Beiträge von Synne

    Es ist echt komisch, wie das Leben so spielt.


    Ich hatte früher eine sehr enge Freundin. Durch Sie bin ich in ihren Freundeskreis gekommen. Das war lange mein Haupt Freundeskreis und wir haben wirklich tolle Zeiten gehabt. Party gemacht, Urlaube, Spieleabende, etc.

    Die Freunde sind ganz tolle Menschen und immer noch sehr enge Freunde.


    Ungefähr in corona hatte ich mich mit besagter Freundin verstritten. Nennen wir Sie N.

    N ist ein Mensch, der Konflikte nicht ansprechen kann, stark passiv-aggressiv ist, nicht selbstreflektiert und die Schuld immer bei anderen sucht.

    Ich war damals ebenfalls extrem konfliktscheu und habe immer Fehler bei mir gesucht. N hat auch des öfteren meine Grenzen übertreten und ist mich verbal angegangen, weil ich meine Grenzen nicht setzen konnte.

    Trotzdem war die Zeit im Freundeskreis und mir ihr damals auch eine richtig tolle Zeit.


    N war der Mittelpunkt des Freundeskreises und hat mich nach dem Streit (der wirklich lächerlich klein war!) aus dem Kreis ausgeschlossen.

    Ich war damals extrem verzweifelt und habe mich an gemeinsame Freunde gewannt. N hat das erfahren und als absoluten Vertrauensbruch gewertet.

    Wir hatten ein Gespräch, wo sie mir das vorgeworfen hat aber gesagt hat, ich sei ihr trotzdem wichtig und sie möchte befreundet bleiben.

    Damals habe ich weinend das akzeptiert.


    Es wurde nie wieder wirklich gut zwischen uns. Im Gegenteil. Klar, wir beide waren ja konfliktscheu und haben nie geklärt,, was sache ist.

    Ich wurde teilweise wieder ausgeschlossen, hab passiv-aggressive Spitzen abbekommen.


    Ich wusste auch nicht, wie ich mit ihr umgehen sollte. Traf mich mit den anderen auch ohne Sie (es sind ja auch meine Freunde) was Sie extrem verärgert hat, obwohl sie auch Freunde von mir trifft (also zweierlei Maß)


    Das ganze ist 6 Jahre her!

    Es war sehr lange ein großes Thema in meiner Therapie, weil N ein großer Trigger war und ich mich sehr ausgeschlossen gefühlt habe. Und wir ja häufiger aufeinander getroffen sind bei Geburtstagen etc.


    Ich habe zeitgleich ja angefangen an mir zu arbeiten und das Thema N wurde für mich kleiner und kleiner.

    Ich hab das ganze Thema sehr gut aufgearbeitet und emotional gelöst.

    N triggert mich nicht mehr, auch wenn sich alle ohne mich treffen ist das völlig okay für mich.


    Inzwischen hat sich meine Beziehung zu einigen aus der Gruppe (besonders zu den zwei besten Freundinnen von N) intensiviert.

    Eine von ihnen kam sogar auf mich zu und wollte gerne mit mir über ihre Probleme reden in der Ehe. Mit N kann Sie nicht reden, da N niemals über Ihre Gefühle spricht und nach außen immer so tut, als wäre alles perfekt. Ihre Ehe, ihre Mutterschaft etc.

    Mit beiden rede ich inzwischen viel über tiefe Themen.

    Und ich habe von beiden erfahren, dass es nicht leicht läuft mit N.

    Inzwischen merken alle, wie oberflächlich die Freundschaft ist, dass man bei N auf Eierschalen laufen muss.

    N und ihr Mann (sie haben eine symbiotische Beziehung) seien Chronisch unzufrieden und würden immer mehr Freunde verlieren. Außerdem sei N sehr gluckenhaft, Sie kann die Kinder nicht abgeben, nicht mal an ihren Mann) und daher kann man mit ihr auch nichts ohne Kinder machen. Inzwischen haben auch alle Kinder und es ist inzwischen eben nicht mehr wie früher


    Eine erzählte sogar, dass N neulich ihr geschrieben hätte, dass alle so komisch seien, seit dem Streit mit mir war und alle mehr mit mir machen würden und sie hätte die Vermutung, ich würde alle gegen Sie aufhetzen.

    Sie hat auch Jahre lang erzählt, dass Probleme zwischen uns sei, dass ich mich abgewand hätte, weil sie jetzt Kinder hat.

    Da macht Sie es sich natürlich leicht, weil der Streit schon 1 Jahr war, bevor sie schwanger wurde. Aber es sind ja immer alle andren schuld. Keine Selbstreflexion.


    N hat sich tatsächlich Freitag bei mir gemeldet, dass es früher doch so toll zwischen uns war und wir so gut reden konnten . Das es komisch zwischen uns sei und Sie nicht wisse, wie sie mit mir umgehen solle, wenn wir uns sehen.

    Dass Sie mein Verhalten damals, für Sie ein Vertrauensbruch war und daher auf Abstand gegangen ist, sich aber wieder Kontakt wünscht und wir doch Kaffee trinken gehen könnten.


    Ich war sauer.

    Ich hab mir viele Jahre lang so sehr gewünscht, dass es wieder gut wird bei uns. Besonders in Bezug auf die Treffen im Freundeskreis.

    Und tatsächlich wünsche ich mir immer noch einen respektvollen Umgang, weil es immer angespannt ist, wenn man sich begegnet.


    Aber mir ist klar geworden, ich will keine Freundschaft mehr mit dieser Person.

    Ich bin dankbar für die coole Zeit.

    Aber diese Person ist absolut unenpathisch und hat keinerlei Selbstreflexion.

    Alle meinten, dass es ein großes Zeichen sei, dass sie auf mich zugegangen ist, aber die Formulierung unglücklich sei (genau das könne sie ja nicht).

    Ich sehe es eher so, daß sie gerade nach Strohhalmen greift.

    Weil sie verzweifelt ist

    Und ihre Nachricht wirklich schäbig ist. Erst auf die tolle gemeinsame Zeit hinweisen, um dann wieder mir die Schuld zuzuschieben und sich "bereit erklären" sich jetzt nach 6 Jahren mal wieder mit mir zu treffen, trotz meines Vertrauensbruchs.


    Joahr, ne.

    Es ist mir sehr schwer gefallen zu antworten, ich brauchte 2 Tage.

    Ich habe geschrieben, dass ich eine andere Sichtweise auf die Ereignisse von damals hätte. Ich nicht das Bedürfnis hätte, dass wieder aufzurollen.

    Ich mir sehr wünschen würde, wenn wir freundlich und respektvoll im Kreis miteinander umgehen würden aber ich es auf dieser Ebene belassen möchte.

    Es kam sofort Antwort, dass sie es gar nicht neu aufrollen wollte und sie nicht der Typ sei, der alles genau aufdröseln wolle. Sie wollte nur so ein Treffen. Würde aber meine Entscheidung akzeptieren.


    Das wars.


    Wie ich mich danach gefühlt habe.

    Beim Abschicken ist mein Nervensystem kurz hochgefahren. Aber nur so 5 Minuten.


    Mein Gefühl war flau, leer. Irgendwie ernüchternd. Ein wenig Erleichterung, minimal Triumph aber eigentlich nur leere.


    Vorher noch, war ich freudig, wenn ich über Sie "gesiegt" habe (nicht schön, aber ich habe Jahre wegen ihr gelitten).

    Dass ich jetzt einfach nur ernüchtert bin, obwohl N wieder Freundschaft wollte und ich "nein" gesagt habe, zeigt, das Thema ist durch.

    Triumph hieße, ich wäre noch verstrickt.


    Ich werde noch einen weiteren Post schreiben, wie es mir gerade geht. Das wäre hier zu lang.

    Aber es ist so krass, dieses Jahr, was passiert ist. Das mit dem Pärchen, mit N. Ich habe beides für mich beendet, auf eine Weise, die ich früher niemals gekonnt hätte.

    Bei beiden war meine Selbstwirksamkeit so viel größer, als meine inneren Ängste.


    Und das zeigt sich auch, wie es mir im Anschluss emotional ging.

    Das Nervensystem war FAST ruhig, das innere Kind auch.

    Ich weiß ich auch nicht genau, ob da emotionale Flashbacks eine Rolle spielen. Vermutlich hast Du Dich als Kind abgeleht gefühlt, aber ist es jetzt das Aufleben des starken Schmerzes von früher oder ein übersteigertes Erleben des Schmerzes von jetzt wegen der negativen Glaubenssätze, die aus der Kindheit resultieren? Das finde ich auch schwierig zu beurteilen. Das kann vermutlich nur ein Experte oder eine Expertin beantworten.

    Ich würde es wohl selbst nicht als Flashbacks betiteln. Für mich sind Flashbacks wirklich so stark, dass die wirklich zum shutdown führen. Sogar zur Dissoziation.

    Und es liegen wirklich krasse Ereignisse als Kern zugrunde, ein Gefühl der völligen überforderung, in die man zurückgerissen wird


    Ich würde sagen, bei mir ist es außerhalb des Windows aber kein Flashback.


    Und ja, ich hab mich abgelehnt gefühlt als Kind.

    So richtig abgelehnt wurde ich (objektiv)nicht, aber meine Eltern waren überfordert und (psychisch) krank und ich sehr sensibel. Und da haben sie vieles nicht gut gemacht. Muss man einfach so sagen.

    Aber es gab keine wirklich traumatischen Erlebnisse und sie waren auch immer für mich da.


    Aber da haben sich natürlich die glaubenssätze eingebrannt.

    "Emotionale Flashbacks sind das plötzliche Erleben vergangener, traumatischer Gefühle (Hilflosigkeit, Angst), oft ohne klare Bilder, wodurch man sich der Realität entfremdet, während "Aus dem Toleranzfenster fallen" (Window of Tolerance) beschreibt, wenn die emotionale Belastung so groß wird, dass man in einen Zustand der Übererregung (Kampf/Flucht) oder Untererregung (Erstarrung/Dissoziation) gerät, was durch Flashbacks ausgelöst werden kann, aber auch durch andere Stressoren. Es ist der Zustand der emotionalen Überforderung. Der Unterschied liegt darin, dass Flashbacks die Ursache (das "Was" der Erinnerung) sind, während das Fallen aus dem Toleranzfenster die Reaktion (das "Wie" der emotionalen Bewältigung) beschreibt, oft eine Folge des Flashbacks"

    Hmm, ich kann immer noch nicht sagen, ob ich Flashbacks habe.

    Bei mir ist es jedenfalls das Gefühl von Ablehnung, Welches mich Triggert, so dass ich aus dem window rausknalle.

    Früher bei allen Menschen, dann bei Freundschaft und Beziehung.

    Inzwischen nur noch bei Liebeskummer


    Bei mir ist es definitiv nicht so krass, wie bei Ano.

    Ich fühle mich zwar völlig überfordert und überschwemmt von meinen Gefühlen dann und kann kaum an etwas anderes denken, mein Appetit leidet, mein Schlaf und Aufmerksamkeit auch. Aber es ist nicht dieser völlige Shutdown, wo nichts mehr geht oder nichts mehr funktioniert

    Das ist echt schwer zu sagen. Wenn man getriggert ist, hat es ja mit der eigenen Vergangenheit zu tun. Ich weiß nicht wo ein emotionaler Flashback anfängt. Für mich ist es ein Ausnahmezustand, der nicht durch die aktuelle Begebenheit gerechtfertigt ist und ein altes Erleben, das alte Gefühle wieder kompett auf dem Plan ruft, so dass man dagegen machtlos ist. Ich meine, dass graduell viele Menschen damit zu tun haben.

    Begriffe wie "Trauma" und "Flashback", klingen immer so dramatisch, aber das existiert ja in graduellen Abstufungen. Leute wie Verena König oder Dami Charf fassen den Begriff "Trauma", so wie ich es verstanden habe, weiter. Es geht eben um Kindheitswunden, die verarztet werden müssen. Nicht jede KPTBS äußert sich in richtig großen Schwierigkeiten. Bei dem Konzept geht es ja weniger darum jemanden zu pathologisieren, als um das Verständnis der Zusammenhänge und wie man damit umgehen kann.

    Hmm,

    Also ich hatte Anfang des Jahres ja wieder eine schlimme Zeit, wo ich aus meinem Window of tolerance rausgeknallt bin und wieder in meine alten Gedankenmuster gerutscht bin.

    Da hatte ich teilweise noch Therapeutische Begleitung (unregelmäßig!)

    Und meine Therapeutin meinte da, dass ich zu sehr das "weg" haben will, was ist und mehr in die Akzeptanz gehen soll.

    Und mehr in die Selbstfürsorge

    interessant!

    Das Buch von von der kolk habe ich auch. Muss ich nochmal wieder lesen.


    Ich habe über Flashbacks gelesen und habe auch eine gute Freundin mit kPTBS die mir beschrieben hast, wie das für sie ist.

    Also dass sie komplett in der Zeit zurück gezogen wird und alles wie damals wiedererlebt und sie erstarrt und hilflos fühlt.


    Ich würde mich zur Kategorie Entwicklungstrauma zählen.

    Bisher würde ich sagen, ich hatte nichts von dem ich sagen würde, dass könnte ein Flashback gewesen sein.


    Ich kenn es aber, aus dem Window of tolerance zu knallen. Wo ich mich emotional nicht mehr richtig selbst reguliert bekomme.

    Das hatte ich bei Liebeskummer (früher auch bei Freundschaften aber inzwischen nicht mehr)

    Was kann ich tun damit er mich endlich so sieht wie ich bin und seine Angst bei Seite schieben kann?

    Einige male richtig tief durchatmen, dir einen Zettel und einen Stift nehmen und man tief in dich gehen.

    überlege dir und notiere dir, was DU willst.


    Was wünscht DU dir von einer Beziehung?

    Was brauchst DU?

    Was sind Dealbraker?

    Möchtest du zusammenleben oder getrennt?

    Wie oft sehen?

    Wie möchtest du behandelt werden?

    Welches Verhalten kannst du nicht akzeptieren


    Und dann schau dir an, was du geschrieben hast und vergleiche es mit dem, was du in der Beziehung bekommst.

    Passt es für dich?

    Wo müsste etwas nachverhandelt werden?

    Und wo werden deine Dealbreaker gebrochen?


    Er stellt Ansprüche und Bedingungen an die Beziehung. Wo tust du das?


    Eines ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Wenn er Bedingungen stellt und du dich (gegen deine eigenen Bedürfnisse!) denen anpasst, wird er mehr und mehr fordern, in Form von Abstand.

    Und du wirst mehr und mehr kürzer treten.

    Das nennt man eine Krümelbeziehung.


    Steh für dich und deine Bedürfnisse ein. Das erzeugt auch Respekt beim anderen.

    Das erste was mir grad dazu eingefallen ist, ist: irgendwo wird dir hier im Forum doch immer genau dazu geraten. Denk an dich selbst, du musst glücklich sein, alles andere „zählt nicht“.

    Ich wüsste nicht, dass der Satz je so starr und allgemein gültig hier im forum geschrieben wurde.


    Tatsächlich ist es aber schon sehr wichtig, an dem Selbstwertgefühl Zu arbeiten.

    Sich selbst weitestgehend, dass zu geben, was man braucht


    Stabilität und Halt in sich selbst finden.


    Und ja, auch größtenteils sein Leben so zu gestalten, dass man auch alleine glücklich ist.



    Im umkehrschluss heißt das übrigens nicht(!), dass man keine Bezeichnung mehr haben wollen darf oder keine führen sollte.

    Genauso gibt's natürlich immer noch Facetten, die man nur in Partnerschaft erlebt.


    Aber wer auch ohne, glücklich und stabil ist.

    Der ist nicht abhängig, bleibt bei sich, traut sich. Steht für sich ein, hat keine übermäßige Verlustangst und ist auch nicht konfliktscheu. Er kennt seinen Wert und weiß, was er braucht und möchte und bleibt nicht, wenn das nicht erfüllt wird


    Das sind alles Ressourcen die unerlässlich für eine wirklich gesunde Beziehung sind

    Ich kann Lea ja auch verstehen.


    Mit so viel Ballast aus der Kindheit, für den man nichts kann, den man aufarbeiten muß, weil andere es verbockt haben.

    Man schon genug schlucken und erleiden musste, wobei man selbst meist darauf geachtet hat, niemand zu schaden und es aber immer drauf bekommt.


    Man möchte, dass es endlich gut wird, das es endlich mal etwas Schönes ist.


    Und ich kenne es auch, dass wenn man die ersten richtigen positiven Veränderungen an sich spürt, dass man denkt, so etwas wie einem nicht mehr passieren.


    Aber die Wahrheit ist, Heilung dauert ewig. Ewig und die Muster sitzen so so tief.

    Veränderungen passieren nur in Mini Steps.


    Und die Wahrheit ist auch, dass wenn man nicht aktiv daran arbeitet, die Muster wieder an das Steuer kommen und man die alten Geschichten wiederholt (zumindest sehr wahrscheinlich) und wieder einem immensen Schmerz ausgesetzt ist.

    Und man sich langsam auch dadurch negativ Konditioniert. Die Muster werden dadurch ne gefestigt

    Ich will mal in den Raum die frage werfen, was schadet es denn, sich mal mit den Bedenken hier auseinander zu setzen?


    Es heißt ja nicht, dass man dem dann zustimmen muß. Es heißt auch nicht, dass man das ganze nicht wagen darf.

    Es geht nur um Bewusstsein. BEWUSST an die Sache zu gehen


    Generell fehlt mir bei Lea die Aufarbeitung der Geschichten.


    Diese ganze Situation hier hatten wir ja schon öfter. Öfter!

    Und es wurden ihr sehr gute Gedankenanstösse gegeben, gute Hinweise.

    Dann kam es zur Katastrophe. Die hier fast alle haben kommen sehen

    Und sie hat sich niemals nachträglich damit auseinander gesetzt, dass die Leute recht hatten.


    Und nein, es geht nicht darum recht zu behalten

    Aber um zu erkennen, was die Muster sind, was die blinden Flecke sind und wo man hätte anders abbiegen können.

    Das fehlt mir hier sehr.

    Ich finde es echt anstrengend, wie hier schon wieder Sachen behauptet werden, die nie geschrieben wurden.

    Mega anstrengend!


    Keiner hat Lea prophezeit, dass es auf jeden Fall schief geht.

    Keiner hat hier "ihn" beurteilt.


    Es geht allein um Leas Verhalten und das es eben sehr ähnlich ist, zu den letzten malen.


    Und das heißt nicht (bitte diesen Satz richtig lesen!!!!) das es im Umkehrschluss zum Scheitern verurteilt ist und Lea die Finger von lassen soll.

    Sondern, das Lea empfohlen wird, mal zu reflektieren, ob da nicht schon alte Muster am laufen sind.

    Wachstum, Veränderung, Entwicklung Heilung passiert nicht, indem man alles potentiell gefährliche meidet. Sondern durch Bewusstsein, Reflexion, Veränderung.


    Und meiner Meinung nach (nur meine Meinung, keine allgemeine Aussage) sehe ich etwas zu wenig Selbstreflexion.

    Für mich würde es heißen, dass Lea mal wirklich in sich gegangen ist. Alte Texte von ihr und unsere Anmerkungen gelesen hat, darüber nachgedacht hat und damit auseinander gesetzt hat.


    Sie muss überhaupt nicht zum gleichen Schluss kommen. Vielleicht liegen wir auch falsch. Aber wichtig finde ich, mal wirklich offen darüber nachzudenken und nicht abzuschnettern mit "dieses Mal ist es anders und punkt" , denn genauso war es auch bei ihrem ex.

    Und daher hat es für mich, ein Gefühl davon, dass Sie eben doch wieder in den Mustern ist und das halte ich für potentiell gefährlich. Nicht ihn. Um ihn geht es nicht.


    Aber Ano,Mylo,Radieschen und ich haben es versucht und jetzt kann man Lea einfach nur machen lassen, sie wird schon wissen, was für sie das richtige ist

    Es geht darum, dass du 2024 genauso geschrieben hast und genauso überzeugt warst, dass dieses Mal alles anders ist.


    Jetzt ist 2025 und die frage , die wir uns stellen ist: ist es dieses Mal wirklich anders oder wird es wieder den selben Verlauf nehmen, wie bisher immer?


    Also verstehe mich nicht falsch, du machst Fortschritte und die Beziehungen werden immer "gesünder" aber bisher war der Verlauf immer recht gleich.

    Du warst anfangs begeistert, hast geschwärmt, wieviel gesünder die Person ist. Dann hattest du plötzlich BA und dachtest, du seist das Problem.

    Nach ein paar Wochen ging es dann los und es kam der Umbruch.

    Es gab die ersten Dramen und geendet hat es damit, dass du völlig am Boden zerstört warst.


    Wir sehen aktuell sehr sehr viel Ähnlichkeiten.

    Daher fragen wir uns, ob das wieder den gleichen Verlauf nehmen wird.


    Ich fände es grob fahrlässig, meine Bedenken nicht zu äußern, denn ich weiß noch gut, wie schlecht es dir oft ging

    Gestern ist mir etwas spannendes passiert, aber auch sehr trauriges.


    Momentan geht es mir so:


    Nachdem ich aus dem Urlaub zurück bin, hatte etwas in mir ja erwartet, dass eine Ernüchterung kommt. Aber die kam nicht. Mir geht es richtig, richtig gut (ich bin allerdings auch viel unterwegs) ich fühle mich mega wohl mit mir selbst.

    Manchmal denke ich noch an "ihn" und dann denkt eine Stimme, dass es mir doch damit schlechter gehen müsste aber das tut es nicht.

    Es hat sich also definitiv etwas geändert in mir. Meinem System fällt das auf.


    Aber!

    Ich war gestern im Auto, hörte einen Psychologisch angehauchten Podcast und da fragte die Moderatorin den weiblichen Gast (der immer an die falschen Partner gerät) "hälst du dich selbst denn für liebenswert von einem solchen Partner?"


    Ich stellte mir die selbe Frage und versuchte sofort zu antworten ohne nachzudenken. Es kam "nein"

    Ich war etwas geschockt.

    Ich meine, ich weiß, dass ich das Thema habe. Ich weiß, was ich für glaubenssätze habe.

    Aber ich habe inzwischen so viel an meinem Selbstwertgefühl gearbeitet.

    Und es ist inzwischen wirklich gut.

    Also wenn ich mir die frage stelle: "liebst du dich?" Das kann ich leider nicht mit ja beantworten, das ist zu viel.

    Aber: "magst du dich wirklich selbst sehr sehr gerne?" Ja, absolut!


    Ich rede inzwischen sehr gut mit mir selbst. Liebevoll, supportend. Keine Abwertungen mehr.

    Ich finde mich wirklich gut, bin wirklich stolz auf mich und trotzdem doch nicht liebenswert von einem tollen Menschen.


    Spannend und traurig.

    Dachte, da wäre schon "mehr".


    Eine Freundin meinte, ich solle jetzt noch eine Schippe drauf legen und nicht nur verständnisvoll mir mir sein, sondern mir immer wieder sagen, wie wertvoll und liebenswert ich sei


    Was meint Ihr?

    Das war im Juni 2024.

    und das ist nur eines von vielen Beispielen.


    Lea, ich will dir das hier überhaupt nicht madig machen, vielleicht ist es dieses Mal ein toller Mann. Das kann von uns aktuell noch keiner beurteilen und masst sich (hoffentlich) auch keiner hier an.


    Ano und ich wollen dich nur darauf hinweisen, dass vieles wieder sehr ähnlich klingt, wie schon so oft.

    Und das ist ein wirklich wirklich (ich schwöre bei allem was mir heilig ist!) ein liebevoller Schubser, dass du wirklich aufpasst und hinschaust, ob nicht doch wieder deine Muster greifen.

    Ich glaube, ich bin nicht die einzige, die genau das gerade befürchtet.

    boahr, das Thema ist bei mir auch ein ganz rotes Tuch!


    Also ich nehme auch keine Pille und möchte meinem Körper diesen Hormonmist niemals wieder antun.


    Ein Mann, der das Kondom verweigert würde bei mir hochkant rausfliegen.


    Hat bisher noch keiner! bei mir. Zwei hatten weniger gefühlt mit Kondom und etwas Schwierigkeiten mit dem hart werden, aber auch die haben absolut nicht versucht mich zu überreden oder so.


    Und ich würde es nicht feiern, wenn jemand da offen im Gespräch ist oder problemlos mit umgeht, dass es mit Gummi geht.

    Ich ERWARTE das schlichtweg!

    Ja, die Wahrnehmung ist natürlich auf negatives Eingestellt, um zu überleben.


    Aber die positiven Gefühle sind bei mir wirklich sehr flüchtig.

    Also immer nur sehr kurz. Intensiv können sie definitiv sein, sehr sogar aber kurz.

    Ich will lernen das länger zu halten.


    Irgendwie hat mein Hirn die Verknüpfung, dass danach Leere kommen muß.

    Dass es mir auffällt, dass mein System etwas erwartet, was nicht mehr Eintritt ist ja ein Zeichen von Fortschritt. Das ist cool.


    Und nichts tun mag mein System auch nicht so. Einen Tag okay aber da versucht es dann auch öfter mal abzuwerten

    So, ich bin zurück im kalten Deutschland. Aber ich freue mich sehr, wieder zu Hause zu sein.

    Musste heute leider Sport ausfallen lassen, weil ich zum Ende des Urlaubs etwas krank geworden bin und noch nicht wieder fit.


    Hab dann heute einen chill Tag gemacht.


    Mir ging es gut, hab schön gebadet, rumhehangen und fühle mich wohl.


    Aber(!)

    Mir fällt auf, dass da eine Stimme in mir ist dir nur darauf wartet, dass meine Stimmung kippt. Dass ich einen "after Urlaub Kater" bekomme. Ich mich leer und einsam fühle oder schlecht, weil ich heute nichts "vernünftiges" gemacht habe.


    An sich sehr cool, scheinbar hat sich da etwas verändert. Weil es ja nicht kommt.


    Allerdings muss ich gerade höllisch aufpassen, dass die Stimme es nicht schafft, mir das einzureden und meine Simmung tatsächlich kippt.


    Mir wurde mal gesagt, mein System hätte gelernt, dass positive Gefühle nicht sicher seien und sie daher nicht lange halten kann.

    Ich war mir nicht sicher, ob das stimmt.

    Positive Gefühle habe ich öfter, auch ziemlich stark teilweise aber sehr flüchtig.


    Da ich aber bewusst nicht fühle oder denke, dass dieses Gefühl unsicher ist oder mir Angst macht. Ist es für mich einfach so, daß die halt einfach nur kurz sind.


    Ich würde gerne lernen, so etwas besser und länger zu halten.


    Spannend, wieder etwas an sich entdeckt zu haben

    sorry nicht zum antworten gekommen.


    Können uns da gerne treffen 😃


    Ich habe jetzt 10 Tauchgänge hinter mir. Ich bin immer noch ultra nervös vor den Gängen. Aber es macht langsam echt Spaß.


    Heute habe ich ..... Trommelwirbel..... Delfine gesehen!!! So cool.


    Der ganze Urlaub war ziemlich außerhalb meiner Komfortzone. Ich war mit 3 Pärchen unterwegs, wovon ich bisher nur mit einem Paar sehr locker befreundet war. Die andren kannte ich nicht.

    Ich hab mich trotzdem mega wohl gefühlt und mich nicht als drittes Rad gefühlt. Auch das es nur Paare sind, hat mich gar nicht gestört.

    Und dann das tauchen.


    Aber ich freue mich sehr auf zu Hause. Ein paar Tage noch.


    Gestern hatte ich morgens einen komischen Traum. Von einer ehemaligen Freundin, die lange schon kein Teil mehr meines Lebens ist und in dem ich eine mega Auseinandersetzung mit ihr hatte. Die Stimmung zog sich mit in den Wachzustand.

    Hatte das Gefühl, da ist etwas ungelöstes.

    Dann musste ich an "ihn" denken.


    Mir ist aufgefallen, meine Wut ist völlig verraucht.

    Da kam mir sogar in den Sinn, dass ich es etwas bereue, es nicht "sauber" beendet zu haben.

    Gelöscht und geblockt ohne letzte Worte, das ist so gar nicht meines.

    Ich mag nicht "unsauber" auseinander zu gehen. Es ist auch komisch falls man sich mal wieder begegnet.


    Aber vielleicht war der unsaubere Cut trotzdem wichtig. Es war für mich, das Steuer in die Hand nehmen.

    Mich komplett frei zu machen.

    Ansonsten wäre ich vielleicht wütend auf mich, dass ich das alles so mitgemacht habe und noch lieb "tschüss " gesagt habe.

    Wer weiß!?

    Erst mal gratuliere ich. Voll gut! Was genau habt ihr gemacht? Ich übe ja auch schon, aber ich kann leider nicht so groß in die Tiefe gehen so im Schwimmbad :)


    Aber was ist nicht verstehe ist, warum er dich zurückgehalten hat, weil er nicht auffallen wollte. Es ging ja um dich. Also ich verstehe schon, wie sowas passiert, aber da hat er keine gute Abgrenzung, sondern fühlt sich zu sehr in Verbindung mit den Dingen um ihn herum, oder?

    Ich hab jetzt den Padi Open warter diver.

    Also war auf 18 Meter Tiefe. (18,8 Meter genau)

    Haben gelernt unsere Ausrüstung aufzubauen, anzulegen.

    In der Tiefe ab und anzulegen. Zu tarieren.

    Auf und ab zu steigen.

    Maske ausblasen. Notaufstieg, von regler auf Schnorchel wechseln und zurück.

    Signalboje schießen. Sicherheitsstopp

    Sowas alles


    Die tauchlehrer hatten die Gruppen eingeteilt und er wollte nicht negativ auffallen, dass wir Stress machen, mit extra Wurst etc.

    Ich hätte ihn ja auch ignorieren können.

    Tatsächlich ging es mir auch eher darum, dass ich zu der Lehrerin wollte und weniger mit den anderen zusammen in einer Gruppe zu sein.