Beiträge von Anonymus

    Hallo Linda-Sofia, schön dass du hier bist und das irgendwie angehen willst. Ich kenne das leider auch, dass es mir den Hals zuschnürt wenn es mir zu eng wird und ich meinen Partner auch manchmal nicht mehr mag bis zu Ekel. Es ist auf jeden Fall ein Zeichen dass du mehr Raum brauchst, den Raum durch Flucht zu vergrößern zerstört aber diese und jede andere Beziehung, weil es das Problem nicht löst. Tatsächlich wäre es gut wenn du dich auf den Weg machen würdest, der - wie Radieschen schon sagte - mit Therapie sicher besser gelingen kann. Weiß nicht ob der Gedanke an eine Therapie dich vielleicht abschreckt? Meist landet man ja erst in der Therapie wenn man merkt man kann sich wirklich nicht selbst helfen und das Problem auch nicht einfach ignorieren. Ich weiß nicht ob du schon an dem Punkt bist.


    Vermutlich kann sich deine Beziehung zu dir selbst und damit deine Beziehungen nach außen aber sehr verbessern und für dich viel schöner gestalten. Im Prinzip wird es auf diesem Weg wohl darum gehen deine eigenen Gefühle zu benennen, auszuhalten und ggf. zu kommunizieren und deine inneren und äußeren Grenzen deutlicher selbst zu gestalten und sich nicht von unbewussten Ängsten diktieren zu lassen. Ich bin selbst noch unterwegs, habe aber schon einiges an Lebensqualität dazugewonnen.

    Exakt so:

    Zitat

    Aber welche Wahl gibt es, wenn man weiß, man greift eh wieder ins Klo sobald man das kleinste Verliebtheitsgefühl spürt - war bei mir tatsächlich immer der Weg in die nächste toxische Beziehung mit viel, viel Leid...

    Wie wäre es wenn du b) einfach für dich ausprobierst? c) Bleibt dir noch immer und a) hattest du schon. Wenn es nix ist, ist es dennoch ein Schritt auf deinem Weg gewesen. Bei mir sind es nun 6 Monate ereignisloses Liebesleben und ich habe null Ahnung wie ich etwas anderes anfangen soll. Mir fällt nichts mehr ein. So ist es einfach am sichersten.

    Ich kann dich so gut verstehen, wie gesagt, ich habe mir das alles mehrere Jahre durch den Kopf gehen lassen. Es soll das schon geben, dass man beides haben kann. Manchmal hört man von Leuten bei denen das so ist. Aber mir ist es zumindest nicht gelungen und mit nur einem von beidem kam ich auch nicht zurecht. So schräg das ist, aber alleine komme ich trotz Einsamkeit und Traurigkeit am Besten zurecht. Das ist sozusagen das kleinere Leid. Finde ich selbst crazy, weil mir ja schon ne Menge fehlt.

    Ich habe da auch viel und lange drüber nachgedacht nach meiner Trennung und später der Scheidung. Ich habe mich gefragt ob ich eine vernünftige Entscheidung treffen muss, wenn ich noch mal Kinder und Familie haben will und jemanden wählen sollte mit dem das möglich ist, auch wenn die Anziehung nicht da ist. Ich bin mehrfach ein paar Schritte in die Richtung gegangen und habe festgestellt, dass ich es nicht kann und mein Weg dann ein anderer werden muss. Ich habe seitdem eigentlich nur zwei Beziehungen gehabt die man überhaupt so nennen kann, beide gingen nur ein Jahr und es ist bei einem Kind geblieben. Mein größter Lebenstraum hat sich damit nicht erfüllt, es war also schon ein gewisser Preis, aber ich konnte nicht gegen mein Gefühl intim mit jemandem werden. Dazu habe ich im Laufe der Jahre noch feststellen müssen, dass die tollen Kerle auch nicht so toll waren. Ich glaube ich kenne und kannte einfach keine tollen Kerle, die da sind wenn man sie braucht. Mir fällt nur einer ein und der ist seit Ende der Schulzeit vergeben^^ Die sich so ins Zeug gelegt haben waren wenn man genau hingesehen hat alles Coabhängige, Pluspole, im Prinzip eben auch Leute mit BA, aber eben aus der Verlustangst agierend und deswegen haben sie sich so ins Zeug gelegt. Wie mein Exmann. Der war ganz toll, immer da, romantisch, blablabl, bis zur Hochzeit und Geburt. Dann ist das gekippt.

    https://www.dis-sos.com/willkommen/

    ist der beste Blog zum Thema den ich bisher gelesen habe. Ich sauge das gerade förmlich auf und finde endlich viele Informationen, die ich teilweise schon lange suche und nicht mal in der Tagesklinik bekommen habe. Er ist auf Englisch und Deutsch geschrieben. Mich begeistert wie hier alles auf den Punkt gebracht wird. Es gibt so viel Geschriebenes in der Welt, aber vieles holt mich nicht ab oder wird mir nicht konkret und praktisch genug. Dieser Blog ist für mich endlich mal wie klares Wasser wenn man schon lange Durst hat.


    Besonders gefallen hat mir:

    - Die Erklärungen der Grenzen von Traumabewältigung in der Gesprächstherapie.

    - hier und hier wird endlich mal über die persönlichen Voraussetzungen für Traumabearbeitung und Vorbereitung gesprochen. Da steht dann auch endlich mal klar, das es für manche nie zur Traumaexposition kommen wird, weil der Check ergeben hat dass es uU nicht ratsam ist und eher mit den Ressourcen gearbeitet werden sollte. Noch nie habe ich den Punkt von einem Therapeuten gehört, schon gar nicht so klar formuliert.

    - dann werden ganz toll die Ansätze vorgestellt und Ergänzungen zur Therapie, was man schon vorher alles selbst tun kann etc.


    Ich könnte hier noch lange und viel schreiben, aber ich denke wer mit Trauma zu tun hat, der wird sich schon angesprochen fühlen und einen Klick riskieren. Wenn ihr sogar schon eine Gesprächstherapie gemacht habt und frustriert seid, weil es gefühlt so wenig gebracht hat (wie ich) erst recht.


    Schreibt gerne eure Meinung zu dem Blog.

    Ich finde auch, ich muss darüber noch viel nachdenken. Das ist wirklich noch nicht alles was ich da geschrieben habe, ich spüre dass da noch einiges fehlt.


    Zitat

    Ganz einfach, denn wenn ich Liebe, fühlt es sich so an, als würde ich meinen eigenen Körper verlassen, so sehr bin ich damit beschäftigt, den anderen Menschen von innen heraus zu erfühlen und zu ertasten. Ein bisschen gruselig ist die Vorstellung und es würde mir dann auch erklären, warum die Männer bei mir oft nur bis zu diesem Moment da sind und dann "reißaus" nehmen. Würde ich glaub ich auch, wenn das jemand bei mir machen würde.


    Und etwas schönes hat diese ERkenntnis, es hat nicht wirklich etwas mit mangelnder Selbstliebe zu tun, sondern eher mit dieser Selbstüberschätzung, dass ich denke, "och ich kann das schon" und mich so sehr von mir selbst entferne, ohne die Sicherheit zu haben, dass der andere dies auch so tut.

    Das kenne ich sehrsehrsehr gut, so war es früher bei mir auch. Meine Mutter hat das auch so mir mir gemacht, Wechselbad aus "sie kennt meine Gefühle besser als ich" und "sie nimmt mich gar nicht wahr und ich soll nur eine Funktion erfüllen" bis zu "sie will mich vernichten".


    Ich habe dann auch irgendwann gedacht, dass es sich für mich sehr unangenehm anfühlt wenn andere das bei mir machen wollen und dann geht der Rollo runter. Ich glaube man braucht das Gefühl dass andere einem was anbieten, man selbst aber die Definitionshoheit über sich und sein Leben hat. Erst recht wenn man erfahren hat dass man dem was an einen herangetragen wird nicht trauen darf, weil es mehr die Bedürfnisse der Eltern erfüllen sollte als deinem Wohl zu dienen. In er Klinik wurde auch mein Mißtrauen gegenüber der Art wie dort gearbeitet wurde thematisiert (und da war ich eher noch bei den recht vertrauensvollen, so im Vergleich) und da kam auch die Frage, dass ich das ja vielleicht nicht kenne, dass z.B Eltern (Therapeuten) sich ohne mein Beisein austauschen und überlegen was das Beste für mich ist.

    Dieser Thread ist schon älter, aber ich sehe eigentlich keinen Grund einen neuen zu eröffnen, denn die Frage ist doch zeitlos: Was ist Liebe? Was bedeutet Liebe für mich?


    Ich habe so lange keine wirkliche Antwort auf die Frage gehabt und die Antworten die ich habe waren immer Veränderungen unterworfen. Als ich noch unreifer war habe ich LIEBE und LIEBESBEZIEHUNG im Geiste gleich gesetzt und gar keine Unterscheidung getroffen. Inzwischen bin ich älter und das verändert meine Gedanken dazu.


    Inzwischen sehe ich einen deutlichen Unterschied zwischen dem Gefühl der Liebe und der gelebten Paarbeziehung. Aber wenig Unterschiede zwischen dem Gefühl der Liebe zu einem Partner, Freunden oder meinem Kind, meiner Familie. BEZIEHUNG ist für mich inzwischen nur noch ein Wort für den gelebten Alltag, egal ob mit Freunden, Familie oder mit Partner, also geht es da für mich mehr um die Art und Weise wie man das auslebt. Soweit verständlich?


    Eine Beziehung ist dann quasi die Häufigkeit mit der man sich sieht, worüber man miteinander spricht, wie man zueinander steht, wie man sich verhält wenn es Streit gibt, eng wird, Probleme auftreten, etc. Das kann jeder mit seinem Gegenüber frei gestalten, auch wenn es unkonventionell gestaltet sein soll. Die Beziehung zu meine Kind ist Veränderungen unterworfen, das liegt schon in der Natur der Sache.


    Aber meine Liebe zu meinem Kind ist konstant. Ich lebe sie heute nur anders, z.B. früher bin ich ihr auf ihrer Ebene begegnet, nun kommt sie mehr und mehr auf Augenhöhe mit mir und wir verbringen weniger Zeit miteinander, weil sie mehr und mehr ein eigenes Leben entwirft. Das ist dann die Gestaltung der Beziehung.


    Inzwischen habe ich LIEBE für mich so auf den Punkt gebracht, dass es ein Gefühl des Erkennens ist und des Erkannt-werdens. Erkannt werden in dem wer man ist und warum man so ist und genau dafür geliebt und geschätzt zu werden. Das bedeutet nicht dass man immer verstanden oder bejaht werden soll oder muss. Ich verstehe mein Kind auch nicht immer. Manchmal verstehe ich nicht warum sie so und so handelt und nicht anders, wie ich denke dass es vielleicht klüger oder leichter für sie wäre. Aber ich weiß dann auch dass sie ist wie sie ist und deswegen so und so handelt. Ich weiß wie sie tickt. In Fällen wo man sich noch nicht kennt ist es für mich das Interesse daran wie der andere tickt, dass man sich die Frage stellt, immer wieder und auch dem anderen die Frage stellt. Quasi das Interesse an einer Person und an deren Entwicklung, ohne dabei selbst ein Faktor sein zu müssen.


    Und gemessen daran liebe ich einige Menschen. Aber ob mich auch jemand so sieht? Zumindest bemerke ich das selten. Selten fragt mich im Streit oder ohne Streit jemand warum mir das und das wichtig ist oder warum ich es so tue und nicht anders. Aber ich habe eine große Sehnsucht danach. Vielleicht sollte ich das anderen auch mehr geben als ich es bislang tue.


    Und dann habe ich Negativ-Beispiele dafür gesucht:

    • Er (mein Exmann, von dem ich schon mehr als zehn Jahre getrennt lebe, aber wir teilen das Sorgerecht) kennt mich nun über 25 Jahre. Und weiß mehr als alle anderen von mir und hat mehr selbst miterlebt. Und trotzdem versteht er wenig bis nichts. Er versteht vor allem mich nicht und schätzt mich sehr falsch ein, schätzt Situationen ständig falsch ein und kapiert einfach wenig bis nichts. Das ist absolut enttäuschend, auch auf so ner menschlichen Ebene. Als wäre man nur wie so eine Schaufensterpuppe in seinem Leben und spielt so ne Rolle die er einem zudenkt. Wer man wirklich ist scheint gar nicht so interessant für ihn zu sein.
    • Wenn jemand wie der F. (ein Datingpartner) nicht mit mir spricht, total in seinem Film gefangen ist und nur an sich denkt, sich nicht mal mehr fragt was mit den Menschen um ihn herum gerade los ist, besonders im Bezug auf mich, fühle ich mich nicht erkannt. Wenn er mir keine Fragen stellt um rauszufinden wie ich ticke (wobei er mir immerhin gesagt hat warum er das nicht tut) fühle ich mich nicht erkannt.
    • Ich habe so oft das Bedürfnis zu meinen Kerlen zu sagen, dass ich NICHT IHRE MUTTER BIN, weil ich förmlich spüren kann wie eine Verkleidung über mich gestülpt wird und ich darunter unsichtbar werde. Das ist jetzt nicht nur so gesagt. Ich spüre das und dann werde ich oft wütend und verzweifelt.

    Und ein sehr positives Beispiel:

    • Dass ich mein Kind erkenne kommt ja nicht aus dem Nichts. Wir leben schon sehr lange zusammen und ich beschäftige mich damit wer sie ist. Und ich weiß warum sie was tut oder tun muss und deswegen verstehe ich wie sie tickt, selbst wenn ich nicht verstehe WARUM sie es so und so macht und nicht anders, weiß ich doch: Das ist sie. SO IST SIE. Und es gibt keinen Tag an dem ich sie mehr oder weniger liebe oder an dem ich das daran messe was sie tut und lässt oder wie sie aussieht, sich anzieht, wie erfolgreich sie ist. Es ist einfach nicht oberflächlich. Und ich liebe sie und sie ist mein Lieblingsmensch.

    Und ich frage mich, ob man daran erkennt, dass ein anderer einen liebt. Dass er sich diese Fragen stellt. Nicht daran ob er um einen wirbt (das hat ja mehr mit Eroberung zu tun). Sondern am Wunsch zu verstehen. Aber der Wunsch alleine kann es auch nicht sein, denn verstehen habe ich lange und viel geübt und getan, oft zu viel. Mich selbst dabei aus den Augen verloren. Also scheint da noch ein Puzzleteil zu fehlen. Vielleicht ist das dann meine fehlende Selbstliebe?


    Wie seht ihr das? Ich würde mir sehr wünschen dass auch andere sich mit mir fragen.

    Ich würde auch gerne rein. Mit meinem alten Account bin ich eh schon bei den Stammgästen, würde mit dem aktuellen auch gerne da rein und ins Taktikforum.

    Danke, ich habe das im Urlaub schon angefangen und will das weiter machen und gerne darüber berichten. Komme grad nicht so zu allem wie ich gerne will. Ne Kleinigkeit schon mal: Bisher habe ich in meinem Körper sehr wenig gespürt. Darüber war ich selbst erstaunt. Einfach wie eine glatte, weiße oder eher hellgelbe Leinwand. Aber in meinem Herzen da war sehr klar ein kleiner, fester, toter Klumpen. Also im Herzen, vielleicht ein Teil davon. Oder wie ein Projektil dass drin steckt. Das habe ich jedes Mal gefühlt und nun fühle ich das auch so über den Tag öfter. Ich versuche auch nix davon zu bewerten, einfach nur mal zu spüren und zu beobachten.


    Dein Post hat mir sehr geholfen damit anzufangen.

    Das sieht aber so aus als seien nur die Liebeskummerforen und die Tagebücher und das Forum der alten Hasen, das ehemalige Strategieforum nach Anmeldung zu sehen und alles andere ist offen. Ohne Anmeldung lesbar. Ist das richtig? War das früher auch so?

    Hilfe, ich bin ein bißchen planlos mit der Umstellung. Welche Forenbereiche sind denn jetzt über Suchmaschinen auffindbar, welche sind offen und welche nur nach Anmeldung sichtbar??? Danke.

    Ich bin kurz davor selbst mal jemanden zu ghosten, einfach um mal zu sehen wie es auf der anderen Seite aussieht. Mir fehlt nur das passende Opfer...


    Mein erster Ghoster, der wollte irgendwann Monate später mal mit mir reden und ich bin einfach weggegangen. Der hat sich tiiieeeerisch darüber aufgeregt. Mein Exmann ist genauso. Monate nicht ans Telefon gehen, aber ausrasten wenn ich erst nach drei Tagen antworte. Ich glaube ich muss das mal ausprobieren. Wenn das nun salonfähig wird...

    Ich habe da auch noch ein paar Tipps unterzubringen:


    Tun Sie in jedem Fall so als wäre alles wie immer, wenn sie durchblicken lassen dass sie die Beziehung vielleicht nicht fortsetzen wollen ist die Überraschung dahin!

    Und liken Sie keine Beiträge ihrer Partner in Social Media, sonst zählt es leider nicht mehr als vollwertiges Ghosting.

    Hallo und guten Tag meine lieben Bindungsbanausen und Hasenherzen,


    ich bringe euch die News. Seite heute ist in meiner Welt "Ghosting" auch in den Geschäftsbereich übergegangen. Zum Glück bin ich nicht selbst betroffen, dafür aber eine Gruppe Kolleginnen, die eine/n Geschäftspartner*in von uns seit Monaten kontaktieren - ohne Antwort. Der/die Partner*in ist Künstler*in und hat auch eine/n Manager*in, doch auch hier leider keine Reaktion. Der recht bekannten Person geht es gut wie alle Social Media Kanäle vermuten lassen, wobei ich die Theorie dass es sich um ein Stuntdouble handeln könnte, während das Original von Außerirdischen entführt wurde, für recht plausibel halte. Ich jedenfalls glaube weiterhin aus tiefstem Herzen an diese Geschäftsbeziehung und warte auf den Erpresserbrief aus dem Weltraum. Bestimmt kann es xyz nicht erwarten wieder zu uns zurück zu kehren und für immer happy mit uns zusammen zu arbeiten. Wir haben doch so viel für xyz getan! :naund:

    Wir fragen uns nun: Finden weitere Datingtrends den Weg in die Geschäftswelt? Sind Geschäftsbeziehungsratgeber vielleicht eine Hilfe für Betroffene?

    - Geschäftsbeziehung retten, Businesspartnerschaft stärken und für immer glücklich sein

    - Jetzt lasse ich los: Wie man nach dem Ende der Geschäftspartnerschaft wieder zu sich selbst findet

    - Jeder ist geschäftsbeziehungsfähig: Der goldene Weg zwischen Flexibilität und Rentabilität

    :hilfe: