Jugendfreundschaft aufgeben?

  • Ich meine das GANZ anders und zwar so: Du kannst den meisten anderen Menschen erklären was du willst; egal ob es objektiv richtig ist oder nicht, das ego meint es besser zu wissen als andere. So ticken die allermeisten ganz grundsätzlich und wollen deshalb keine wie auch immer gearteten Belehrungen annehmen, von wem auch immer, selbst wenn sie vom Verstand her wissen, daß es tatsächlich so ist, wie ihnen erzählt wird. Da ist es doch ganz schön, wenn der eine oder die andere mal von selbst auf die Lösung kommt. da brauchts dann keine innere Gegnwehr gegen die Erkenntnis.

  • Ich meine das GANZ anders und zwar so: Du kannst den meisten anderen Menschen erklären was du willst; egal ob es objektiv richtig ist oder nicht, das ego meint es besser zu wissen als andere. So ticken die allermeisten ganz grundsätzlich und wollen deshalb keine wie auch immer gearteten Belehrungen annehmen, von wem auch immer, selbst wenn sie vom Verstand her wissen, daß es tatsächlich so ist, wie ihnen erzählt wird. Da ist es doch ganz schön, wenn der eine oder die andere mal von selbst auf die Lösung kommt. da brauchts dann keine innere Gegnwehr gegen die Erkenntnis.

    Ah, verstehe. Also eigentlich verstehe ich es nicht, da ich solch negative Ansichten über meine Mitmenschen nicht zu hegen pflege und mir gern Situationen im Kontext und individuell versuche anzuschauen und jetzt auch nicht ganz nachvollziehen kann, was diese Aussage mit meinem/unserem Fall zu tun hat.


    Auf einem ganz so eindimensionalen, festgefahrenen Niveau bewegt sich die "Freundschaft" nämlich nicht, aber ich stoße bei ihr in der Tat zuweilen auf ein sehr kränkbares und stoisches, um nicht zu sagen stures Ego.

    Den Brief habe ich immer noch nicht geschrieben - genau aus diesem Grund. Ich muss enorm aufpassen, wie ich was formuliere (Stichwort "Gewaltfreie Kommunikation"/"Effektive Kommunikation"), da man sich bei ihr sehr schnell auf rohen Eiern bewegt und ein Dialog dann nicht mehr möglich ist. Leider. Wie ich eingangs schon schrieb, hatte sie mich vor zwei Jahren schon mal gecancelt.


    (Der Witz ist, dass sie in ihrer Freizeit/früherem Nebenberuf Coaching angeboten hat und sich selbst als empathisch einschätzt. Das macht es noch schwieriger.)

    Allerdings gibt es auch Erfolge zu verzeichnen: In ihrer letzten Nachricht fragte sie mich tatsächlich, wie es mir ginge. Darüber habe ich mich gefreut, denn es zeigt, dass meine leider im Frust als Vorwurf hingeworfene Feststellung, von ihr komme ja nichts, Gehör gefunden hat und sie zumindest versucht, daran zu arbeiten. :)

    Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

    (2. Tim. 1:7)

    11 Mal editiert, zuletzt von Wurmleiche ()