Beiträge von Foli

    Synne Ich kann die Begeisterung von Lea das schon verstehen. Wenn man das jetzt mit einer BA Beziehung vergleicht, da liegen Welten dazwischen.


    Andererseits versteht ich Dich da auch. Wenn ich dran denke meine Beziehung mit der BÄ war am Anfang auch wunderbar. Lockeres kennenlernen, quatschen über Gott und die Welt, der Familie wurde ich vorgestellt (sogar meine wollte Sie kennenlernen, hat nur nicht geklappt, aber von meiner Seite aus), mit zu Festen genommen, gemeinsamer Sport, etc..

    SugarLea das klingt alles super, freue mich für Dich und Drück Dir die Daumen, das Du endlich angekommen bist.

    Das ist superkrass :cheers:
    Wünsch Dir nur das Beste, hoffe Du hast da "den" Volltreffer gelandet. :)
    Das mit dem Hund ist schonmal ein gutes Zeichen, kenn ich von mir selber. Hab schon oft gehört, dass ist komisch der lässt sich eigentlich nicht von Fremden streicheln oder der hat normal Angst vor Männern. Hunde mögen mich und die habe ein gutes Gespür :)

    Ja dieses widersprüchliche ist extrem schwer zu verstehen / verkraften. Meine BA meinte bei der Trennung wir sollten weiterhin befreundet sein uns schreiben und treffe. Ich für meinen Teil konnte das nicht Sehnsucht / Eifersucht usw. Aus ihrer Sich kein Problem.
    Dennoch immer wieder Nachrichten von ihr, wegen mal was unternehmen, nach ca. 4 Monaten hatte ich mich dann doch darauf eingelassen. Anschl. weniger Kontakt wie vorher. Und auf Nachfrage ob alles gut ist die Aussage, da ich wohl noch Gefühle für sie habe ist es besser den Kontakt einzuschränken.

    Ich hasse diese Tage. Freie Tage und noch Feiertage. Da trifft es mich immer mit voller Wucht, da werde ich komplett von meinen Sehnsüchten überrollt. Da spüre ich dann wieder in voller Intensität das ich nirgends dazu gehöre, dass es bei mir niemanden gibt zu dem ich gehen kann oder der mit mir aufwacht. Von Familie will ich ja gar nicht erst reden..

    Das könnte 1 zu 1 von mir sein, die Familie mal ausgenommen.

    Ganz ehrlich gesagt hätte ich mich auch eher angegriffen gefühlt von der Nachricht.

    Ich versuche mal zu beschreiben, wie das Ganze bei mir angekommen wäre. (Kenne aber natürlich die genauen Hintergründe auch nicht)



    Ich tue mich insgesamt sehr schwer damit, Dir zum Ausdruck zu bringen, wie sehr mich unsere Interaktion letztes Jahr verletzt hat (der von Dir heraufbeschworene Chat-Nachrichten-Eklat vor drei Jahren war schon ein echter Schlag, besonders die Art und Weise der Handhabung) - daher mein bisheriges Schweigen.


    Hier gibts Du ihr klar die Schuld, sie hat angefangen und Dich durch ihre Art sehr verletzt.



    Immerhin bin ich froh, erkannt haben zu dürfen, was mir in unserer Verbindung (schon länger) fehlt und Unwohlsein bereitet. Das diffuse Gefühl ist greif- und sichtbar geworden.


    Hier lese ich heraus, daß Du Dich in der Freundschaft nicht wohl gefühlt hast, und für Dich auch erkannt hast warum. Aber Du erklärst nicht wirklich warum.



    Die Zahl der Jahre sagt am Ende eben nichts über die emotionale Qualität einer Beziehung. In der Not erkennt man einen wahren Freund.


    Jetzt kennt man sich schon so lange, das bedeutet dem Gegenüber aber nichts. Es gibt keine Loyalität, wir sind keine Freunde!



    Es gibt nicht wirklich eine Erklärung oder Fragen!? Wie gesagt, so würde es bei mir ankommen.

    Schreibt zwar aber oft mit einem ganzen Tag Pause bis zur nächsten und einzigen Nachricht am Tag. Er hat sich dafür entschuldigt und gemeint, er hätte gerade viel Stress ( er baut ein Haus, das er im Sommer vermieten möchte) aber bei mir kommt dann gleich der Gedanke, wenn ich ihn wirklich interessieren würde, dann würde er sich da mehr engagieren um mit mir in Kontakt zu bleiben...

    Wer will findet Wege, wer nicht will findet Gründe...

    Ja, die Ängste beginnen mit der Unsicherheit des gegenüber, habe ich auch so erlebt. Aber das ist auch der Punkt, man mag es nicht wahrhaben, daß man selber auch seine Anteile hat. Jemand der Bindungssicher ist macht sowas nämlich nicht lange mit.

    Ich hab mich während meiner Beziehung mit meiner BÄ oft sehr, sehr einsam gefühlt , kaum geschrieben, kaum gesehen. Habe oft an der Beziehung gezweifelt, weil ich nicht wirklich glücklich war.
    Aber auf der anderen Seite, ich liebe sie ja so sehr. Das zwischen uns ist etwas besonderes, einmaliges. und die Schwierigkeiten kommen ja alle aus dem Außen. Krankheit, Arbeit, Kind, einfach nicht mehr Zeit möglich für uns beide zusammen. Und egal was ich versucht habe an Vorschlägen ihr mehr abzunehmen und zu helfen funktionierte nicht.

    Weil es eben nicht so war wie sie erzählt hatte, das sie nicht genug Zeit für sich hat. Die Wahrheit war es war zuviel Zeit mit mir, ein kleiner aber sehr wichtiger Unterschied. Und wenn man von BA keine Ahnung hat, macht man es nur schlimmer, je mehr man helfen will.
    Jede Liebesbekundung, jedes Versprechen an die gemeinsame Zukunft drückt den gegenüber weiter weg und erzeugt Druck.
    Ich kann mich gut daran erinnern, daß ich vor ein paar Wochen / Monaten noch gesagt habe das schlimmste was passieren kann ist, daß mein BÄ sich wieder meldet und mich zurück will, weil ich dann wohl schwach werden würde und es eine weiter Runde auf dem Karussell geben würde bei dem ich am Ende wieder als Verlieren stehen würde.
    Heute sitze ich hier und wünsche mir nichts sehnlicher, als daß sie sich meldet und mich zurück will. Obwohl ich weiß, daß es keinen Sinn macht und wieder im Off enden würde.
    Der Verstand scheint alles negative mit der Zeit auszublenden und sich nur noch an die schönen Sachen zu erinnern.

    Versuche häufig mich darein zu versetzten und es mit anderen Angststörungen zu vergleichen. Zum Beispiel vor Höhe oder vor Brücken...der Betroffene vermeidet die Situation dann zumindest, was ja auch gut möglich ist. Aber was kann der Bindungsängstler tun?!


    Die Angst ist allumfänglich und man kann nicht ausweichen und vermeiden...es ist ein Dauerzustand. Den Vergleich mit dem Ertrinkenden finde ich ziemlich passend... Und dann ist mein Mitgefühl wieder ganz oben auf.

    Wobei die Angst in der Regel eben nicht als Angst auftaucht, es wird eher als Desinteresse, Ekel, Langeweile oder verlorenen Gefühle empfunden.

    ich durfte mit z.B. anhören, daß die Zeit mir mir verschwendet Zeit sei. Freundschaftlich etwas zu unternehmen wäre aber OK gewesen?!?

    Hey SugarLea das freut mich sehr zu hören :)
    Ganz tolle Nachrichten von Dir, sowas hört man gerne. Jetzt kann es wieder bergauf gehen.

    Sprachnachrichten mochte ich auch nie. Und ja 2-3 Wochen sind nicht zuviel verlangt, das muss man seinem Gegenüber schon zugestehen. Ich wurde mal monatelang hingehalten, daß ist dann definitiv zuviel. Darum habe ich glaube ich inzwischen der Bedürfnis mich eher zu treffen, muss aber nicht unbediengt sein, wenn es sonst passt.
    Das mit dem Schubladendenken, klingt für mich etwas nach Projerktion seinerseits.

    Nicht großartig schreiben, hatte ich mit meiner BÄ. Da gabs auch nicht viel schreiben, gleich treffen und Vollgas.
    Aber würde darin jetzt erstmal nichts schlimmes sehen, vielleicht hat er auch einfach Erfahrung mit Benching, etc gemacht.

    Ich persönlich empfinde inzwischen auch, das man sich am besten eher triff, als später.