ja manchmal gegeben. Wir haben damit mal bei einer schwierigen Chefin auf der obersten Etage etwas erreichen können. Inzwischen ist sie auch nicht mehr im Unternehmen.


    Aber darf ich fragen warum du bei deinem schwierigen Kollegen den Migrationshintergrund erwähnt hast? Und warum hat deine Chefin Angst vor ihm?

    Ich denke ich müsste eigentlich wieder Nachrichten ignorieren, wie ich es auch nach der Bundestagswahl gemacht habe. Das fällt mir aus zwei Gründen schwer: Zum einen bin ich schon ein politisch aktiver Mensch und zum anderen haben gewisse sehr negative gesellschaftliche Strömungen ja Teile von meinem Freundeskreis erfasst. Und das ist für mich beides besorgniserregend und sehr schwer auszuhalten. Soweit ich mich erinnere hatte ich das in meinem Strang auch mal erzählt. Die Kommunalwahlen und die neuen Kriege haben ebenfalls ihren Teil beigetragen. Und das beeinflusst natürlich auch meinen Alltag. Aber ja, im Prinzip kann man zwar schon etwas machen, aber insgesamt viel zu wenig und dann fühlt man sich doch hilflos und konsumiert Nachrichten und dann Podcasts (über die unwichtigsten Themen, die man sich denken kann) zur Beruhigung.


    Musik würde ich da nicht reinzählen, die hat bei mir auch eher den Glimmereffekt, den Synne beschrieben hat. Das Wort kannte ich noch gar nicht, greife das aber sehr dankbar auf. Meine Trennung ist schon lange verarbeitet, wir sind auch noch befreundet und stehen in Kontakt, aber da wird es auch keine Reunion oder so geben (wir merken noch immer, dass es mit uns nicht passen würde, ist für den Kontakt den wir heute haben aber nicht wichtig). Meinen Sport mache ich noch, inzwischen sogar etwas mehr, da der Winter sich langsam verabschiedet und ich somit mehr Optionen habe.


    Aber beruflich kämpfe ich gerade und das schafft mich auch etwas, auch wenn ich möglicherweise mit etwas Glück sogar einen Erfolg in Aussicht habe. Das erzähle ich aber lieber mal in meinen Strang. Ich will Synnes Thread nicht zu sehr beanspruchen.


    Hier geht es ja um Synnes Weg und da dachte ich, dass sich das alles doch sehr gut anhört. Alleine dramafrei zu leben UND gerne Zeit alleine zu verbringen sind zwei unglaublich große Faktoren, die meiner Meinung nach so viel mehr Lebensqualität bringen und es auch ermöglichen die eigene Energie besser in sich selbst zu investieren. Wenn sich das erst mal etwas ruhig und langweilig anfühlt ist das meiner Erfahrung nach nur ein Übergangszustand und man ist ja frei sich jederzeit etwas Aufregung ins Leben zu holen, aber auf gesündere Ar: einen neuen Sport anfangen, etwas Neues ausprobieren, was man sich bisher nicht getraut hat, einen Urlaub planen, die eigene Wohnung renovieren, eben die eigene Liste an Lebenszielen angehen oder auch erst mal erstellen :)


    Bei Inso blicke ich noch nicht so durch. Ich finde es sinnvoll zu überlegen mit wem man Zeit verbringt, weil Zeit so kostbar ist. Hemschi hat auch neulich mal drüber geredet dass man aus seinem Freundeskreis rauswachsen kann, vielleicht passiert das gerade? Der Satz: "Denn nicht selten war es in letzter Zeit so, dass ich mit nur einem Satz die gesamte Dynamik innerhalb einer Gruppe habe umschwingen lassen und mich plötzlich verbal wie mit dem Rücken zur Wand gefühlt habe während alle wie Zombies auf mich zuliefen. " hat mich mit Fragezeichen zurück gelassen. Ich konnte mir das irgendwie vorstellen und irgendwie auch nicht. Als hätte ich das auch schon mal irgendwie erlebt, aber ich kann mich gerade nicht genau erinnern. Und dann habe ich mich gefragt was das wohl für ein Satz war oder ob es sogar mehrere Sätze waren und was das genau ausgelöst hat. Aber ich stelle es mir anstrengend vor nicht verstanden zu werden, auch wenn es einem ggf. nicht in jedem Punkt wichtig ist. Ich spüre schon dieses gute Gefühl verstanden zu werden und das schlechte wenn man nicht verstanden wird, auch wenn ich meinen Weg so oder so gehe.

    Bei mir ist es gerade leider eher umgekehrt. Dating mache ich ja noch gar nicht seit meiner Trennung. Aber ich brauche inzwischen schon z.B. Podcasts zur Beruhigung, das ist aber eine neue Entwicklung. Inzwischen höre ich sogar Sachen bis kurz vor dem Einschlafen, was ich noch nie in meinem Leben gemacht habe. Kurz bevor ich einschlafe mache ich dann zum Glück aus. Ich glaube, es hat etwas mit meinem Nachrichtenkonsum zu tun. Ich habe ja seit der Bundestagswahl News-Detox gemacht, aber seit ich Anfang des Jahres in Deutschland angekommen bin, bin ich wieder voll drin und ich merke es tut mir nicht gut, aber ich schaffe es aktuell dennoch nicht das wieder einzugrenzen. Ich weiß was ich tun müsste, aber ich bekomme es zur Sekunde nicht umgesetzt. Ich hoffe jetzt wo der Frühling kommt gelingt mir das wieder besser, weil ich mehr ins Erleben komme als am Ende vom Winter, wo ich ja auch oft mit saisonalen Verstimmungen zu tun habe.

    Mich hat der Text in Teilen auch an mich selbst erinnert :) Mir ein paar Einschränkungen.


    Mein Leben ist zwar dramafrei, aber dafür gehen mir die Nachrichten und die gesellschaftlichen Themen sehr unter die Haut und ich tue mich sehr schwer mich da zu schützen. Und ich verbringe Zeit mit Freunden oder allein und ich bin auch ganz gerne allein, bzw. mein Pendel scheint manchmal sogar in die Richtung zu schwingen, dass ich das ganze Zwischenmenschliche teilweise als anstrengend empfinde und mich hinterher unangenehm fühle. Entweder ich entwickele eine Sozialphobie oder (was ich eher hoffe), es ist einfach eine Phase, die sich auch wieder einpendeln wird. Also meine Mitte zu finden, zu fühlen und daraus zu handeln beschäftigt mich schon täglich, weil ich oft nicht so richtig weiß wo sie ist.


    Fühlt ihr die alle deutlich oder wie ist das bei euch?

    IBei der zweiten Runde mit dem bindungsängstlichen Mann hatte ich es gut im Griff, indem ich erst einmal nicht reagiert, sondern ein, zwei Nächte darüber geschlafen habe.

    Wie hast du es geschafft nicht zu reagieren? Das ist genau richtig, weil man in solchen Zuständen für sich selbst keine Entscheidung treffen kann, die einem wirklich entspricht. Man ist ja nur Angst und Abwehr. Aber es ist auch ein immenser Kraftakt.


    Zitat

    Aber ich fände es für mich wertvoll die "Wurzel des Übels" bearbeiten zu können und nicht mehr Verhalten von anderen Menschen durch die Brille des verletzten Kindes zu sehen, dass sowieso immer nur mit Verrat rechnet ;)

    EMDR ist sehr gut in seiner Wirkung erforscht und wird als hilfreiche Therapie empfohlen.

    Freut mich, dass du das erleben darfst und dass du so einen schönen Geburtstag hattest :) Und was du so erzählst klingt alles sehr schön, so wünscht man sich das doch.


    Mit meinem letzten Partner war es auch die gesündeste Beziehung die ich bisher erleben durfte und auch wenn es am Ende nicht gepasst hat und mich das mit dem verkackten Urlaub noch immer nervt, würde ich die gesamte Zeit mit ihm als überwiegend positiv verbuchen, er hat mir einige gute Impulse gegeben, die mir auch über die Beziehung hinaus gut tun (Stichwort Finanzen). Wir sind nun auch leicht befreundet, aber dazu vielleicht mal mehr bei einem Update in meinem eigenen Thread.


    Was ich eigentlich sagen wollte ist. Jede Beziehung, die gesund abläuft, auch wenn sie das vielleicht nicht "für immer" tut, bringt einem ja neue und bessere Erfahrungen auf denen man weiter aufbauen kann.


    Bei dem Satz hier allerdings denke ich doch, dass es vielleicht nicht sein muss, aber doch sehr wahrscheinlich ist, wenn man eben ein bestimmtes Beziehungsmuster in sich trägt.


    Zitat

    Ich bin der Meinung dass nicht jede Beziehung große Kacke sein muss, nur weil es ein paar Mal eine Tatsache gewesen ist und ich mir gänzlich unpassende Partner an Land gezogen habe.


    Und würdest du sagen, dass deine vergangenen Beziehungen nur Pech waren? Vermutlich nicht, oder?

    Bei dem Beispiel das ich erzählt habe hatte ich echt das Gefühl, eigentlich war SIE wütend auf ihn, aber das hätte sie natürlich in einen Konflikt gebracht. Sie liebt ihn, will ihn behalten, ist wütend und enttäuscht, erlaubt sich diese Gefühle nicht um weiter idealisieren zu können. Und wenn ich das für sie übernehme, was ich lange unreflektiert getan habe, dann ist sie sozusagen unschuldig, denn ICH habe ihn ja kritisiert etc., SIE hat ihn verteidigt, die Liebe (Abhängigkeit) bleibt bestehen und sie hat sozusagen etwas Gerechtigkeit erfahren, indem eine außenstehende Person benennt, dass das nicht in Ordnung war.


    Klar berichtet man hier im eigenen Strang auch gerne von einer neuen Datesituation. Aber ich frage mich ob Lea mit den Reaktionen wie sie waren rechnet, ob sie überrascht ist, welche Reaktionen sie erwartet oder lieber hätte.


    Oder ob es eben ein Teil des Musters ist: Sie erzählt, wir weisen auf die vermuteten Gefahrenstellen hin und sie stört das aber irgendwie. Weil sie das alles schon weiß? Weil sie lieber möchte dass wir in ihre Wahl/Entscheidungen bestärken und uns freuen etc? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Und wüsste es gerne.

    Ich habe das an dieser Stelle etwas versucht, bin aber nicht sicher ob es überhaupt jemand gelesen hat, weil keine Reaktionen dazu kamen. Vielleicht war das mit dem Spoiler auch unklar? Also, dass man den anlicken kann nachdem man selbst über die aktuelle Situation nachgedacht hat und dann den Text mit meinen Gedanken dazu.

    Voll gut dass du da deine Sorgen überwunden hast. Gerade getriggerte Kommunikation über Chat verläuft oft schlecht und man verliert viel Energie. Im direkten Austausch bekommst du dazu mehr Infos über die Absichten deines Partners weil der Vibe, der Ton, der Gesichtsausdruck hilft Worte richtig einzuordnen. Und man kann sofort nachfragen wie jemand etwas meint und ggf Deeskalieren. Und ich wette je sicherer du da wirst, desto mehr wird auch dein inneres Selbstvertrauen wachsen, auch weil du neue Erfahrungen machen wirst.


    Ich habe früher entweder laut gepoltert oder den Mund nicht aufbekommen wegen schlechter Prägung. Dabei ist es so wichtig gerade an dieser Stelle mehr inneren Spielraum zu haben um sich zu verhalten.


    Ich bin gespannt was du dir noch zutrauen wirst. <3

    Alles gut. Ich habe gelesen was du geschrieben hast.


    Und ich finde es richtig gut, dass du auf die direkte Kommunikation baust. Das vermeidet viele Probleme und Mißverständnisse. Das finde ich ist ein sehr guter Schritt selbst bindungssicherer zu werden.

    Habe mich sehr gefreut als ich das gelesen habe.

    Ein Forum ist dazu da Gedanken auszutauschen und das habe ich gemacht. Und mich dabei auf einen Satz von dir bezogen. Du fühlst dich scheinbar angegriffen, interpretierst meine Worte um, eine Richtigstellung von mir empfindest du als weiteren Angriff, empfindest meine Kritik, die ich als Meinung formuliert habe als Beleidigung, empfindest mich als gemein. Okay. Dass du mich gemein findest ist okay für mich, beleidigt habe ich dich nicht, aber meine Worte will ich richtig verstanden wissen, weil sie nicht nur an dich gerichtet sind und ich mir meist viel Mühe mit meinen Beiträgen hier gebe.


    Und diesen Satz empfinde ich als Projektion deinerseits

    Zitat

    Ich sehe es nicht ein mich schon wieder erklären zu müssen, wo meine Sicht sowieso nicht verstanden und akzeptiert wird. Es wird lieber jeder Satz einmal schon fein säuberlich auseinander genommen und wenn es mal wieder einen Satz gibt der einem von mir "Stört" wird gleich darauf rumgepocht.

    Ich finde du könntest versuchen meine Sicht und die der anderen Schreibenden zu verstehen und / oder zu akzeptieren, statt dir einzureden dass du hier nicht verstanden oder akzeptiert wirst. Woher kommt denn dieser Gedanke? Nicht jede Meinung die von deiner abweicht ist "gegen dich". Warum so selbstunsicher? Deine Meinung ist doch valide, es ist eben nur nicht meine. Du schießt gegen Gespenster (meiner Meinung nach).

    Ich finde, dass du meine Worte verdrehst und zwar in folgenden Punkten:


    - solche Beispiele mit ihrem jetzigen Freund zu vergleichen -> habe ich nicht

    - Warum sollten wir gleich von den schlimmsten ausgehen -> bin ich nicht

    - Wenn ich jedes Mal beim neuen kennlernen davon ausgehen würde, dass mich jemand würgt oder vergewaltigt -> Das war nicht das was ich geschrieben habe

    - Dann aber jemand liebenswerten so etwas schon vorzuwerfen, bevor überhaupt etwas passiert finde ich nicht richtig. -> würde ich auch nicht richtig finden und ich habe gar keiner konkreten Person irgendwas vorgeworfen oder es vorgehabt


    Meiner Meinung nach interpretierst du zu viel und zu fern meine Worte hinein statt länger nachzudenken wie meine Worte gemeint sein könnten. So wird der vielleicht sinnvolle und wichtige Punkt meiner Gedanken leicht übersehen.

    Sowohl ich alsauch Lea haben schon Schaden aus Beziehungen getragen, der über Traurigkeit hinausgeht und ich habe das auch nicht für sie allein, sondern für alle geschrieben, weil es meiner Meinung nach ein wichtiger Punkt ist.


    Und eigentlich schreibst du selbst gute Punkte, denen ich zustimmen würde:

    Zitat

    Außerdem können in JEDER Beziehung irgendwannn toxische dynamken entstehen. Manchmal sogar erst nach Jahren in der Beziehung. Davor ist niemand gefeit, denn oft schleicht sich das langsam mit der Zeit ein. Besonders dann wenn man erste Anzeichen übersieht.

    Genau das ist in meiner letzten Beziehung ja nach ca. 1,5 Jahren passiert, die Dynamiken sind ins ungesunde gekippt, deswegen stimme ich dir zu. Deswegen ist es ja so wichtig gut auf sich zu achten. Denn es kann viel Schlimmeres passieren als Trauer nach einem Beziehungsende.

    Ich gebe dir recht Laurentia95 Nur in einem Punkt muss ich dir widersprechen. Nicht mal wegen Lea. Sondern Allgemein und wegen eventueller (stiller) Mitleser.

    Das schlimmste was passieren kann ist, dass es mit ihm scheitert und du danach traurig ist.


    Ich wünschte das wäre jetzt wahr. Aber es kann leider sehr viel mehr als das passieren. Ich kenne Geschichten die ganze Lebensläufe nachhaltig geprägt haben. Eine toxische Beziehung kann dein ganzes Leben ruinieren. Beispiele gibt es genug: Ich z.B. gestalkt mit Polizei und allem. Habe fast die gesamte soziale Umgebung dadurch verloren. Jemand wurde gewürgt. Ein anderer hat sehr viel Geld nie wieder gesehen. Andere standen mit Kindern alleine da. Oder mit einer ungeplanten Schwangerschaft. Eine andere hat ihre berufliche Laufbahn in den Sand gesetzt. Bei der einer anderen hat der Kerl ihren Job gekündigt.


    Ich wünschte jemand hätte mir als ich jung war erklärt wie gefährlich eine falsche Beziehung sein kann und wie wichtig Selbstschutz ist. Stattdessen bin ich romantisch verklärt in die Welt geschickt worden. Und niemand hat mich beschützt.


    Das hat aber zugegeben gerade nicht unbedingt was mit Leas Lage zu tun. Konnte das aber gerade nicht unterdrücken. Ich finde Beziehungen haben mehr Gefahrenpotential als der Strassenverkehr.

    Wenn du sagst, du findest die Vergleiche anstrengend, wäre es ja vielleicht auch interessant sich das mal anzusehen. Was genau daran ist anstrengend? Was ist deine Erwartung und wo wird sie nicht erfüllt?


    Ich schreibe hier mal einen Gedanken von mir, aber bitte lies ihn erst, nachdem du dir die Fragen selbst gestellt hast. Das gilt auch für alle Mitleser. Mich interessiert was ihr von dem Gedanken haltet.


    Ich drehe mal ein paar Sätze, weil sie das Gesamtbild dann komplett verändern:


    „Bislang habe ich mir Kerle ausgesucht, die mich von ihren Freunden fernhielten und ich dann in solche Situationen gar nicht kam“.

    Wenn du mehr Eigenverantwortung übernimmst, hast du einen viel größeren Hebel in der Hand.

    Das!!! Das finde ich megagut und das muss in unser aller Bewusstsein rücken. Wir haben uns diese Partner ausgesucht, weil wir selbst etwas vermeiden (auch wenn das mitunter unbewusst/halbbwusst geschieht).


    Die Angst Freunden und Familie vorgestellt zu werden, weil man vielleicht Angst vor Ablehnung oder einer Beurteilung hat, weil man sich insgeheim vielleicht wirklich nicht für liebenswert hält ist ein Paket, das man prima vermeiden kann, indem man es gar nicht dazu kommen lässt. Dann kann man sogar Sehnsucht danach haben, weil die Probe in der Realität nie stattfindet. Die Strategie kann man beliebig übertragen. :)

    Das ganze hat eine deutlich andere Qualität als das, was ich vorher kannte. Das fällt auch den Leuten in meinem Umfeld auf. Ich bin ruhig, alles läuft normal weiter, ich bin konzentriert weil mein Hirn nicht ständig mit den Folgen einer toxischen Beziehung kämpft. Nicht wie ein Schiff im Sturm, sondern wie der ruhige Hafen.

    Ich freue mich, dass du aktuell kein Drama hast, sondern deine Energie für dich verwenden kannst. Aber ich denke dennoch, die Arbeit mit dir selbst fängt jetzt richtig an, in einer neuen Kennenlernphase.


    Kann sein, dass diesmal alles anders ist. Aber das weißt du einfach noch nicht. Der Anfang fühlt sich für dich oft anders und sehr gut an, denn das ist die Phase in der deine Bedürfnisse noch erfüllt werden. Stabil musst du sein, wenn es kippen sollte und dann musst du versuchen zu dir zu stehen. Und das machst du ja auch Schritt für Schritt, es ist eben eine Entwicklung zu sich selbst. Auch bei mir noch jeden Tag.


    Aber mach dir das bewusst, dass dies die gute Anfangszeit ist und dass du erst nach einem Jahr oder so sichere Erkenntnisse hast, auf die du etwas besser bauen kannst.


    Schau mal, das sind alles Texte von dir aus der Anfangzeit früherer Datingphasen:



    Egal wie es sich jetzt anfühlt, du kannst es einfach bewusst beobachten, vor allem dich selbst. An dir selbst wirst du am besten ablesen können, ob es sich lohnt das Date weiter zu führen oder zu beenden.

    Ich hatte nur mal einen Schnuppertauchgang im Urlaub und habe mit der buoyancy ganz schön gekämpft, während meine Kleene einfach nur Spaß hatte.


    Aktuell trainiere ich für

    Luftanhalten ohne Schwimmbewegung: 2 Minutes

    Tauchen mit Flossen: 40 Meters

    Tieftauchen mit Gewicht: 12 Meters

    Tieftauchen mit Gewicht und Buddying 5-10m

    Blackout Rescue 5-10m

    Theory Exam 75% Score


    Also treffen wir uns auf 10 Meter? ;)

    Erst mal gratuliere ich. Voll gut! Was genau habt ihr gemacht? Ich übe ja auch schon, aber ich kann leider nicht so groß in die Tiefe gehen so im Schwimmbad :)


    Aber was ist nicht verstehe ist, warum er dich zurückgehalten hat, weil er nicht auffallen wollte. Es ging ja um dich. Also ich verstehe schon, wie sowas passiert, aber da hat er keine gute Abgrenzung, sondern fühlt sich zu sehr in Verbindung mit den Dingen um ihn herum, oder?

    Einen Fallschirmsprung habe ich auch schon mal gemacht, aber ich glaube ich werde das nicht wiederholen :) Ich mag Sportarten bei denen sich der Aufwand in Grenzen hält.


    LilaLyla Ich finde es so schön, dass du das mit dem Malen doch noch mal aufgenommen hast, denn offensichtlich gibt es da eine Verbindung zu deinem Inneren. Eltern sind manchmal echt so doof (sorry!), vielleicht meinten sie es sogar gut, machen sich zu viele Sorgen, dass die Kinder nicht genug Geld verdienen, nicht zurecht kommen werden. Aber es ist nicht richtig, da mit so viel Druck einzuwirken.

    Ich habe meine Tochter erst mal ermutigt das zu tun, was sich richtig anfühlt. Dauernd habe ich in den vergangenen Monaten von Bekannten gehört, dass sie eventuell nicht genug damit verdienen wird, dabei hat sie gerade erst angefangen. Und ich denke mir, wenn man liebt was man tut wird man vermutlich auch etwas damit verdienen können und wenn nicht ist sie noch immer ein sehr junger Mensch und kann sich neu orientieren. Natürlich muss man irgendwann Geld verdienen, aber wer kann denn wissen wie sich alles entwickeln wird? Es sind sehr viele Unbekannt ein dieser Gleichung.