Beiträge von SugarLea

    b) hatte ich ja auch schon. Eben mit besagtem Bekannten. Drum frag ich mich ja eben, ob ich hätte einfach länger warten müssen, ob sich da noch was tut bei meinen Gefühlen oder ob ich einfach nicht weiß, wie sich eine gesunde Beziehung anfühlen muss gefühlsmäßig. Vielleicht ist die einfach auch nicht so aufregend, nervös und hibbelig und ich deute das dann als langweilig und gefühlstot? Das ist echt gar nicht so einfach....


    Alleine sein hat ganz klar auch viele Vorteile, die ich gar nicht mehr unterschätzen kann. Ich würde lügen wenn ich sagen würde, das ich es nicht genieße meine eigene Wohnung zu haben, in die mir keiner reinfunkt und keiner seinen Mist wo liegen lässt. Das ist eine unfassbare Freiheit für mich, dort alles Tun und Lassen zu können, was ich möchte. Oder die Gestaltung meines Tages, ohne irgendwelche Rücksicht nehmen zu müssen. Seit bald 6 Jahren mache ich nichts anderes, als zu leben wie ein Single. Ich wüsste gar nicht, ob ich das nochmal anders könnte. Aber das ein anderes Thema, bin abgeschweift :)

    Alleine sein ist allemal besser als ne völlig destruktive Beziehung, in der man ständig neu verletzt wird und darunter dann am Ende wieder leidet.

    Eine gewisse Zeit alleine sein finde ich auch völlig okay und auch wichtig für die eigene Entwicklung, aber dauerhaft?


    Aber welche Wahl gibt es, wenn man weiß, man greift eh wieder ins Klo sobald man das kleinste Verliebtheitsgefühl spürt - war bei mir tatsächlich immer der Weg in die nächste toxische Beziehung mit viel, viel Leid...


    a) toxische Beziehung, dafür Gefühle

    b) Beziehung ohne Verliebtheitsgefühle mit der Option, dass sich irgendwann doch mehr daraus entwickelt (oder auch nicht und mit dem Gefühl, es fehlt etwas leben)

    c) alleine bleiben


    Hmmm?


    Bei b) weiß ich halt ehrlich nicht, ob das nicht der gesündeste Weg wäre, denn es könnte ja wirklich sein, dass das die echte Liebe ist, ohne Hollywood Suggestionen ( die allesamt nie zeigen, wie die Paare zusammen sind, wenn der erste Rausch mal verflogen ist ;) ) ....

    Das denke ich bei mir halt auch, das ich das nicht könnte auf Dauer. Da mag es dann nach Außen aussehen wie ne glückliche Beziehung, sich aber im Inneren leer anfühlen. Ich war gerade mit einem befreundeten Paar und unseren Hunden spazieren. Die sind so ein Beispiel. Schon über zwei Jahre zusammen und reden sich mit Schatz an, laufen Hand in Hand und das wirkt absolut echt. Hab ich ja vor einigen Wochen mit meinem Bekannten auch gemacht, Hand in Hand gelaufen - war ganz "nett", fühlte sich aber nicht echt an. Also so von Innen raus, mit dieser tiefen Zufriedenheit, die einem das eigentlich geben sollte....

    Man selbst spürt denke ich lange erstmal, dass was fehlt und muss dann genau damit umgehen können.


    Allerdings weiß ich halt auch nicht, ob sich so was mit der Zeit nicht auch einfach entwickeln könnte.

    Mir hat die letzten 5 Jahre in meiner Ehe auch alles gefehlt, was einem in einer "Beziehung" so fehlen kann zB.


    Bei mir geht das mit den Kindern und alles gerade auch den Bach runter, weil mir der passende Partner fehlt und ich nach meiner Ausbildung schlichtweg keine Zeit mehr habe, um noch ewig einen zu suchen, denn dann bin ich 40 und hab ja ohnehin schon Probleme mit dem Schwanger werden. Ich glaube das werde ich mal sehr bereuen, da immer auf den falschen Kerl gesetzt zu haben und ihn über viele Jahre nicht auf den Mond geschossen zu haben...

    Von einem mir unbekannten Verfasser:


    "Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass charakterliche Übereinstimmung und starke, "kribblige" Anziehung sich gegenseitig eher ausschließen. Diese ganz akuten nervösen Verliebtheitsgefühle beruhen zu einem großen Teil auf dem Reiz des Fremden und einer gewissen Unsicherheit. Bei sehr sehr großer Vertrautheit und wenig "Reibung" i.S.v. Fremdheit/Gegensätzlichkeit stellt sich das ganz große Gefühlsfeuerwerk meiner Erfahrung nach eher nicht ein. Die Bezeichnung "Bruder-Schwester-Verhältnis" für sehr vertraute, aber wenig leidenschaftliche Paarbeziehungen verdeutlicht diesen Zusammenhang ganz gut: Geschwister verlieben sich - im Regelfall, sag ich mal - nicht ineinander, und das scheint auch mit der extremen Nähe zu tun zu haben.



    Deshalb glaube ich, dass man sich ein Stück weit entscheiden muss, was einem wichtiger ist: Vertrautheit, charakterliche Übereinstimmung, ähnliche Interessen, Geborgenheit - oder starke gefühlsmäßige/sexuelle Anziehung bzw. Verliebtheit. Ich habe es bisher nur so erlebt, dass man bei einem von beiden Abstriche machen muss."


    Das macht schon alles nachdenklich =O

    Mein Mann und ich haben genau gar nichts gemeinsam, noch nicht mal gemeinsame Interessen an irgendwas und bei dem bin ich förmlich explodiert in meiner Gefühlswelt damals...

    Mit dem "neuen- alten Bekannten" hatte ich eben schon mal eine Beziehung. Lange her aber genau aus den Gründen hab ich mich wieder getrennt. Und ich frag mich halt warum genau, denn charakterlich ist der Mann so dermaßen top gewesen. Ich kann genau gar nichts schlechtes über ihn sagen und das ganz ohne rosarote Brille und wenn ich ihn gebraucht habe, dann war er auch da. Bin bei ihm aus und ein gegangen wie ich wollte, war die, die ich nun mal bin ohne mich verstellen zu müssen, er hat mir sein Auto geliehen als meines kaputt gewesen ist, hat mich als ich nen Unfall hatte direkt an der Straße aufgesammelt ( und ist dafür extra von der Arbeit weg), hat mir bei meiner Weisheitszahn- OP damals die Hand gehalten, ist mir pappige Burger holen gegangen weil ich nix anderes runtergebracht habe am Tag danach und Scheiße, das ist ein Mann, der kann mit mir heulen wenn ihm danach ist! Immer und überall ist der authentisch und echt!


    Ich denke halt drüber nach, warum bei mir die wirklich guten Männer nie eine echte Chancen haben, obwohl wirklich alles passen würde, nur eben kein Bauchkribbeln und Verliebtheitsgefühl vorhanden ist. Ich frag mich unter anderem, ob ich schlichtweg gar nicht weiß, wie sich das überhaupt anfühlen muss, oder ob ich alles nur an diesem chemischen Cocktail festmache, den man in der Regel ja erwartet wenn man sich verliebt. Fällt das weg, fällt auch der Mann direkt durch bei mir...


    Mit dem gewissen "Etwas" meine ich halt genau das, das man dieses Hochgefühl erlebt am Anfang, dass der Puls hochgeht wenn man sich küsst, das man die Finger nicht vom anderen lassen kann Anfangs, sich immer nahe sein möchte etc. Meine Freundin ist frisch verliebt, die quatschen den lieben langen Tag von nix anderem als "xy sagt", "xy meint", "hat mit xy dies und jenes erlebt"....dieses bisschen von Sinnen sein halt, das Schmachten für den anderen....

    Ich hatte ja auch schon Beziehungen bei denen so weit wirklich alles gepasst hätte. Also es keine wirklichen negativen Dinge gab und das dann auch längere Zeit gut funktioniert hat. Einmal über zwei Jahre. Man war ein Team, hat sich gegenseitig unterstützt und gelebt wie ein Paar. Allerdings hab ich mich wirklich die ganzen zwei Jahre über gefragt, ob das nun "alles" war, ob ich überhaupt irgendwas fühle. Immer das gewisse "Etwas" am Suchen.


    Zur Zeit denke ich da viel drüber nach, ob es nicht tatsächlich so ist wie Sukra auch schreibt, nämlich das es eher Verlustängste sind, die diese große Verliebtheit auslösen, diesen Hormoncocktail und alles was man so unter "Verliebtheit" (nicht zu verwechseln mit Liebe!) suggeriert kriegt. Und das man sollte man auf einen Menschen treffen, der die eigenen Muster nicht bedient einfach gar nicht so überschwappt an Gefühlen, alles einfach ruhig ist, ohne Dramen, ohne das ständige Vermissen und permanente Sehnsucht nach Nähe und das man dann deswegen weil es sich nicht so "gewohnt" anfühlt ( hatte man doch immer Typen, die wunde Punkte getriggert haben) immer der Meinung ist, dass es nicht für mehr reichen würde...


    Meine Freundin meinte letztens, das viele auf der Suche nach dem Kick sind am Anfang und sich dann wieder trennen wenn das Gefühl nachlässt. Und das tut es bei allen Paaren nach einigen Monaten. An dem Punkt, wo aus Verliebtheit echte Liebe und Zuneigung wird, trennen sich viele, weil sie die Schmetterlinge vermissen. In der Theorie könnte man ja dann diese Phase auch gleich überspringen, wenn sie eh vergänglich ist und sich mit einem Menschen zusammentun, bei dem der Verstand zwar nicht aussetzt am Anfang aber ansonsten alles passt?

    Auch ist es scheinbar so, dass man wenn man nicht mehr in der Jugend ist, auch nüchterner an die Sache ran geht und andere Dinge wichtiger werden, als das kribbeln im Bauch....


    Ich hatte ja für mich immer die Meinung, dass mich der erste Kuss umhauen muss, sonst taugt es mir nichts.

    Vielleicht hab ich echt zu hohe Erwartungen und laufe deswegen auch immer an die toxischen Kerle ran, weil es nur da diese Gefühle gibt, die einem immer unter Liebe verkauft werden :/

    Ich eben auch :)


    Ich frage mich nur, wie man denn den feinen Unterschied macht zwischen Freundschaft und echten Gefühlen, wenn die "Verliebtheitsphase" ja quasi komplett ausfällt? Das stelle ich mir sehr schwer vor zu unterscheiden und dann auch dabei zu bleiben, wenn man immer meint, mein sei nicht wirklich verliebt. Weißt wie ich meine?

    Ja, ich meine das war vorher auch so. Lesen konnte man alle Bereiche bis auf die Tagebücher. Nur nicht schreiben, wenn man nicht angemeldet war.

    Nee, alles wie vorher auch. Unter "Team" finden sich auch keine Moderatoren außer dir. Also auch Intrup nicht. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd :D

    Ja, da gab es einen extra Bereich wo ich das Forum verwalten konnte. Also auch Mitglieder zu Gruppen hinzufügen, Beiträge zusammenlegen etc.

    Ich vermute mal, das wir das selbe gesehen haben im alten Forum im Verwaltungsbereich.

    Guck mal bitte unter: Kontrollzentrum (oben in der Menüleiste neben der Glocke) und guck mal was dort in der ersten Zeile steht.. bei mir steht da

    Mein Profil * Profil bearbeiten * Administration

    Ich sehe leider nur "Mein Profil" "Profil bearbeiten. Nix, was mit dem Forum zu tun hat :think: