Ich glaube nicht dass man das als Bestrafung sehen kann, weil ich mich aus Selbstschutz einfach mal ein paar Stunden zurückziehen MUSSTE und in diesem Zustand nicht mehr mit ihm reden wollte. Ich wollte ihn damit nicht bestrafen, ich wollte mich damit selbst schützen und mich erst Mal wieder beruhigen!
Was Du wolltest und wie es gewirkt haben mag sind unterschiedliche Paar Schuhe. Du brauchst Dich auch absolut nicht zu rechtfertigen vor mir/dem Forum!
Es wirkt trotzdem nicht souverän und sicher, denn Du hast keinen Zeitrahmen kommuniziert, ihn stattdessen abblitzen lassen und damit ganz sicher schlimme Ängste getriggert, sonst hätte er nicht so oft versucht anzurufen. Aus einer Triggerreaktion heraus kann man einfach keine Konflikte klären. Daher ist es wichtig, auch im Rückzug im Dialog zu bleiben.
Das Handy lag oben in meiner Wohnung, ich konnte einfach nicht mit ihm reden...
Auch das hättest Du ihm aber im Weggehen kommunizieren können, so wie Du es schlussendlich ja vor der Funkstille ganz souverän gemacht zu haben scheinst. Was Du ihm vorwirfst (aus einem Trigger heraus zu reagieren), machst Du letztlich selbst auch immer mal wieder - zumindest liest es sich für mich so. Damit befeuert Ihr gegenseitig die Dynamik, die typisch für Trauma-Bindungen sind (der andere spiegelt, was man an sich selbst nicht sehen kann). Wenn seine Launen (jetzt schon!) tatsächlich so unerträglich sind, wie Du sagst/empfindest, dann wäre es sich selbst gegenüber letztlich ehrlich, die Reißleine zu ziehen, denn dann wäre er auf lange Sicht vllt. doch einfach nicht der Richtige. Beziehungsarbeit kann man jedenfalls nur im Tandem leisten. ![]()
Hoffentlich könnt Ihr die Situation wieder einrenken und zueinanderfinden, so denn das Gute überwiegt!
(Die Sache mit dem Hund finde ich persönlich schlimm! Das wäre für mich ein Killerkriterium - da kann der Mann noch so schön sein. Vllt. liegst Du aber mit Deiner Vermutung ganz richtig, dass nicht Dein Hund an sich das Thema ist, sondern seine Erfahrungsassoziation mit seinem eigenen Hund.)